<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>litblogs.net &#187; Ausgabe 02/2008</title>
	<atom:link href="http://www.litblogs.net/category/ausgabe-022008/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.litblogs.net</link>
	<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 07:30:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Die Fabel von dem Nacktmull und von dem Zebrastreifen auch</title>
		<link>http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 06:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Fabel]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/</guid>
		<description><![CDATA[oder: Die Fabel von dem keinen Bock. Kam ein Nacktmull des Weges und wollte sich in den Schatten eines stoppelb&#228;rtigen Sukkulents legen, denn er f&#252;rchtete sich so vor dem Sonnenflammeninferno (und er hatte bl&#246;derweise sein Après-Soleil nicht mit). Aber da stand eine Gnuherde in Einerreihe Schlange vor dem Sukkulent und scheuerte sich individuell am Stoppelbart. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>oder: Die Fabel von dem keinen Bock.</p>
<p>Kam ein Nacktmull des Weges und wollte sich in den Schatten eines stoppelb&#228;rtigen Sukkulents legen, denn er f&#252;rchtete sich so vor dem Sonnenflammeninferno (und er hatte bl&#246;derweise sein Après-Soleil nicht mit). Aber da stand eine Gnuherde in Einerreihe Schlange vor dem Sukkulent und scheuerte sich individuell am Stoppelbart. Als sich die Gnuherde fertig gescheuert hatte &#8211; das dauerte n&#228;mlich 40 Tage und 39 N&#228;chte lang (oder verlangt die Fabel Kleinheit von Ort, Zeit und Handlung?! &#8211; Hab ich vergessen) &#8211; war der Schatten des Sukkulents so d&#252;nn geworden, dass der Nacktmull, ein Tier, das sowieso zeitlebens aus der Not geboren ist, es halbherzig vorzog, im Lee der Gnuherde mitzuwandern. Sie kamen an einen Zebrastreifen.<br />
&#8220;Man sollte immer von Gelb zu Gelb springen, sonst hast du geschissen, wenn dich einer auf dem Grauen &#252;ber den Haufen f&#228;hrt (wegen der Lebensversicherung)&#8221;, riet die Gnuherde dem Nacktmull.<br />
&#8220;Ach so&#8221;, sagte der Nacktmull.<br />
Nachher kamen sie zu einem Kebabtakeaway.<br />
&#8220;Achte immer gut drauf&#8221;, mahnte die Gnuherde, &#8220;dass die da drin kein Gnufleisch verwursten!, unter dem Scharf merkst dus vielleicht nicht&#8221;.<br />
&#8220;Oukidouki&#8221;, sagte der Nacktmull.<br />
Dann kamen sie an eine Riviera. Dort klebte an einem Marmorbrocken ein ziemlich mond&#228;nes Seeg&#252;rklein und fl&#246;rtete mit einem keinen geilen Bock.<br />
&#8220;Pack den keinen Bock beim Einhorn!&#8221;, &#228;tzte das Feld der Gnuherde, und &#8220;man muss Seeg&#252;rklein mit Essig einreiben!&#8221;, gr&#246;lte die Vorhut der Gnuherde (die vordere Nachhut bestellte gerade Vegikebab, die hintere Nachhut h&#252;pfte noch von Gelb zu Gelb).<br />
Das geht irgendwie zu weit, h&#228;tte der Nacktmull jetzt einwenden m&#252;ssen. Aber er sagte zu der Gnuherde: &#8220;Na wenn du meinst.&#8221;</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht<br />
ist<br />
ich weiss auch nicht<br />
<em>was ein Nacktmull</em> (Mist!, das passt da nicht rein<br />
in das Gedicht)<br />
ist.</p>
<p><em>Eine Gnuherde schon.</em> (Aber das passt auch nicht rein.)</p>
<ul>
<li>von <a href="http://www.litblogs.net/ursula-t-rossel-escalante-sanchez" title="Notizen aus Kangerlussuaq">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a><br />
in <a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/5626937/">Notizen aus Kangerlussuaq</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Leserbriefdenker (notula nova 41)</title>
		<link>http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 06:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Rezeption]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/</guid>
		<description><![CDATA[Dagegen spricht die Eindringlichkeit der Beweisf&#252;hrung, dass Ich nicht Herr im eigenen Haus sei, durch den Morgen. (Man hat &#252;ber Nacht Distanz gewonnen. Man kann sich beim Kaffeekochen beobachten. Jeder Handgriff ist der eines anderen. Jeder Gedanke wird nicht vollst&#228;ndig gedacht.) Er l&#228;sst die Zeitung sinken und notiert. Zur Rezeption und damit Produktion eines Preistr&#228;gers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>Dagegen spricht die Eindringlichkeit der Beweisf&#252;hrung, dass Ich nicht Herr im eigenen Haus sei, durch den Morgen. (Man hat &#252;ber Nacht Distanz gewonnen. Man kann sich beim Kaffeekochen beobachten. Jeder Handgriff ist der eines anderen. Jeder Gedanke wird nicht vollst&#228;ndig gedacht.)</p>
<p>Er l&#228;sst die Zeitung sinken und notiert. Zur Rezeption und damit Produktion eines Preistr&#228;gers eines &#246;sterreichischen Komikerpreises in Schweizer Medien: ging die Rede von den Wortkaskaden und arbeitete hierf&#252;r eigens hart an der Aufwertung von Beinahegattungen wie der des Poetryslams, die einem obsoleten Text allerdings nur den Moment der Inszenierung hinzuf&#252;gen ohne aber irgendetwas zum Text bemerken zu k&#246;nnen. Das in dieser Betriebssparte langsam erfolgreiche Eventsupplement erhebt, wie in anderen Medien auch, einmal mehr Form &#252;ber Inhalt, woran sich rezipierende Medien allm&#228;hlich angleichen. Andernorts verschiebt sich Pro7-Abendunterhaltung vom Wort zum Begriff und folgerichtig unterlegt sich auch dort alles mit einem Rauschen, dem nichts mehr hinzugef&#252;gt werden kann. Gefeiert ist das zu Feiernde im Selbstzweck des Fests, zu dem man weitr&#228;umig eingeladen wird. Die Gratisbillette werden auf den Strassen verteilt. Man gibt Damenwahl. Die Wortkaskaden allerdings wurden unbehandelt den Gratisbl&#228;ttern entnommen, die schon fr&#252;h an jedem Morgen durch die Gassen wehen, schreibt er.</p>
<p>(Und moniert danach leise eine weitere Fehlerquelle im Idealsystem. Die Entdeckung des lyrischen Ichs (auch: seine, oft retrospektive Anwandlung) impliziert doch notwendigerweise ein lyrisches Nicht-Ich. Sicher handelt es sich dabei um ein immer unterstelltes Text- und Welterkenntnisprogramm, das aber – ich bitte sie!, empirisch – die meisten Ichtexte nur positiv m&#246;bliert. Wie kann also lyrisches Ich und lyrisches Nicht-Ich in einem Gedicht getrennt aufbewahrt werden (bei aller Hochachtung vor dessen Erzeuger). Das (vorhanden oder eben nicht) lyrische Nicht-Ich muss der Schl&#252;ssel bei solch einer Setzung sein. Das lyrische Nicht-Ich ist im Moment seiner Lekt&#252;re zwangsl&#228;ufig unlesbar. M&#246;glicherweise wird es lesbar (gemacht), dann w&#228;re es aber kein lyrisches Nicht-Ich mehr. Folgt: Das lyrische Ich und das lyrische Nicht-Ich und das Ich und der ganze Rest im Text sind nicht objektivierbare Materialien oder Positionen, sondern abh&#228;ngig von der Verfasstheit seines Lesers, jeder einzelnen Leserin. Das lyrische Ich muss also ein Ger&#252;cht sein. Das lyrische Ich gibt es und gibt es nicht und ist als solches gar nicht begreifbar. Als Distanzargument hat es jedenfalls ausgedient, liebe Leser. Lassen Sie sich nichts anderes von anderen erz&#228;hlen.)</p>
<p>Sie verstehen nun, warum er keine Gedichte mehr schreibt oder doch das, was er schreibt, niemals nicht so nennen w&#252;rde. Wir warten auf Ihre Antwort.</p>
<ul>
<li>von <a href="http://www.litblogs.net/hartmut-abendschein/" title="taberna kritika - kleine formen">Hartmut Abendschein</a><br />
in <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/ein_leserbriefdenker_notula_nova_41/">taberna kritika</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Inhalt 02/2008</title>
