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Gleisbauarbeiten » GEHORSAM UND LIEBE ("Brief an Diotima")
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Letizia Comba: Der Gehorsam (Brief an Diotima)
„Ich möchte Dir gerne sagen, dass es zugleich schwierig und ein Privileg ist, über Gehorsam zu schreiben. Es ist ein Thema, das die Grundlagen der menschlichen Beziehungen berührt. Ich bin auf der Suche nach der Bedeutung. Ich darf mich also nicht wundern, dass manchmal in meinem Kopf ein konfuses Durcheinander herrscht, und dass ich mich ein andermal, jenseits von aller Unsicherheit und ohne jeden Zweifel, einen geraden Weg vor mir liegen sehen, von dem ich nicht abweichen kann.
(…) Es ist jemand notwendig, der nicht mehr glaubt, das Zentrum der Welt zu sein. Jemand, der mit dem Kopf und dem Herzen weiß, dass an die Stelle der eigenen Projektionen das eigene Bedürfnis gesetzt werden muss, und dass es schwieriger zu sein scheint, sich selbst zu ändern als die Welt – dass aber letzten Endes sich selbst zu ändern das einzige ist, was man überhaupt tun kann. Daraus entsteht ein Interesse für den anderen und die Möglichkeit zuzuhören, sozusagen ein ´interesseloses´ Interesse, das uns dazu bringt, gehorchen zu können – uns selbst, dem anderen, dem leben (gehorchen – eine Kombination aus ´ge´, gegenüber, und ´horchen´, zuhören). Die Tatsache, dieselbe Erfahrung auch schon gemacht zu haben, wird so zur Quelle eines gegenseitigen Vertrauens und erlaubt Gemeinsamkeit und wechselseitigen Austausch. Das ist Autorität im Sinne von maßgeblich sein; es ist nicht institutionelle Macht.
(…) Ich schreibe Dir, Diotima, weil Du die Lehrerin des Sokrates in der Kunst bist, die Liebe zu verstehen. Ich schreibe, während ich mich (und Dich) frage, wie Gehorsam mit Liebe zusammenhängt, und mit welcher Liebe; in welchem Punkt Du der Liebe zum Erwachsenwerden verhelfen willst und ihr Stärke und Dauerhaftigkeit verleihen willst und in welchem Punkt sie sich in Verlassenheit und Abhängigkeit verwandelt.
(…) Manche möchten die Dinge verbessern, diese Kultur verändern, indem sie ihr ein neues Verlangen entgegenbringen, das vielleicht aus dem tiefen Bedürfnis erwächst, sich einzubringen. Deshalb, so glaube ich, sind sie bereit, auf ihrem politischen Weg, der für sie ein Ort für Forderungen, Beziehungen, Erneuerungen wird, verschiedene Allianzen zu akzeptieren.
(…) Für andere ist dies nicht das wichtigste Anliegen. So ist es für mich wichtiger, mein inneres Gefängnis zu entdecken und aufzudecken, jemanden zu finden, der den Weg kennt, weil er ihn schon durchlaufen hat, und bereit ist, mir auf meinem Weg zu helfen. Unterwegs werde ich vor allem meine Blockaden entdecken, die mich behindern, die mich blind für mich selbst machen und abhängig und anmaßend, und die Neid, Ärger und Eifersucht hervorbringen, ich werde sehen, wo die Meinungsverschiedenheiten entstehen. Ich werde eine Lehrzeit durchlaufen. Vielleicht werde ich danach weniger den Werten meiner Kultur verbunden sein und mich and die Gesetze der Seele annähern, um sie nach und nach auch mit dem Körper und dem Herzen zu verstehen. Vielleicht wächst in mir eine innere Stille, ein Zuhören, und die Freiheit wird nicht mehr nur ein Wort sein. Wie wird sich meine Suche in der Zwischenzeit äußern, inkarnieren?
