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	<title>Comments on: Zu: Enteignung der Autoren durch Google (Matthias Kehle)</title>
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	<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
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		<title>By: hab</title>
		<link>http://www.litblogs.net/zu-enteignung-der-autoren-durch-google-matthias-kehle/#comment-1720</link>
		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 11:16:14 +0000</pubDate>
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		<description>nun aber mal: eine umfassende diskursgenese bei &lt;a href=&quot;http://die.hor.de/622/andere-schrieben-heidelberg/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hor.de&lt;/a&gt;. so akribisch hab ichs bis jetzt noch kaum gesehen ... fragt sich nur, wer das mal sauber sortiert und bewertet ... (womit wir wieder mitten im thema sind ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nun aber mal: eine umfassende diskursgenese bei <a href="http://die.hor.de/622/andere-schrieben-heidelberg/" rel="nofollow">hor.de</a>. so akribisch hab ichs bis jetzt noch kaum gesehen &#8230; fragt sich nur, wer das mal sauber sortiert und bewertet &#8230; (womit wir wieder mitten im thema sind &#8230;)</p>
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		<title>By: Turmsegler</title>
		<link>http://www.litblogs.net/zu-enteignung-der-autoren-durch-google-matthias-kehle/#comment-1719</link>
		<dc:creator>Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:06:11 +0000</pubDate>
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		<description>Und ebenfalls passend dazu &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1726814_Open-Access-Die-Autoren-werden-gestaerkt.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ein Beitrag der Frankfurter Rundschau, der erl&#228;utert, wie Open Access entstanden ist und warum das Konzept von elementarer Bedeutung ist und bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ebenfalls passend dazu <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1726814_Open-Access-Die-Autoren-werden-gestaerkt.html" rel="nofollow">hier</a> ein Beitrag der Frankfurter Rundschau, der erl&#228;utert, wie Open Access entstanden ist und warum das Konzept von elementarer Bedeutung ist und bleibt.</p>
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		<title>By: Turmsegler</title>
		<link>http://www.litblogs.net/zu-enteignung-der-autoren-durch-google-matthias-kehle/#comment-1718</link>
		<dc:creator>Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 20:49:10 +0000</pubDate>
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		<description>Passend dazu finde ich gerade einen Sonderpodcast zum Thema beim &lt;a href=&quot;http://www.literaturcafe.de/heidelberger-appell-matthias-spielkamp-interview-podcast/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;»Literaturcafé«&lt;/a&gt;. Urheberrechtsexperte Matthias Spielkamp (&lt;a href=&quot;http://www.iRights.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;iRights.info&lt;/a&gt;) erl&#228;utert die nicht nur seiner Meinung nach unzul&#228;ssige Vermischung der Themen Open Access und Google Book Search im Heidelberger Appell.

Neu war mir, das bereits Software existiert, die es erm&#246;glicht, die per Google Book Search durchsuchbaren Titel bis zu 80% automatisiert in Teilen herunterzuladen und dann auf dem eigenen Rechner zum eBook zusammenzusetzen. Dies freilich widerspricht den Nutzungsbedingungen des Dienstes, f&#228;llt in die gleiche Kategorie wie Ladendiebstahl und kann IMHO h&#246;chstens als Argument herangezogen werden, dass Google hier technisch nachr&#252;sten sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend dazu finde ich gerade einen Sonderpodcast zum Thema beim <a href="http://www.literaturcafe.de/heidelberger-appell-matthias-spielkamp-interview-podcast/" rel="nofollow">»Literaturcafé«</a>. Urheberrechtsexperte Matthias Spielkamp (<a href="http://www.iRights.info/" rel="nofollow">iRights.info</a>) erl&#228;utert die nicht nur seiner Meinung nach unzul&#228;ssige Vermischung der Themen Open Access und Google Book Search im Heidelberger Appell.</p>
<p>Neu war mir, das bereits Software existiert, die es erm&#246;glicht, die per Google Book Search durchsuchbaren Titel bis zu 80% automatisiert in Teilen herunterzuladen und dann auf dem eigenen Rechner zum eBook zusammenzusetzen. Dies freilich widerspricht den Nutzungsbedingungen des Dienstes, f&#228;llt in die gleiche Kategorie wie Ladendiebstahl und kann IMHO h&#246;chstens als Argument herangezogen werden, dass Google hier technisch nachr&#252;sten sollte.</p>
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		<title>By: hab</title>
		<link>http://www.litblogs.net/zu-enteignung-der-autoren-durch-google-matthias-kehle/#comment-1716</link>
		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:21:21 +0000</pubDate>