		<link>http://www.litblogs.net/inhalt-022008/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/inhalt-022008/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsverzeichnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Bachmannpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/inhalt-022008/</guid>
		<description><![CDATA[Die Lesezeichen-Ausgabe 02/2008 erschien am 15. Juli 2008. In dieser Ausgabe: Rad- und Randblicke, geh&#228;lftete Nachbarn und erbrochene Vomitive, Joseph Brodsky und bewusstseinserweiternde Drogen, Misses Frettle und die Ordnung, Bibliotheken und Schriftzeichen auf Klopapier, Playboylovers und Space Monkeys, Frachter und Schiffsh&#246;rner, Perlh&#252;hner und Tauben, H&#228;nde und F&#252;sse, Balkon und K&#252;che, Kanzelreden und Deutungsm&#228;chte uvm. INHALT: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>Die Lesezeichen-Ausgabe 02/2008 erschien am 15. Juli 2008.</p>
<p><strong>In dieser Ausgabe:</strong></p>
<p><em>Rad- und Randblicke, geh&#228;lftete Nachbarn und erbrochene Vomitive, Joseph Brodsky und bewusstseinserweiternde Drogen, Misses Frettle und die Ordnung, Bibliotheken und Schriftzeichen auf Klopapier, Playboylovers und Space Monkeys, Frachter und Schiffsh&#246;rner, Perlh&#252;hner und Tauben, H&#228;nde und F&#252;sse, Balkon und K&#252;che, Kanzelreden und Deutungsm&#228;chte uvm.</em></p>
<p><strong>INHALT:</strong></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/wenn-juni-ist-und-der-fingerhut-bluht/">wenn juni ist und der fingerhut bl&#252;ht</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/andrea-heinisch-glueck" title="NOTIZBLOG">Andrea Heinisch-Gl&#252;ck</a><br />
in <a href="http://ahg.twoday.net/stories/4979767/">NOTIZBLOG</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/eine-frage-der-teilzeit/">Eine Frage der Teilzeit</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/hartmut-abendschein/" title="taberna kritika - kleine formen">Hartmut Abendschein</a><br />
in <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/eine_frage_der_teilzeit/">taberna kritika</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/uber-musen-altra-ego/">&#220;ber Musen (Altra Ego)</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/benjamin-stein" title="Turmsegler">Benjamin Stein</a><br />
in <a href="http://turmsegler.net/20080512/ueber-musen-altra-ego/">Turmsegler</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/skyfiction-lichterloh/">SkyFiction: Lichterloh</a></strong> (PDF/Audio)<br />
von <a href="http://www.litblogs.net/markus-a-hediger/" title="SkyRadio">Markus A. Hediger</a><br />
in <a href="http://www.skypaperpress.com/radio/index.php/site/skyfiction_lichterloh/">SkyRadio</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/papierboote/">Papierboote</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/ursula-t-rossel-escalante-sanchez" title="Notizen aus Kangerlussuaq">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a><br />
in <a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4949941/">Notizen aus Kangerlussuaq</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/2005-%e2%80%93-2007-uhr-mez-krapp-im-chat/">20.05 – 20.07 Uhr MEZ : Krapp im Chat</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/andreas-louis-seyerlein" title="particles">Andreas Louis Seyerlein</a><br />
in <a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=65">particles</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/prustend/">prustend</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/rittiner-gomez" title="logbuch isla volante">Rittiner &amp; Gomez</a><br />
in <a href="http://logbuch.isla-volante.ch/prustend/">logbuch isla volante</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/los-angeles-electricos-schoppingen/">Los Ángeles Eléctricos / Sch&#246;ppingen</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/ken-yamamoto" title="Ken Yamamoto">Ken Yamamoto</a><br />
in <a href="http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2008/skizzen-gedichte/los-angeles-electricos-schoppingen/">Ken Yamamoto</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/mir-haust-ua/">mir haust &#8230; (u.a.)</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/helmut-schulze" title="parallalie">Helmut Schulze</a><br />
in parallalie: <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4878207/">1</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4842831/">2</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4951021/">3</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4945399/">4</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4995246/">5</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4978257/">6</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/betrachten/">betrachten</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/sudabeh-mohafez" title="zehn zeilen">Sudabeh Mohafez</a><br />
in <a href="http://eukapi.twoday.net/stories/4947813/">zehn zeilen</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.litblogs.net/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/">Play it again : F&#220;R den Bachmannpreis und WIDER die Literaturschulen &#8211; Eine &#220;bertragung</a></strong><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/christiane-zintzen" title="in|ad|ae|qu|at">Christiane Zintzen</a><br />
in <a href="http://www.zintzen.org/2008/07/01/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/">in|ad|ae|qu|at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/inhalt-022008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>wenn juni ist und der fingerhut bl&#252;ht</title>
		<link>http://www.litblogs.net/wenn-juni-ist-und-der-fingerhut-bluht/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/wenn-juni-ist-und-der-fingerhut-bluht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/wenn-juni-ist-und-der-fingerhut-bluht/</guid>
		<description><![CDATA[wenn juni ist und der fingerhut bl&#252;ht / da kann dir ganz leicht ein sonnenrad &#252;ber die engelsgleich verstreckten arme / roll&#8217;n, da wirst du den blick an den radrand heften /eine ersaufende bist du zum beispiel oder auch ein ausbund an sehnsucht: tr&#228;nenzitternden auges oder sowas in der art / wenn der fingerhut bl&#252;ht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>wenn juni ist und der fingerhut bl&#252;ht / da kann dir ganz leicht ein sonnenrad &#252;ber die engelsgleich verstreckten arme / roll&#8217;n, da wirst du den blick an den radrand heften /eine ersaufende bist du zum beispiel oder auch ein ausbund an sehnsucht: tr&#228;nenzitternden auges oder sowas in der art / wenn der fingerhut bl&#252;ht, ist mir das schei&#223;egal / dein blick am rand, w&#228;hrend das rad sich &#252;ber den zeigefingerspitz / davon macht / wie ein marienk&#228;fer: flieg! / geheftet bist du in die flugferne mit achtundvierzig punkten und ein ziemlich angefangener noch dazu / mit den lockeren stichen aus der volksschule angeheftete jahrespunkte: bitte, ich bin mit dem heften fertig, frau lehrerin, darf ich jetzt aufsteh&#8217;n? / es l&#228;utet zur pause oder zum mittagessen / der fingerhut neigt sich dir zu / er l&#228;sst ein paar seiner sprenkel auf dich fallen und das war&#8217;s auch schon / so geht der sommer hin</p>
<p>(kann sein ein altergedicht)</p>
<ul>
<li>von <a href="/andrea-heinisch-glueck" title="NOTIZBLOG">Andrea Heinisch-Gl&#252;ck</a><br />
in <a href="http://ahg.twoday.net/stories/4979767/">NOTIZBLOG</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/wenn-juni-ist-und-der-fingerhut-bluht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>20.05 – 20.07 Uhr MEZ : Krapp im Chat</title>