Denn um eine Inkarnation handelt es sich. Und sie ist ein Geheimnis, dem man keine Falle stellen kann. Das Geheimnis, wie man die Schwelle überschreitet. Die Reise, die nur verstehbar ist, nachdem sie gemacht wurde. (….)Das Ziel, das uns bewegt und das sich uns aussucht, mehr als dass es von uns ausgesucht wird. Aber vielleicht ist all dies, um es noch einmal zu sagen, beeinträchtigt von der Illusion, lieben zu können, während wir doch nur des Verlangens fähig sind, geliebt zu werden. Vielleicht ist die Schwelle vor allem das Bewusstsein dieses Umstands, die langsame und allmähliche Reinigung von der Illusion – jener Reinigung, mit der Du begonnen hattest, Diotima, wenn ich mich recht erinnere, als Du Sokrates dazu brachtest, sich darüber klarzuwerden, dass die Liebe ein Kind von Notbehelf ´ und ´Armut´ ist.“
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Es gibt zwischen der Re-Lektüre dieses Briefes der italienischen Philosophin an Sokrates´ Lehrerin Diotima, der Serie „ Wir“, die ein von weiblichen Händen geschaffenes Bild mit dem ungebildeten Aufstand wider den HERRN verknüpft, „ Orlandos“ Entscheidung für die Weiblichkeit, den Gender-Identitäten und meiner Kritik am Maskentragen, zu Zugverkehr und vor allem zu dem Blut, das Ich (die Autorin) Heilmann (die Autorität über die Martenehen) nicht vergießen lassen kann, eine tiefe und tragische Verbindung. Dass ich eine Frau bin und die Autorität der Mutter suche, während ich Männer begehre, liegt auf dem Grund meines Schreibens, Denkens, Hoffens und Lebens. Doch es ist überaus düster dort unten, schlammig, trüb, schmutzig. Dass ich in einer eleganten Bewegung wie Esther Williams im glänzenden Badeanzug an die Oberfläche gleiten will, gehört zu den Illusionen, die man sich auch und gerade unter Wasser machen kann. [Link/Kommentar]
Visuelle Poesie » neue text-objekte
Vor 10 Stunden … Lesen ▼
"time is running out" © anatol knotek
"true story (unframed)" © anatol knotek
"forms of freedom" © anatol knotek [Link/Kommentar]
taberna kritika – kleine formen » Geschöpf
Vor 11 Stunden … Lesen ▼
Gleisbauarbeiten » LOBGESANG FÜR DAS NEUE HAUS (aus der Serie: "Wir")
Vor 12 Stunden … Lesen ▼
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| Dorothea Tanning |
Wir danken dir für die Drangsal, die du uns bereitest. Hoch heben wir die Häupter und beugen die Beine, doch nie mehr fallen wir auf die Knie. Hier rühmen wir unsere Weichheit statt deiner Härte, unsere Beweglichkeit gegen deine Steifheit, unser Blut über deinen Geist. Du antwortest nicht? Auf dich vertrauten unsere Mütter und Väter, doch wir bauen an. Für uns gibt es das Glück der kleinen Hütte, das du verwarfst. Sieh her, wie wir Leben geben und bewahren fern jeder Erlösung. Wir erbitten deine Hilfe nicht. Wir preisen die Grube, in die du uns warfst, und das Haus, das wir aus Brettern errichten. [Link/Kommentar]
in|ad|ae|qu|at » aus dem leben der linie : schlangenline ( CH )
Vor 12 Stunden … Lesen ▼
SCHLANGENLINIE ( CH )
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KLANGAPPARAT
Kalt ist es und soll kälter noch werden : Höchste Zeit ,
sich innerlich an den heissen Funk- Remixes zu wärmen , ![]()
wie sie DJ Hansi taktvoll ins Netz webt .
Sei es John Lee Hooker , sei es James Brown :
Der Rhythm Group wird jeweils kräftig eingeheizt -
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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Sieben.
Vor 16 Stunden … Lesen ▼
andreas louis seyerlein : particles » manhattan : subwayaugen
Vor 20 Stunden … Lesen ▼
tango : 0.02 – Ich fahre in der Subway, ein Buch in Händen, in oder über der Stadt unter Menschen sitzend dahin und bändige meinen Blick. Ich kann nun tatsächlich lesen, also abwesend sein. Oder ich kann so tun, als ob ich lesen würde. In diesem Fall betrachte ich Buchstaben oder die Seite eines Buches und ihre Zeichen oder das Buch insgesamt. Andere, die in meiner Nähe reisen, betrachten ihre Hände oder ihr Telefon oder eine Zeitung. Wieder andere lesen in der Zeitung, sind demzufolge tatsächlich nicht anwesend oder nur zum Teil anwesend, während ein Auge den Zeilen folgt, trachtet das andere Auge nach innen gerichtet in den kommenden Abend oder auf den vergangenen Morgen zurück. Gestern, auf der Fahrt mit der Linie D von der 96. Straße West nach Coney Island,  habe ich ein sehr schönes Buch beobachtet. E.B.Whites Essay Here is New York. stop . Regen. stop. Es ist warm geworden. Manche New Yorker tragen Sommerkleidung für einen Tag, andere Handschuhe. In der Dämmerung in den Pfützen der Straßen wieder blinkende, dampfende Hunde, künstliche Lichtnaturen. Gespenster. – stop

Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » DTs. 26.1.2012
Vor 22 Stunden … Lesen ▼
Jungenroman II, neu fortgesetzt bis S. 132 (einzeilig, doch formatiert). Vorne ab S. 73 weitergemacht. Wie die Tage vorher. Heute bis S. 105 gekommen. >>>> Liebe Leser:innen. [Cello, 60 '.
