Inhalt 02/2010
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Die Lesezeichen-Ausgabe 02/2010 erschien am 20. Juli 2010. In dieser Ausgabe: Regale und Pyramiden, frisch geköpfte Erdenbürger, Orson Welles und Frau Merkels Währungsreform, Daisy und Violet Hilton in Manhattan, unerklärchliche Kommentare, Fussball und Mao, Piratinnen auf Inseln, die Gestaltung von Rändern, Silberschalen aus Gischt, Kammertöne der Täler, eine Verneinung Einsteins, das offene Herz Jesu und [...]
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Trost
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Wenn ich so stumpf, fast blind, fast wie hinter allen Wolken, auf dieses Regalbauen hier blicke und wieder vom zweiten bis zum zehnten Mal nicht mehr weiß, was der gleiche nächste Schritt sein wird, Schritt war, habe ich doch im eigenen Blick erquickend das sternichte Erkennen der ursprünglichen Pyramidenvolumenberechner, und nur, weil seit ihnen so [...]
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neue konkrete poesien
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erdenbürger © anatol knotek geköpft © anatol knotek frisch durchgestrichen © anatol knotek von Anatol in Visuelle Poesie
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Howard Koch nach Orson Welles 2010
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••• Was ich mit Ablenkungen meinte? Da kann ich mit einem Beispiel dienen, das literarische Qualitäten aufweist. Erinnert sich jemand an Howard Kochs literarischen Handstreich von 1938? Orson Welles hatte seinen Roman »Krieg der Welten« zu einem Hörspiel umgearbeitet. Inszeniert wurde es vom Mercury Theater in Form einer fiktiven Reportage nach einer Adaption von Howard [...]
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avenue of the americas
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18. May 2010 india ~ : louis to : daisy und violet hilton subject : AVENUE OF THE AMERICAS Ich muss Euch nicht erzählen, wo ich mich gerade befinde, liebe Violet, liebe Daisy, ich hör Euere Stimmen, hör wie Ihr scherzt, was macht er nun schon wieder, warum ist er eingeschlafen, das muss ein betäubendes [...]
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Die Weissheit ist eine Figur im Schlagschatten des Unerklärchlichen.
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q von Fritz Michel in taberna kritika
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Fr, 18.6.10 (Sa, 19.6.10, 2:50): Schrille Stille
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Von Stille kann kaum die Rede sein. Schrilles Tröten weckt den, der wie Mao “nie vor Mittag aufsteht” (die Tatsache des erst spät Aufstehens wurde neulich in der Dokureihe “Die großen Diktatoren” auf Phoenix dem Genossen Mao angelastet. Freilich, auch kulturrevolutionäre Massenmörder werden erst nachmittags krea[k]tiv – auch so eine Schrille der Stille). Getrötet wird, [...]
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wind
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der erste, den die piratin auf der insel kennenlernt, ist der wind. er reißt ihr fast das rote tuch vom kopf und fegt ihr feinen sand in das eine auge, über dem sie keine klappe trägt. es wäre nicht wirklich falsch zu sagen, daß der wind, als die piratin zum ersten mal auf der insel [...]
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strandgut
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an den rändern der insel bewegen wir uns immer wieder gerne. die gezeiten und stürme, der wind und das wasser gestalten die ränder stetig um. nicht zu vergessen, was da vom meer heran oder frei gespült wird, “strandgut” lässt uns in gedanken in andere welten wandern. wir denken uns für alles und jedes eine geschichte [...]
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Meerblau
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Ich will das Meer, den Wellenschlag in deinen Augen. Ich will ganz Ozeanien auf meinen Schultern, salzige Flügel, ein Leben in Meerblau. Ich will, wenn der Wind sich dreht, am rechten Ufer warten, warten auf deine Möwenarme, die den Walschrei tragen, in einer Silberschale aus Gischt. von Björn Kiehne in der goldene fisch
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