		<link>http://www.litblogs.net/2005-%e2%80%93-2007-uhr-mez-krapp-im-chat/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/2005-%e2%80%93-2007-uhr-mez-krapp-im-chat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Sage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/2005-%e2%80%93-2007-uhr-mez-krapp-im-chat/</guid>
		<description><![CDATA[20.05 – 20.07 Uhr MEZ : Krapp im Chat [Login OK] [Krapp joined channel Welcome!] [82users in channel Welcome!] RickJ2!!: Bye bye. Krapp: „Have just eaten I regret to say three bananas and only with difficulty refrained from a fourth.“ Gulli_S2: Hotmail? [katsu left channel Welcome!] UrFixation: Omg, stop it with the banana story. Krapp: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p><img src="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/g/c/9.jpg" alt="pic" /></p>
<p align="justify">20.05 – 20.07 Uhr MEZ : Krapp im Chat</p>
<p>[Login OK]<br />
[Krapp joined channel Welcome!]<br />
[82users in channel Welcome!]</p>
<p>RickJ2!!: Bye bye.<br />
Krapp: „Have just eaten I regret to say three bananas and only with difficulty refrained from a fourth.“<br />
Gulli_S2: Hotmail?<br />
[katsu left channel Welcome!]<br />
UrFixation: Omg, stop it with the banana story.<br />
Krapp: „Fatal things for a man with my condition.“<br />
2005Guy!!: Ur…is getting visuals..lol<br />
Gulli_S2: Hotmail<br />
[muff’ joined channel Welcome!]<br />
Krapp: „Extraordinary silence this evening.“<br />
UrFixation: lol<br />
UrFixation: I am<br />
RickJ2!!: Some old stories krapp.<br />
[muff’ left channel Welcome!]<br />
Devilish.fr is away from keyboard.<br />
UrFixation: Flashbacks<br />
UrFixation: lol<br />
Gulli_S2: Fuck you!<br />
Krapp: „I strain my ears and do not hear a sound.“<br />
RickJ2!!: lol<br />
[Gulli_S2 left channel Welcome!]<br />
2005Guy!!: I bet…not pretty<br />
UrFixation grins evilly.<br />
RickJ2!!: Watch out gulli<br />
Krapp: „Just been listening to an old year, passages at random.“<br />
[2HOT4YOU left channel Welcome!]<br />
AngusYoung: I just found out i have lung cancer and it sucks!<br />
RickJ2!!: aww<br />
Krapp: „I did not check in the book, but it must be at least ten or twelve years ago.“<br />
UrFixation: Where did that come from?<br />
[GuitarAddicted left channel Welcome!]<br />
2005Guy!!: Woaw.<br />
[Playboylovers joined channel Welcome!]<br />
Krapp: „Now the day is over.“<br />
2005Guy!!: Zackly.<br />
SlicKgirl: Should i simply mute him?<br />
[Muff joined channel Welcome!]<br />
RickJ2!!: Same stories krapp, right?<br />
[Kalkan left channel Welcome!]<br />
[Space Monkey left channel Welcome!]<br />
Muff greets all.<br />
Krapp: „Night is drawing nigh-igh.“<br />
[Porto-boy joined channel Welcome!]<br />
2005Guy!!: I thought i just had dezavu…<br />
RickJ2!!: Get it??<br />
Playboylovers: hi dudes<br />
Playboylovers: lol<br />
Krapp: „Shadows.“<br />
2005Guy!!: Don’t know how to spell it..lol<br />
[AngusYoung left channel Welcome!]<br />
RickJ2!!: Hey baaby<br />
[Bryan1997_4_you joined channel Welcome!]<br />
[Desiree left channel Welcome!]<br />
Bryan1997_4_you: Hi all<br />
Muff: Chess game anybody?<br />
Bryan1997_4_you: Anyone wanna chat<br />
RickJ2!!: Krapp do you know english?<br />
[Andriy!!!! left channel Welcome!]<br />
[Lana-puma-hoty joined channel Welcome!]<br />
19-m-Francais: Kein Deutsch hier?<br />
UrFixation: Nein<br />
Muff: RickJ2 do you fancy me.<br />
Krapp: „Past midnight. Never knew such silence. The earth might be uninhabited.“<br />
Thebigone greets all.<br />
[BlackScorpion left channel Welcome!]<br />
[JoeNY left channel Welcome!]<br />
Bryan1997_4_you: hi courtney<br />
RickJ2!!: what u mean muff<br />
[Country-Boy joined channel Welcome!]<br />
Muff: RickJ2 why do u ignore me?<br />
Porto-boy greets all.<br />
[Krapp left channel]<br />
[Welcome!]</p>
<ul>
<li>von <a href="/andreas-louis-seyerlein" title="particles">Andreas Louis Seyerlein</a><br />
in <a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=65">particles</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/2005-%e2%80%93-2007-uhr-mez-krapp-im-chat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Frage der Teilzeit</title>
		<link>http://www.litblogs.net/eine-frage-der-teilzeit/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/eine-frage-der-teilzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/eine-frage-der-teilzeit/</guid>
		<description><![CDATA[Teile ich mir die Zeit ein: teile ich gedanklich meinen Nachbarn in zwei H&#228;lften. Verwuschle ich sein Haar und in seine Uhrenkette mache ich Knoten. Der Uhr verpasse ich einen Kokon aus Resten von Gel. Die Fl&#252;gel am Hinterkopf laufen ihm stromlinienf&#246;rmig zusammen. Am unteren Ende befestige ich einen Manschettenknopf. Da sucht er nach seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: teile ich gedanklich meinen Nachbarn in zwei H&#228;lften. Verwuschle ich sein Haar und in seine Uhrenkette mache ich Knoten. Der Uhr verpasse ich einen Kokon aus Resten von Gel. Die Fl&#252;gel am Hinterkopf laufen ihm stromlinienf&#246;rmig zusammen. Am unteren Ende befestige ich einen Manschettenknopf. Da sucht er nach seinem Fahrschein.</p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: klingelt mein Telefon volkst&#252;mlich. Bin ich ganz Dienstleister in der Dienergesellschaft. Meide ich Menschen ohne Sozialleben. Gemietete Leben. Auf Saubohnenplantagen.</p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: versuche ich mich an Wegen der Darstellung und Herstellung pers&#246;nlicher Ordnung. Es ist eine Ordnung vergeblicher Zeichen. Aber immerhin wirksam der Schein meiner Dinge durch diese. Ber&#252;cksichtigungen. Beschwichtigungen. Kontinuit&#228;ten.</p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: gew&#228;hrleiste ich Existenz durch Klassifikation ins Vorhandene. Entdecke ich in K&#246;ln-Ehrenfeld nicht ein Kaufland sondern den Potsdam-Simulator.</p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: erbreche ich mein Vomitiv in Geschichten. Das Elend der Welt im jungen Pennerp&#228;rchen zum Beispiel. Er, schlafend, komat&#246;s in einem fremden Traum. Sie, streicht ihm den Speichel vom Kinn, liebevoll. Oder eine andere: Vom Tramnebenan, der in seinem Handy Anruflisten bedient. (Ein schr&#228;ger Blick, meinerseits). Ein Bl&#228;ttern von „Schatz1“ zu „Schatz2“.</p>
<p>Teile ich mir die Zeit ein: teile ich mich, ich mich mit, mit mir selbst, und die Welt.</p>
<ul>
<li>von <a href="/hartmut-abendschein/" title="taberna kritika - kleine formen">Hartmut Abendschein</a><br />
in <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/eine_frage_der_teilzeit/">taberna kritika</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/eine-frage-der-teilzeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>betrachten</title>
		<link>http://www.litblogs.net/betrachten/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/betrachten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/betrachten/</guid>