15' Duo mit dem Jungen.]
ze zurrealism itzelf » Was hast du überwunden? Woran trägst du am schwersten? Welchen Traum lebst du? Wie viele Herzen…
Vor 22 Stunden … Lesen ▼
Was hast du überwunden?
Woran trägst du am schwersten?
Welchen Traum lebst du?
Wie viele Herzen hast du gebrochen?
Kann dich was trösten?
Auf wen wartest du?
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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Liebe Leser:innen,
Vor 23 Stunden … Lesen ▼
auch das geht nicht mehr. Ich bin derart in Druck mit dem Jungenroman II, daß ich es nicht schaffe, zu dem Countdown täglich einen Text zu schreiben. Das gilt auch für >>>> die heutige Acht. Die >>>> Prägungen haben mich bisher jeden Tag mindestens drei bis vier Stunden gekostet. Das war eine zur Romanarbeit höchst inspirierende Abwechslung, ich beklage mich nicht; aber wenn ich das Buch wie vorgenommen fertighaben will, kann ich diese dreivier Stunden nicht mehr erübrigen; ich brauche sie dringend für den Roman. Ich sitze derzeit ohnedies von fünf Uhr morgens bis zehn oder elf Uhr abends am Schreibtisch, unterbrochen allein von einer Stunde Uben am Cello, was mir sehr guttut, weil es lockert, und einer deshalb nötigen Stunde Mittagsruhe, als ich bekanntlich nachts kaum mehr als dreieinhalb Stunden schlafe.
Was noch zu leisten i s t und geleistet werden wird, neben dem Roman, sind die Fotografien zu den Prägungen – schon, damit der Countdown nicht unterbrochen wird, der mich täglich neu ermahnt. Hingegen ist, die Fertigstellung des Romans noch einmal zu verzögern, aus Gründen nicht möglich, die nicht von mir gesetzt worden sind, sondern zusätzlich hinzukamen. Sowie wird von den verbleibenden sieben Tagen zusätzlich einer wegen des Geburtstags meines Sohnes als Arbeitszeit ausfallen; der Junge geht mir jeder anderen Vorgabe vor.
Die einstweilen verbleibenden Prägungstexte werde ich nach Fertigstellung des Buches sofort und, wie Sie es gewohnt sind, Tag für Tag nachholen.
Haben Sie Dank für Ihr von mir vorausgesetztes Verständnis. Sollte jemandem unter Ihnen der tägliche Herbst nun fehlen, darf ich auf meine Bücher verweisen – sie in den Händen aller Leser Der Dschungel zu wissen, täte mir sowieso gut -, sowie darauf, daß diese selbst aus unterdessen Tausenden Seiten besteht, von denen Sie sämtliche sicher nicht kennen. Und selbstverständlich wird es gerne gesehen, wenn Sie unter den Prägungen auch ohne meine eigenen Texte I h r Eigenes schreiben.
Unter enormem Druck:
ANH , der heute bereits die dritte Tafel Schokolade verspeist.
25.1., 20.55 Uhr
P.S.: Ebenfalls hineinzuschieben wird aber eine Kritik sein, nämlich >>>> dazu. Die Premiere, so hörte ich eben, ist – leider für Sie – restlos ausverkauft. [Link/Kommentar]
Kryptoporticus » Vor dem Erwachen
Vor 27 Stunden … Lesen ▼
Vor dem Erwachen
(peitscht das Glück uns / großes Lachen. )
Zinnober das Dunkel, unerklärlich die Brüche: wir sind ja schließlich dunkel, kommen alle aus dem Halbschatten, treten alle daraus hervor, aus dem Schlagschatten der Wand des Schlafes, nur Schlaf ist die Welt, jemand sagt
– Rauh die Nacht so manches Mal
in kanutischen Kreisen produziert der Maelstrom undenkbare Wirren, weit ist das Ufer, wer es erreicht, der hat sich nicht in Sicherheit gebracht, der hat die Schönheit im Visier
(die Lichterspiele)
der wird ganz versessen sein, dem Leben zu huldigen, nachdem er soeben knapp dem finstren Schlund entkommen, erst wenn die Wirrnis total, die Finsternis nicht mehr vom Licht zu trennen ist, erst wenn alle Werte vernichtet, das Ich in die Allheit hineinäugt
der Geist
(sein Verstand erst recht)
nicht ausreicht
(nicht ausreichen kann)
etwas jenseits zu erfassen, dass alle Wahrnehmung einer Einflüsterung der Kräfte um uns bedarf, um sie zu verändern und für das eigene Wollen zu halten, schließlich: dass alles der eigenen Urherberschaft entstammt und alles im Universum genauso beschaffen ist, dass wir den Kosmos nicht teilen, sondern jedes Partikelchen ein eigenes All hervorruft, allein durch seine rätselhafte und nie zu klärende Existenz
es sind die Blumen, die uns gebracht werden, sprechend gebunden, weil es der Blumenflüsterin gelang, die richtigen Blätter zu pikieren, die stachelichten Dornen auszutreiben, das tulpige Aussehen der ausladenden Kelche zu vermeiden, und so will das Geflecht auf einem ausgesuchten Tisch … er ist, um ganz ehrlich zu sein sogar vererbt … in einer Vase herumprahlen
– Es gibt eine Natur
sagend
– Eine, die durch Urgewalt zu wiegen ist!