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		<description>es gibt diese autoren, richtig. nun aber zu nischentexten, -autoren und -verlagen (ich behaupte: hier findet innovation statt; ich versuche jetzt also mal aus dieser kaum beachteten sicht, was denn literatur sein und werden kann, zu argumentieren): die entwicklungen auf dem buchmarkt (auch teilweise: der vermittlungsinstanzen) sind deutlich angezeigt. das sortiment hat f&#252;r diese noch weniger platz. logisch, dass das web ein attraktiver standort f&#252;r derlei ist. und logisch, dass wahrnehmung (von autoren, texten etc.) nicht zuletzt von ihnen selbst erzeugt werden muss. das funktioniert m.e. aber weniger &#252;ber sporadische leseproben, sondern &#252;ber das zurverf&#252;gungstellen und kontextualisieren von poetischer arbeit. (egoismus t&#246;nt mir da etwas zu abwertend). (&quot;charismatische&quot;) autorschaft ist schon oder wird gemacht. f&#252;r solcherlei nischenproduktion, die auch buchproduktion sein kann, f&#228;llt - bei kleinauflagigen dingen - selbst durch digitales vorhandensein der texte, die f&#252;r ihr buchpendant (vor allem aber: f&#252;r leser) werben, wohl unterm strich mindestens so viel ab, wie es durch nichtexistenz zustande k&#228;me. das ist vielleicht eine etwas gewagte these. ich leite die aber aus eigener buchk&#228;ufer*- und auch verlegererfahrung ab. m&#246;chte also sagen: der chor der kritiker (mit lobby) ist lautstark, vielleicht aber auch ein wenig deshalb, weil - wie sagt man heute? - der &quot;long tail&quot; (in dem - geert lovink zufolge - innovation passiert) noch nicht gut organisiert (oder desinteressiert) ist ... (google/books ist aus dieser sicht dann vielleicht nur noch ein problembausteinchen in einem ensemble von interessenkonflikten, hat aber, weil eindeutig identifizierbar, den schwarzen peter gezogen ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt diese autoren, richtig. nun aber zu nischentexten, -autoren und -verlagen (ich behaupte: hier findet innovation statt; ich versuche jetzt also mal aus dieser kaum beachteten sicht, was denn literatur sein und werden kann, zu argumentieren): die entwicklungen auf dem buchmarkt (auch teilweise: der vermittlungsinstanzen) sind deutlich angezeigt. das sortiment hat f&#252;r diese noch weniger platz. logisch, dass das web ein attraktiver standort f&#252;r derlei ist. und logisch, dass wahrnehmung (von autoren, texten etc.) nicht zuletzt von ihnen selbst erzeugt werden muss. das funktioniert m.e. aber weniger &#252;ber sporadische leseproben, sondern &#252;ber das zurverf&#252;gungstellen und kontextualisieren von poetischer arbeit. (egoismus t&#246;nt mir da etwas zu abwertend). (&#8220;charismatische&#8221;) autorschaft ist schon oder wird gemacht. f&#252;r solcherlei nischenproduktion, die auch buchproduktion sein kann, f&#228;llt &#8211; bei kleinauflagigen dingen &#8211; selbst durch digitales vorhandensein der texte, die f&#252;r ihr buchpendant (vor allem aber: f&#252;r leser) werben, wohl unterm strich mindestens so viel ab, wie es durch nichtexistenz zustande k&#228;me. das ist vielleicht eine etwas gewagte these. ich leite die aber aus eigener buchk&#228;ufer*- und auch verlegererfahrung ab. m&#246;chte also sagen: der chor der kritiker (mit lobby) ist lautstark, vielleicht aber auch ein wenig deshalb, weil &#8211; wie sagt man heute? &#8211; der &#8220;long tail&#8221; (in dem &#8211; geert lovink zufolge &#8211; innovation passiert) noch nicht gut organisiert (oder desinteressiert) ist &#8230; (google/books ist aus dieser sicht dann vielleicht nur noch ein problembausteinchen in einem ensemble von interessenkonflikten, hat aber, weil eindeutig identifizierbar, den schwarzen peter gezogen &#8230;)</p>
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		<title>By: Matthias Kehle</title>
		<link>http://www.litblogs.net/zu-enteignung-der-autoren-durch-google-matthias-kehle/#comment-1715</link>
		<dc:creator>Matthias Kehle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 10:05:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne gen&#252;gend Autoren, die einen erklecklichen Teil ihres Einkommens aus dem Verkauf von B&#252;chern bestreiten. Klar, dass es denjenigen, die Nischen-Literatur schreiben (zu diesen Autoren geh&#246;re ich selbst), im Prinzip wurscht ist, was im Internet zu finden ist. Im Gegenteil: Die &quot;Klein-Autoren&quot; sind leider aus egoistischen Gr&#252;nden oft darauf erpicht, ihre Texte m&#246;glichst oft im Netz zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne gen&#252;gend Autoren, die einen erklecklichen Teil ihres Einkommens aus dem Verkauf von B&#252;chern bestreiten. Klar, dass es denjenigen, die Nischen-Literatur schreiben (zu diesen Autoren geh&#246;re ich selbst), im Prinzip wurscht ist, was im Internet zu finden ist. Im Gegenteil: Die &#8220;Klein-Autoren&#8221; sind leider aus egoistischen Gr&#252;nden oft darauf erpicht, ihre Texte m&#246;glichst oft im Netz zu finden.</p>
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