		<description><![CDATA[wir kennen sie von ihren rauchpausen auf ihrem balkon. die beiden kennen uns von dem runden tisch in unserer k&#252;che, an dem wir essen und den sie von ihrem balkon aus gut sehen k&#246;nnen. auf der stra&#223;e w&#252;rden wir uns nicht erkennen. die h&#246;fe zwischen unseren wohnungen sind zu weitl&#228;ufig, als da&#223; gesichter erkennbar w&#228;ren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>wir kennen sie von ihren rauchpausen auf ihrem balkon. die beiden kennen uns von dem runden tisch in unserer k&#252;che, an dem wir essen und den sie von ihrem balkon aus gut sehen k&#246;nnen. auf der stra&#223;e w&#252;rden wir uns nicht erkennen. die h&#246;fe zwischen unseren wohnungen sind zu weitl&#228;ufig, als da&#223; gesichter erkennbar w&#228;ren. wenn wir uns zur gleichen zeit auf dem balkon und am k&#252;chentisch befinden, betrachten wir uns deshalb schamlos: sie uns, wir sie. manchmal kommt ein kleines kind zu ihnen heraus. einmal haben wir eine &#228;ltere dame gesehen. nachts steht er stundenlang in der dunkelheit und betrachtet den himmel &#8211; auch wenn er bedeckt ist. sie kommt nie dazu. wir sitzen bei kerzenlicht in der k&#252;che. wir betrachten ihn, wie er allein den himmel betrachtet und wei&#223;, da&#223; wir ihn betrachten.</p>
<ul>
<li>von <a href="/sudabeh-mohafez" title="zehn zeilen">Sudabeh Mohafez</a><br />
in <a href="http://eukapi.twoday.net/stories/4947813/">zehn zeilen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/betrachten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>mir haust &#8230; (u.a.)</title>
		<link>http://www.litblogs.net/mir-haust-ua/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/mir-haust-ua/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/mir-haust-ua/</guid>
		<description><![CDATA[1 mir haust &#8230; mir haust was dach nicht hat so &#252;bern kopf hinaus ob- sag’ ich ex &#38; hopp und -dach 2 das gewicht der welt &#8230; das gewicht der welt dort wo der k&#246;rper sich sein hinten w&#228;hlt ja dort am arsch am arsch der welt so sitzend sich ersitzen 3 ideogramme das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>1 mir haust &#8230;</p>
<p>mir haust<br />
was dach<br />
nicht hat</p>
<p>so &#252;bern<br />
kopf hinaus</p>
<p>ob- sag’ ich<br />
ex &amp; hopp<br />
und -dach</p>
<blockquote><p> 2 das gewicht der welt &#8230;</p>
<p>das gewicht der welt<br />
dort wo der k&#246;rper<br />
sich sein hinten w&#228;hlt<br />
ja dort<br />
am arsch<br />
am arsch<br />
der welt<br />
so sitzend sich ersitzen</p></blockquote>
<p>3 ideogramme</p>
<p>das schreien<br />
die schwalben<br />
nicht mehr<br />
der himmel<br />
die ohren<br />
jetzt</p>
<p>jetzt<br />
das schreien<br />
die ohren<br />
nicht mehr<br />
die schwalben<br />
der himmel</p>
<p>nicht mehr<br />
die ohren<br />
der himmel<br />
jetzt<br />
das schreien<br />
die schwalben</p>
<p>das schreien<br />
der himmel<br />
nicht mehr<br />
die schwalben<br />
die ohren<br />
jetzt</p>
<p>der himmel<br />
nicht mehr<br />
das schreien<br />
die schwalben<br />
jetzt<br />
die ohren</p>
<blockquote><p> 4 in die abendsonne &#8230;</p>
<p>in die abendsonne<br />
drehte sie den<br />
kopf in meine<br />
richtung die<br />
gar keine war</p></blockquote>
<p>5 die aus ihren h&#228;nden &#8230;</p>
<p>die aus ihren h&#228;nden<br />
entlassen<br />
die frauen<br />
was sie ber&#252;hrend<br />
geschaffen</p>
<blockquote><p> 6 die augen wissen &#8230;</p>
<p>die augen wissen<br />
mehr als ich</p>
<p>und die f&#252;&#223;e auch</p>
<p>wenn sie &#252;ber koffer<br />
stolpern im zug</p>
<p>die ihr geh&#246;ren<br />
die deren weg<br />
bestimmte : orte<br />
stazione di orte</p></blockquote>
<ul>
<li>von <a href="/helmut-schulze" title="parallalie">Helmut Schulze</a><br />
in parallalie: <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4878207/">1</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4842831/">2</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4951021/">3</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4945399/">4</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4995246/">5</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/4978257/">6</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/mir-haust-ua/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>prustend</title>
		<link>http://www.litblogs.net/prustend/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/prustend/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/prustend/</guid>
		<description><![CDATA[text: markus a. hediger 20. Mai 2008 Hoch oben auf einem Wellenkamm tanzt mein Tisch und mit ihm tanzen auch Luana und ich. Sie lacht und jauchzt, zeigt mit gestrecktem Arm ins offene Meer hinaus und ruft: „Da, die K&#252;ste der Bretagne! Sieh, wir segeln an Frankreich vorbei!” Ich drehe mich um, reisse mich los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p class="meta">text: <strong>markus a. hediger</strong> 20. Mai 2008</p>
<p><!-- end meta--></p>
<p class="storycontent"><a href="http://logbuch.isla-volante.ch/1rio/bretagne-g.jpg" class="thickbox" title="stranden"><img src="http://logbuch.isla-volante.ch/1rio/bretagne.jpg" title="klick um das bild zu vergr&#246;sseren" alt="klick um das bild zu vergr&#246;sserns" height="400" width="400" /></a></p>
<p>Hoch oben auf einem Wellenkamm tanzt mein Tisch und mit ihm tanzen auch Luana und ich. Sie lacht und jauchzt, zeigt mit gestrecktem Arm ins offene Meer hinaus und ruft: „Da, die K&#252;ste der Bretagne! Sieh, wir segeln an Frankreich vorbei!”</p>
<p>Ich drehe mich um, reisse mich los vom Anblick der wundersch&#246;nen Bucht von Rio de Janeiro, folge ihrem Finger. Doch bevor ich irgendetwas am Horizont ausmachen kann, schiebt sich ein riesiger Frachter vor meinen Blick, das Schiffshorn ert&#246;nt und l&#228;sst die Welle, auf der wir tanzen, in sich zusammenbrechen. Ehe wir es uns versehen, ist Wasser &#252;ber und unter uns, kurz darauf liegen wir prustend lachend wieder am Strand unserer Insel, Mund und Ohren voller Sand.</p>
<ul>
<li>von <a href="/rittiner-gomez" title="logbuch isla volante">Rittiner &amp; Gomez</a><br />
in <a href="http://logbuch.isla-volante.ch/prustend/">logbuch isla volante</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/prustend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Papierboote</title>
		<link>http://www.litblogs.net/papierboote/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/papierboote/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabet]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/papierboote/</guid>
		<description><![CDATA[Zur allgemeinen Sicherheit hatte die Stadtverwaltung die st&#228;dtische Bibliothek nach ausserhalb der Mauern verfrachtet, und f&#252;r versch&#228;rfte Sicherheit zudem auf der Felseninsel im Fluss in dem Geb&#228;ude untergebracht, das zuvor als Gef&#228;ngnis gedient hatte. Die Gefangenen wurden generalamnestiert, waren sie doch einfache Verbrecher, sie mussten nur ihre Bibliotheksausweise vernichten und sich einer Analphabetisierung unterziehen, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>Zur allgemeinen Sicherheit hatte die Stadtverwaltung die st&#228;dtische Bibliothek nach ausserhalb der Mauern verfrachtet, und f&#252;r versch&#228;rfte Sicherheit zudem auf der Felseninsel im Fluss in dem Geb&#228;ude untergebracht, das zuvor als Gef&#228;ngnis gedient hatte. Die Gefangenen wurden generalamnestiert, waren sie doch einfache Verbrecher, sie mussten nur ihre Bibliotheksausweise vernichten und sich einer Analphabetisierung unterziehen, dann durften sie gehen. Die allgemeine Schulpflicht wurde auf ein halbes Jahr gesenkt und war nur f&#252;r diejenigen Kinder und Erwachsenen obligatorisch, die durch irgendeinen dummen Zu- oder Unfall lesen gelernt hatten. Nach kurzer Zeit w&#228;hnte sich die Stadt frei, illiterat, es wurde fr&#246;hlich Sport getrieben. Es gab zwar noch ein paar Gewiefte, die in fremden Sprachen lasen, aber auch ihnen kam man bald auf die Schliche, sie wurden entweder verbannt oder zwangsanalphabetisiert. Es machten sich gesundheitliche Probleme in der Stadt breit, verursacht durch Schlafmangel. Das n&#228;chtliche Gepoltere kam von der Flussinsel. Eine Untersuchungskommission fand heraus, dass sich die B&#252;cher in der Bibliothek fortpflanzten, bezeichnenderweise n&#228;chtens. Man flog einen Bibliomanen ein, der dem Stadtrat aus dem Stegreif erkl&#228;ren konnte, was vor sich ging: B&#252;cher gehen mit Lesern ins Bett, sagte der Bibliomane, sie befruchten die Leser, und wenn man ihnen das verwehrt, fangen sie an, unter sich zu kopulieren. Sie w&#252;hlen die Seiten ineinander, lassen Tinte ineinanderfliessen, werden dann dicker und dicker, kleine B&#252;chlein schl&#252;pfen aus den fetten B&#228;nden, dass die Regale krachen. Und was kann man dagegen unternehmen?, fragte der ratlose Stadtrat den Bibliomanen. Nichts, erkl&#228;rte der Bibliomane. Lesen, lesen, lesen. Lieben.</p>