auf sämtlichen Eruptionen lässt sie eine Jungfrau reiten, das Krokodil die pickichten Vögel, weil sie gar nicht anders kann, als in der Zerstörung zur Blüte zu gelangen, zur Brutalität passt nur das Zarte und nur die Gegensätze ziehen sich an
(aber Zarias hört das alles nicht)
nicht den Maelstrom, nicht die Fusiliertulpen in der Vase, sein eigenes Gähnen verschlingt die Welt, trotzdem ist sie weiterhin da, kann es sich da um einen Trug …? [Link/Kommentar]
Aleatorik » „Das Geräusch des Werdens“: Das Original des Romans
Vor 28 Stunden … Lesen ▼
Ich vergaß zu erwähnen: Das Original meines Romans besitze nur ich. Der Verlag hat die Rechte gekauft, alle Rechte bis auf das Urheberrecht. Und das Original. Das liegt in einem Panzerschrank. Wie beim jedem Druck von einer Platte kommt der erste Abzug dem Original am nächsten. Je öfter von der Platte gedruckt wird, desto weiter entfernt es sich davon. Der erste Abzug unterscheidet sich kaum wahrnehmbar vom Ursprung und vom zweiten, beim dritten finden sich schon das eine oder andere veränderte Wort, beim hundertsten geht eine Person, statt nach links nach rechts, beim tausendsten sind ganze Kapitel umgestellt, beim zehntausendsten haben wir andere Handlungsfäden und andere Personen, beim hunderttausendsten ist es ein vollständig anderes Buch und beim millionensten ist es so unvorstellbar anders als das Original, das es wieder dasselbe ist.
Wenn Ihnen etwas unstimmig oder kurios, unscharf oder nur angedeutet erscheint, dann liegt das an dem Druck, den sie gekauft haben. In meinem Original ist alles so wie es idealerweise sein muss.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
500beine » Schlangenbrut
Vor 29 Stunden … Lesen ▼
Schlangen waren mir von klein auf suspekt. Keine Arme, keine Beine. Nicht mal ein Hintern. Glitschig. An der Hasseldelle gab es eine Wiese, die niemals gemäht wurde, die Schlangenwiese. Hohes Gras. Kein Baum. Abschüssig. Einmal spielten wir Verstecken, obwohl die Schlangenwiese tabu war für Spiele. An diesem Tag nicht. Viele fremde Kinder waren da. Ostern.
..neun, zehn! Ich komme!
Keinen halben Meter von mir entfernt, plötzlich ein Zischeln. Es raschelte.
“Eine Schlange!" schrie Patrizia, die Sommerkleidchen trug und immer die Knie auf hatte. Alles flüchtete. Rannte um sein Leben. Durchs Schlangengras. Kroch etwas. Durchs hohe Gras. In kurzen Lederhosen rempelte ich jemanden an, am Boden eine hechelnde Bewegung, ein Hinschnappen. Ein Züngeln! Störrische Halme knickten beim Laufen, Gräser rissen, Schürfwunden – Nattergetrappel.
Ich war der erste, der die Strasse erreichte. [Link/Kommentar]
Turmsegler » Kanvasen
Vor 31 Stunden … Lesen ▼
••• Meine Agentinnen haben eben einen weiteren Lizenzvertrag unter Dach und Fach gebracht. »Die Leinwand« soll 2013 in Schweden erscheinen. Die Übersetzung für den Malmöer Verlag Thorén och Lindskog wird voraussichtlich Jörn Lindskog besorgen.
Es handelt sich um einen recht jungen Verlag, in dem in den letzten Jahren Autoren wie Siegfried Lenz, Uwe Timm, Ralf Rothmann und Peter Stamm in schwedischer Übersetzung erschienen sind. Im Herbst letzten Jahres hat der Verlag eine Reihe mit jüngeren, noch weniger etablierten Autoren wie Benedict Wells, Sabrina Janesch und Ricarda Junge gestartet.
»Die Leinwand« reiht sich ein. Und der Autor ist wieder mal glücklich.
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