<p>Kurzerhand fackelte die st&#228;dtische Feuerwehr im Auftrag des Rates die Bibliothek ab. Bauingenieure sprengten die Insel im Fluss.</p>
<p>Der Feind gab sich nicht geschlagen. B&#228;ume trieben weisse Knospen, die sich zu Buchseiten entrollten. Beschriebenes Papier quoll aus den Abwassersch&#228;chten. Ein Unsterblicher (man versuchte mehrmals, ihn zu erschiessen, aber er stand immer wieder auf) er&#246;ffnete eine Buchhandlung in einem bunten Kiosk, den er wie zum Hohn mitten auf dem Rathausplatz aufgestellt hatte. Auf Klopapier erschienen Schriftzeichen. Kinder tauschten heimlich in Sandk&#228;sten betextete Bilderb&#252;chlein aus. Wo immer ein Vogel landete, blieb ein V im Staub zur&#252;ck, Eidechsen f&#252;gten ein S hinzu. Gedichte stickten sich filigran in Vorh&#228;nge und Brautkleider. Heimlich arbeiteten die Dichter im Untergrund Nacht f&#252;r Nacht, obwohl sie sich vor Hunger kaum noch auf den Beinen halten konnten.</p>
<p>Der Stadtrat stellte eine Sondereinheit zusammen. Heckensch&#252;tzen durchk&#228;mmten die Stadt und zerrten alle Dichter aus ihren Verstecken. In einer Reihe wurden sie an die Wand gestellt und hingerichtet. Das Volk war entsetzt: dass eine handvoll Ratten so viel Unruhe gestiftet hatte! Erleichtert kehrte man auf die Sportpl&#228;tze zur&#252;ck.</p>
<p>Die Dichter wurden ausserhalb der Mauer verscharrt.<br />
Beschriebenes B&#252;ttenpapier wuchs aus den Erdh&#252;geln; Verse rankten sich um die sch&#228;bigen Holzkreuze, die man den Verbrechern z&#228;hneknirschend gew&#228;hrt hatte.</p>
<p>Die Leichen der Dichter wurden exhumiert, in Plastik eingeschweisst, mit Steinen beschwert und in den Fluss geworfen.<br />
Weisse Papierboote stiegen vom Grund des Flusses auf und tanzten mit vollen Segeln bis ins Meer. Und da fing ihre Reise erst an.</p>
<p>Addendum: <a href="http://laermende-akademie.com/perkampus/wordpress/2008/05/24/tucholsky-treibt-allotria/">Tucholsky treibt Allotria</a></p>
<ul>
<li>von <a href="/ursula-t-rossel-escalante-sanchez" title="Notizen aus Kangerlussuaq">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a><br />
in <a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/4949941//">Notizen aus Kangerlussuaq</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/papierboote/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SkyFiction: Lichterloh</title>
		<link>http://www.litblogs.net/skyfiction-lichterloh/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/skyfiction-lichterloh/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/skyfiction-lichterloh/</guid>
		<description><![CDATA[In dieser neuen Reihe dienen alte &#8211; vor allem biblische &#8211; Geschichten als Ausgangspunkt f&#252;r neue Erz&#228;hlungen. Es wird damit keinerlei theologischer Anspruch erhoben. Was interessiert, sind Geschichten als Stoff f&#252;r Geschichten. Es geht los mit Genesis 1. Musik: &#8220;I See a Darkness&#8221;, von Johnny Cash. PDF-Datei zum Mit- oder Nachlesen. Download der Audio-Datei. 3’10’’ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p>In dieser neuen Reihe dienen alte &#8211; vor allem biblische &#8211; Geschichten als Ausgangspunkt f&#252;r neue Erz&#228;hlungen. Es wird damit keinerlei theologischer Anspruch erhoben. Was interessiert, sind Geschichten als Stoff f&#252;r Geschichten.<br />
Es geht los mit Genesis 1.<br />
Musik: &#8220;I See a Darkness&#8221;, von Johnny Cash.</p>
<p><a href="http://www.skypaperpress.com/radio/images/uploads/Fiction1.pdf" target="_blank">PDF-Datei zum Mit- oder Nachlesen.</a></p>
<p><a href="http://media1.roadkast.com/hediger/skypaper_fiction1.mp3">Download der Audio-Datei.</a> 3’10’’</p>
<p class="flPlayer">&nbsp;</p>
<p class="flash"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://skypaper.podspot.de/blog/custom/templates/inx/emff.swf?src=http://media1.roadkast.com/hediger/skypaper_fiction1.mp3" height="30" width="100"></object></p>
<ul>
<li>von <a href="/markus-a-hediger/" title="SkyRadio">Markus A. Hediger</a><br />
in <a href="http://www.skypaperpress.com/radio/index.php/site/skyfiction_lichterloh/">SkyRadio</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/skyfiction-lichterloh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media1.roadkast.com/hediger/skypaper_fiction1.mp3" length="4553456" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>&#220;ber Musen (Altra Ego)</title>
		<link>http://www.litblogs.net/uber-musen-altra-ego/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/uber-musen-altra-ego/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Dichter]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/uber-musen-altra-ego/</guid>
		<description><![CDATA[»F&#252;r einen Mann ist das Antlitz eines M&#228;dchens nat&#252;rlich das Antlitz der eigenen Seele«, schrieb ein russischer Dichter, und genau das steht hinter den Heldentaten von Theseus oder dem Heiligen Georg, der Suche von Orpheus und Dante. Die schiere M&#252;hsal jener Unternehmungen zeugt von einem anderen Motiv als einzig und allein der Begierde. [...] Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<blockquote><p>»F&#252;r einen Mann ist das Antlitz eines M&#228;dchens nat&#252;rlich das Antlitz der eigenen Seele«, schrieb ein russischer Dichter, und genau das steht hinter den Heldentaten von Theseus oder dem Heiligen Georg, der Suche von Orpheus und Dante. Die schiere M&#252;hsal jener Unternehmungen zeugt von einem anderen Motiv als einzig und allein der Begierde. [...]</p>
<p>Ein junges M&#228;dchen ist, kurz gesagt, das Double der eigenen Seele, und man nimmt sie genau deshalb ins Visier, weil man keine Alternative findet, au&#223;er vielleicht in einem Spiegel.</p>
<p align="right"><strong><a href="http://turmsegler.net/tag/joseph-brodsky/">Joseph Brodsky</a></strong></p>
</blockquote>
<p>••• Gl&#252;cklicherweise ist p.- nach kurzzeitiger Absenz wieder ins Online-Leben zur&#252;ckgekehrt und &#252;bernimmt heute per <a href="http://turmsegler.net/20080508/ueber-musen-stimme-der-sprache/#comment-7038">Kommentar</a> die Rolle der Muse. So kann ich dieses Brodsky-<a href="http://turmsegler.net/tag/musen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musen">Musen</a>-Sequel endlich fortsetzen, nachdem auch ich die letzten Tage ein wenig absent war.</p>
<p>Im weiteren Verlauf seines Essays &#252;ber die Muse und den Dichter als vermeintlichen notorischen W&#252;stling macht Brodsky einen Schwenk. K&#252;nstlerische und erotische Aktivit&#228;t seien beide Ausdruck sch&#246;pferischer Energie und damit beide <em>Sublimationen</em>. Indem Brodsky weiter den russischen Dichter zitiert, macht er den Dichter, von dessen Muse er spricht, vom blo&#223;en Scribenten auch wieder zum Autor.</p>
<p>Die Muse in ihrer k&#246;rperlichen (menschlichen) Erscheinung ist der bewusst oder unbewusst gew&#228;hlte Spiegel oder auch ein Verst&#228;rker f&#252;r die Signale, die zu schwach w&#228;ren, um von sich aus h&#246;rbar zu werden. Was auch immer “diktiert” wird, war im Dichter (die -innen m&#246;gen verzeihen, sie sind selbstredend einbezogen) vorhanden. Die Muse l&#246;st lediglich die Zunge oder meinetwegen das im Unbewussten verhedderte Wort, so dass es h&#246;rbar wird und geschrieben werden kann.</p>
<p><span id="more-812"></span>K&#246;nnte die Muse (das fragt nicht Brodsky, sondern ich) dann nicht wahlweise auch eine bewusstseinserweiternde Droge sein, eine gelungene Sitzung beim Analytiker, eine Hypnose etc. pp.? Wenn man bedenkt, was in manches Dichters Unbewusstem so auf Wortwerdung wartet, kann es kl&#252;ger erscheinen, die recht gew&#228;hlte Muse (den genau passenden Verst&#228;rker gewisserma&#223;en) gerade nicht zur Geliebten zu machen.</p>
<p>Die Muse als Altra Ego – betrachte ich es so, wird mir im Nachhinein so manche eigene “<a href="http://turmsegler.net/tag/musen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musen">Musen</a>-Wahl” verst&#228;ndlicher. Ich h&#228;tte nur die Sublimationen nicht so oft vermischen sollen.</p>
<ul>
<li> von <a href="/benjamin-stein" title="Turmsegler">Benjamin Stein</a><br />
in <a href="http://turmsegler.net/20080512/ueber-musen-altra-ego/">Turmsegler</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/uber-musen-altra-ego/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Los Ángeles Eléctricos / Sch&#246;ppingen</title>
		<link>http://www.litblogs.net/los-angeles-electricos-schoppingen/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/los-angeles-electricos-schoppingen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/los-angeles-electricos-schoppingen/</guid>
		<description><![CDATA[Marjana schrieb in ihrem Brief irgendetwas vom lauten Rauschen der gro&#223;en Windr&#228;der, also lief ich raus auf die Felder am Stadtrand, aber da war nichts, Autol&#228;rm und Perlh&#252;hner und das Gezwitscher der V&#246;gel beim Engel. &#220;berhaupt war da nichts, hinter der Siedlung, Felder und ein Blick &#252;ber die weite Ebene, ab und an ein Kruzifix, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p> Marjana schrieb in ihrem Brief irgendetwas<br />
vom lauten Rauschen der gro&#223;en Windr&#228;der,<br />
also lief ich raus auf die Felder am Stadtrand,<br />
aber da war nichts, Autol&#228;rm und Perlh&#252;hner<br />
und das Gezwitscher der V&#246;gel beim Engel.</p>
<p>&#220;berhaupt war da nichts, hinter der Siedlung,<br />
Felder und ein Blick &#252;ber die weite Ebene,<br />
ab und an ein Kruzifix, eine traurige Pietà,<br />
eine &#252;berfahrene Taube am Stra&#223;enrand<br />
und st&#252;ndlich raste der &#220;berlandbus vorbei.</p>
<p>Irgendein K&#252;nstler aus Hamburg hatte mal<br />
eine riesige Leuchtschrift dort hingepflanzt:<br />
“Er macht seine Engel zu Winden” stand da,<br />
aber keiner verstand so richtig was er meinte,<br />
hier wurden die Engel zu elektrischem Strom.</p>
<p>Sonntags kam eine ziemlich kleine Gemeinde<br />
in der Dorfkirche zusammen, um zu beten<br />
und man hatte hier wirklich allen Grund dazu,<br />
denn jeder wei&#223;, was hinter Idyllen, wie dieser,<br />
im Dunkel lauert, um irgendwann auszubrechen.</p>
<p>Irrte ich mich machte das keinen Unterschied,<br />
behielt ich Recht damit, w&#228;re ich immerhin<br />
diesmal noch mit heiler Haut davongekommen,<br />
ich behauptete dennoch, dass die gr&#246;&#223;te Gefahr<br />
in einem Umkreis von Kilometern man selbst war.</p>
<ul>
<li>von <a href="/ken-yamamoto" title="Ken Yamamoto">Ken Yamamoto</a><br />
in <a href="http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2008/skizzen-gedichte/los-angeles-electricos-schoppingen/">Ken Yamamoto</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/los-angeles-electricos-schoppingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Play it again : F&#220;R den Bachmannpreis und WIDER die Literaturschulen &#8211; Eine &#220;bertragung</title>
		<link>http://www.litblogs.net/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/</link>
		<comments>http://www.litblogs.net/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 06:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 02/2008]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bachmannpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Sage]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotyp]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.litblogs.net/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/</guid>
		<description><![CDATA[Tags: 2008, 3sat-live, bachmannpreis, clear-cut, Daniel-P., Deutungsmacht, DSDS, Feuilleton, gut-gemacht, h&#246;rspiel, Ingeborg-Bachmann-Preis, Jury, Klagenfurt, Langeweile, LOOPZILLA, Marke, Mittelmass, Mittelstand, netlabel, ORF, presse, Project-Swirl, Realismus, Stereotypie, Tage-der-deutschsprachigen-Literatur, Thinner, TV-Format, TV-on-demand, Unfoundsound, YukiYaki, Zeugenschaft, Zug&#228;nglichkeit, zuh&#246;ren. &#124;&#124;&#124; IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE &#124; IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG &#124; “EVENT” ALS ENDE DES EXKLUSIVEN [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.litblogs.net/wp-content/lzlogoklein.gif" /></p>
<p><span class="entry-tags">Tags: <a href="http://www.zintzen.org/tag/2008/" rel="tag">2008</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/3sat-live/" rel="tag">3sat-live</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/bachmannpreis/" rel="tag">bachmannpreis</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/clear-cut/" rel="tag">clear-cut</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/daniel-p/" rel="tag">Daniel-P.</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/deutungsmacht/" rel="tag">Deutungsmacht</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/dsds/" rel="tag">DSDS</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/feuilleton/" rel="tag">Feuilleton</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/gut-gemacht/" rel="tag">gut-gemacht</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/horspiel/" rel="tag">h&#246;rspiel</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/ingeborg-bachmann-preis/" rel="tag">Ingeborg-Bachmann-Preis</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/jury/" rel="tag">Jury</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/klagenfurt/" rel="tag">Klagenfurt</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/langeweile/" rel="tag">Langeweile</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/loopzilla/" rel="tag">LOOPZILLA</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/marke/" rel="tag">Marke</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/mittelmass/" rel="tag">Mittelmass</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/mittelstand/" rel="tag">Mittelstand</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/netlabel/" rel="tag">netlabel</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/orf/" rel="tag">ORF</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/presse/" rel="tag">presse</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/project-swirl/" rel="tag">Project-Swirl</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/realismus/" rel="tag">Realismus</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/stereotypie/" rel="tag">Stereotypie</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/tage-der-deutschsprachigen-literatur/" rel="tag">Tage-der-deutschsprachigen-Literatur</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/thinner/" rel="tag">Thinner</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/tv-format/" rel="tag">TV-Format</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/tv-on-demand/" rel="tag">TV-on-demand</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/unfoundsound/" rel="tag">Unfoundsound</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/yukiyaki/" rel="tag">YukiYaki</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/zeugenschaft/" rel="tag">Zeugenschaft</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/zuganglichkeit/" rel="tag">Zug&#228;nglichkeit</a>, <a href="http://www.zintzen.org/tag/zuhoren/" rel="tag">zuh&#246;ren</a>.</span><br />
<!-- .entry-head --></p>
<p><strong>|||</strong> IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE | IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG | “EVENT” ALS ENDE DES EXKLUSIVEN | DEALS DER JURIEN | FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT | AUFERSTEHUNG DES H&#214;RSPIELS VIA BILDSTREAM | ZUM GEZETER &#220;BER DAS “PROFESSIONELLE” : EIN CETERUM CENSEO | LINKS | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" style="width: 216px; height: 70px" alt="TDDL 2008 banner 300px" align="left" height="106" hspace="2" vspace="2" width="306" />Musste man &#252;ber Jahre hinweg lesen die stereotypen Stoss- Seufzer &#252;ber den Bachmannpreis am ( Vorsicht : Wortspiel ! ) W&#246;rther See <em>und wie</em> man sich abends bei Maria Loretto im ber&#252;hmten Fischrestaurant unter den gruselig pr&#228;parierten Fischk&#246;pfen an den W&#228;nden ( Vorsicht : Bildwitz ! ) beim Gastmahle traf <em>und wie</em> dort oder auf den literaturjournalistischen Amateur- Fussballfeldern der Ehre <em>es</em> die Outsider den Insidern <em>gaben</em>…</p>
<p>Musste man allj&#228;hrlich lesen dieselben Protokolle von Outfits und Aussagen ( halbprivat ) , dasselbe Raunen &#252;ber die <em>echten</em> , aus dem Genusse geistiger Getr&#228;nke ergossenen Literaturbetriebswahrheiten …., so r&#228;cht sich das Feuilleton in diesem Jahr unisono mit Groll und Hohn f&#252;r die Verknappung seiner Sport- und Spielwiese von zwei auf vier Tagesl&#228;ngen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" style="width: 66px; height: 64px" alt="picto TV" align="left" height="55" hspace="2" vspace="2" width="56" />In chorisch harmonierenden Einzelstimmen wendet man sich gegen die Layoutierung der Show zu Zwecken und zu Gunsten der 3- sat- TV- &#220;bertragung . Im fernsehgerechten Format , so der beleidigte Tenor ( <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/394769/index.do">Die Presse</a> , <a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/oel-im-getriebe/">taz</a> ) , verwandle sich Literatur eben in jenes &#196;rgernis einer “prime time”- ( <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3396004">Der Standard</a> ) , “Mittelstands-” ( <a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">DIE WELT</a> ) , “Vita contemplativa”- ( <a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc%7EEA9049A61920748659AE824CEFAE3EAD2%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">FAZ</a> ) und “Langweile”- ( <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vom_dienstbotenelend_der_literatur_1.772585.html">NZZ</a> ) Veran- oder -<em>un</em>staltung , als welche sie sich anno 2008 den vor Ort Wesenden pr&#228;sentierte .</p>
<p>Keiner mochte da einlenken , dass es eben die Fernseh&#252;bertragung sei , welcher die Juroren ihre Prominenz ( und guten Gagen ) danken , die im Besonderen allerdings daf&#252;r garantiert , dass Literatur im Feuilleton weiterhin f&#252;r “der Rede wert” befunden wird . Anderseits gestattet just die Fernseh- &#220;bertragung eine Teilhabe Vieler an einem lokalen “Event” : eine Zeugenschaft , welche die Lesungen selbst &#8211; allerdings auch die Leistungen der Jury , nicht zuletzt aber auch die Beurteilungen durch das Feuilleton &#8211; &#220;BERPR&#220;FBAR macht .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>“EVENT” ALS ENDE DES EXKLUSIVEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" style="width: 66px; height: 64px" alt="picto TV" align="left" height="55" hspace="2" vspace="2" width="56" />Somit ger&#228;t die Oberhoheit der Kanzelrede und der exklusive Deutungsmacht des Feuilletons ins Wanken : Prompt reagiert das Feuilleton auf die solcherart “globalisierte” Information , indem es die Stadt Klagenfurt ebenso kleinredet und zur kleingeistig- protofaschistischen Provinz ( <a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">DIE WELT</a> ) erkl&#228;rt wie &#252;berhaupt den ganzen Bewerb inklusive der Juroren samt der von ihnen “vorgeschlagenen” und diskutierten Text- und Autoren- Funktionen .</p>
<p>Denn aber , hallo und sorry , m&#246;chten wir bescheiden daran erinnern , dass Klagenfurt noch immer ein Erbm&#246;belst&#252;ck der “Gruppe 47″ ist und von deren ber&#252;chtigten Meetings , deren Lesungen und deren , jedem Widerspruch abgeneigten Ab- Urteilungen derer , die da lasen . Die , die da lasen , waren ( siehe : das Prinzip der “Einladung” bzw. der Juroren- Vorschl&#228;ge ) selbstverst&#228;ndlich nur ein Teil “sie selber” . Der L&#246;wenanteil war und bleibt allerdings das , womit sich ein Juror zu profilieren gedenkt , WEN er ins Rennen schickt und WAS er der Arena des Sammelkampfes vorwirft … zur Augenweide oder zum Frasse .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DEALS DER JURIEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" style="width: 216px; height: 70px" alt="TDDL 2008 banner 300px" align="left" height="106" hspace="2" vspace="2" width="306" />Was das Juryprinzip ist in vielen verschwiegenen Versammlungszimmern , an Tagungstafeln und bei Konferenztisch- Kaffee aus Thermoskannen vollzieht , liegt in Klagenfurt vor Aller Augen . Deals , Kontrakte , Freundlichkeiten im Austausch gegen Imagepunkte , oder &#8211; bei Schlagseite des eigenen Kandidaten : der schnelle Seitenwechsel und &#220;berlauf , der mit rhetorischer Verve &#252;berbr&#252;ht werden muss , damit der Sieger als selbstgekochtes S&#252;ppchen verkauft und vertreten werden kann .</p>
<p>Ja mei : All das ist hinl&#228;nglich bekannt . Was aber nun , wenn wir zugucken d&#252;rfen ( live dabei sein ! ) in der durch die Fernsehkameras und die hitzige Ausleuchtung nachvollziehbar unangenehm schw&#252;l- bedr&#252;ckten Arena ? &#8211; Seit zwanzig Jahren weder im Besitze eines TV- Apparates noch des Animo , sich leiblich dem “Betriebsausflug” auszusetzen , hat in|ad|ae|qu|at das sogenannte “Wettlesen” stets via Feuilleton- Rapports und Insider- Witzen rezipiert . Und dabei Hunderte der oben genannten Fischessen , Fussballschweisstreibereien , Beschwipstheiten und Ausfl&#252;gen ins lokale Puff nachlesen d&#252;rfen . Wenn im September dann oder im Oktober der j&#228;hrliche Band “DIE BESTEN” bei Piper erschien , konnte und wollte sich eh Keiner mehr an das fr&#252;hsommerliche Klagenfurt erinnern .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" style="width: 66px; height: 64px" alt="picto TV" align="left" height="55" hspace="2" vspace="2" width="56" />Nun aber hat das Netz auch f&#252;r fernsehfrei lebende Zeitgenossen die “Zug&#228;nglichkeit” zu diesem eminenten Ereignis der Eliten von Feuilleton und Sozial- Performanz erm&#246;glicht . Und solche “Zug&#228;nglichkeit” zu h&#246;herer &#8211; menschlicher , kultureller , emotionaler &#8211; Bildung gilt mittlerweile als Menschenrecht . Na gut , machen wir von solcher “Zug&#228;nglichkeit” via “Stream on Demand” Gebrauch und vollziehen “Klagenfurt” im totalen Echtzeit- Selbsttest und unter versch&#228;rften Bedingungen von sukzessiver Mitschrift und Fortverlinkung mit : Vierzehn Stunden lang an Bildschirm und Tasten , plus Mittagspausen usf.</p>
<p>Hier das Testergebnis : Auch unter den eingeschr&#228;nkten Erwartungen , was ein Stream- Bild an Qualit&#228;t vermitteln kann , ist der visuelle Faktor erbarmungslos kl&#228;glich . Im Chiaroscuro eines nur spotm&#228;ssig ausgeleuchteten Studios verhindern abstruse Kamera- Totalen eine Konzentration auf den logisch zu fokussierenden Sprecher . Tritt selbiger allerdings &#8211; egal , ob gebeugter Autor , gestikulierender Juror oder br&#228;selnder Moderator &#8211; ins Bild des Nah- Objektivs , erstarren die <em>Talking Heads</em> hinter der dick aufgetragenen und unvorteilhaft angestrahlten Maske . Da man Menschen , welche man sch&#228;tzt und kennt , nur ungern in solcher Ensor’schen Masken- &#220;bermalung betrachtet , verlegt man sich bald aufs Abblenden . Und siehe : Man beginnt zu H&#214;REN . ZUZUH&#214;REN sogar .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AUFERSTEHUNG DES H&#214;RSPIELS VIA BILDSTREAM</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" style="width: 216px; height: 70px" alt="TDDL 2008 banner 300px" align="left" height="106" hspace="2" vspace="2" width="306" />Und statt des blauen Studios erleben wir das blaue Wunder der Verwandlung eines “Literaturwettbewerbs” in ein H&#214;RSPIEL in Echtzeit : Mit den klassischen Chargen , Beschleunigungen und Retardierungen , Strophe und Refrain , Solo und Chor sowie viel lokal gef&#228;rbter Sprachmusik . Da treten die ausgestellten ( literarischen ) TEXTE als ebenso subjektive STIMMEN und CHARAKTERE auf wie das Gepl&#228;nkel der Juroren , deren ebenso ausgestellten Bekenntnis- TEXTE und kulturtheoretische ROLLENPROSA . Solcherart sind wir &#8211; auch &#252;ber manche M&#252;hen der Textebenen ( aller Fraktionen ) hinweg &#8211; in den Genuss eines selten so unterhaltsam vernommenen H&#214;RSPIELS gekommen .</p>
<p>Fazit : Wenn schon das Radio sein Selbstbewusstsein als AKUSTISCHES Medium hinter Internetbildchen , LOGO- Optik und visuellen User- Interfaces am Handy verleugnet , wird man fortan das live &#252;bertragene , respektiv netz- gestreamte oder ON DEMAND abgespielte TV- BILD als neues Radio gebrauchen . BILD AB , TON AUF : Lass es jazzen , Mann , horch hin und maule nicht .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ZUM GEZETER &#220;BER DAS “PROFESSIONELLE” : EIN CETERUM CENSEO</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" style="width: 66px; height: 64px" alt="picto TV" align="left" height="55" hspace="2" vspace="2" width="56" />Und WENN man sich zu Klagenfurt bzw. in den Redaktionsstuben postum seit Jahren &#252;ber die ( Vorsicht ! ) “<em>gut gemachten , aber …</em>“-Schreibst&#252;cke beklagt , dies Jahr erstmals auch &#252;ber die ( Vorsicht ! ) “<em>gut vorgelesenen , aber …</em>“-Texte , dann schliesse man doch bitte endlich und einfach die VEBs der Literaturschulen und entlasse deren <em>renommierte</em> Lehrer , welche eben die SERIENTEXTE und -BEFINDLICHKEITEN mitproduzieren , &#252;ber die sie und ihre Kollegen dann &#246;ffentlich m&#228;keln . Sorry : Bei diesem Betriebsspiel werden Menschen <em>verbraucht</em> … Der Rest der Argumentation ist unter der Kategorie “Germany’s Next Topmodel” bzw. “Deutschland sucht den Superstar” ( DSDS ) nachzulesen . Oder hiesse es doch nicht noch besser : “<em>Dschungel-Camp  &#8211; Ich bin ein Star – holt mich hier raus</em>” ?!</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">Tilman Rammstedt erh&#228;lt Bachmann-Preis</a> &#8211; Der deutsche Autor Tilman Rammstedt hat den renommierten Ingeborg-Bachmann- Preis gewonnen . Der 33-j&#228;hrige Schriftsteller wurde im &#246;sterreichischen Klagenfurt f&#252;r seinen Roman “Der Kaiser von China” ausgezeichnet . Rammstedt wagte etwas , das in Klagenfurt selten goutiert wird : Humor ( Elmar Krekeler , DIE WELT , 30. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc%7EEA9049A61920748659AE824CEFAE3EAD2%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Bachmann-Preis 2008 : Darauf haben wir gewartet</a> ( Oliver Jungen , FAZ , 29. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vom_dienstbotenelend_der_literatur_1.772585.html">Vom Dienstbotenelend der Literatur &#8211; Der 32. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb</a> &#8211; Mit einer Grossvater- Geschichte holt sich der Berliner Tilman Rammstedt den Ingeborg- Bachmann- Preis 2008 . Seine Erz&#228;hlung ist komisch , wo die Qualit&#228;t der sonst noch vorgetragenen Texte fast tragisch ist . Selten zuvor war die Literatur in Klagenfurt so durchschnittlich wie diesmal ( Paul Jandl , NZZ , 30. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/oel-im-getriebe/">Neuigkeiten aus Klagenfurt &#8211; &#214;l im Getriebe</a> &#8211; Beim diesj&#228;hrigen Ingeborg- Bachmann- Wettbewerb haben sich die Schriftsteller , die Jury und das Publikum auf die Bedingungen des Fernsehens eingelassen ( Dirk Knipphals , taz , 30. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3396004">Das Jahr der Freundlichkeit</a> &#8211; Der 32. Bachmann- Preis ging an den in Berlin lebenden Tilmann Rammstedt &#8211; Markus Orths und Patrick Findeis hatten Chancen . Eine Entscheidung , unentschieden ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 30. 6. 2008 )</li>
<li></li>
<li></li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/394738/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">Bachmann-Preis : Ein Tyrann als komischer Held</a> &#8211; Tilman Rammstedt gewinnt mit seinem schwarzhumorigen “Der Kaiser von China“ in Klagenfurt . Er setzte sich bei Jury und Publikum durch ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/394769/index.do">Literatur , im W&#246;rther See versenkt</a> &#8211; Beim Wettlesen zum Bachmann-Preis wird alles den Erfordernissen des TV , der Marke untergeordnet . Ein Text ist aber kein Waschmittel ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/28/bachmannpreis-08-listen-lesen-lasten/">BACHMANNPREIS 08 : Listen &#8211; Lesen &#8211; Lasten</a> ( in|ad|ae|qu|at , 28. 6. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Ein Eintauchen in buchst&#228;bliche <em>Liquid Levels</em> gestattet das herrlich verhaltene <a href="http://www.loopzilla.de/">LOOPZILLA</a>- MIX Numero 60 . Fern von jeder hochsommerlichen <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/czz-hoerempfehlung-6.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" align="right" height="42" hspace="2" vspace="2" width="71" />Beach- Life oder Sonstwie- Fr&#246;hlichkeits- Frenesie , bleibt das “<a href="http://www.loopzilla.de/?p=168">Sofa Mix</a>” cool abgedimmt im gangbaren Takt , ohne ins loungig- Beliebige abzudriften : <a href="http://bhlogiston.schauecker.com/2008/02/02/project-swirl-miminal-dub/">Daniel P.</a> aka “<a href="http://www.myspace.com/projectswirl">Project Swirl</a>” bedient sich mit seiner exquisiten Mischung aus Releases von Netlabels wie yukiyaki , Thinner , unfoundsound oder clear-cut allerdings nur beim Feinsten . &#8211; CLICK <a href="http://www.loopzilla.de/?p=168">LINK</a> TO SEE PLAYLIST AND LISTEN . <strong>|||</strong></p>
<hr />
<ul>
<li>von <a href="/christiane-zintzen" title="in|ad|ae|qu|at">Christiane Zintzen</a><br />
in <a href="http://www.zintzen.org/2008/07/01/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/">in|ad|ae|qu|at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.litblogs.net/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

