Schlagwort-Archive: Lesung

Kurztitel & Kontexte bis 2011-09-30

(urlaubsbedingt 2 tage früher …)

Kurztitel & Kontexte bis 2011-09-25

Kurztitel & Kontexte bis 2011-07-24

Vertrautes leuchtendes Fremdland: Die Andere Seite.

Ich war mit >>>> Eigner unterwegs. Wir fuhren in die Dschungel, so weit ich mich erinnern kann, dort in ein Hotel. Uns war das nicht verdächtig. Wir sollten eine Lesung, glaube ich, geben, wurden sehr freundlich empfangen. Doch wurde uns die fremde kleine, tropische Stadt unvermerkt zur Heimat. Ich jedenfalls lebte schon dort und brach von dort zur Frankfurter Buchmesse auf, die aber nicht größer war als einstmals die Leipziger, als sie noch nicht in den postmodernen Hallen, sondern in der Innenstadt stattfand. Zumal schien diese Messe nicht sehr weit von Kiel entfernt zu sein, wo ich >>>> heute Abend die Lesung habe und und auch im Traum hatte, wie ebenfalls bereits nachmittags die Veranstaltung in der Uni. Jedenfalls reiste ich ganz beruhigt mit dem Zug hin, hatte sogar schon an, was ich gleich erst anziehen werde. Eigner blieb in Fremdland zurück.
Ich traf Freunde, Kollegen, Lektoren, schritt die Gänge ab, blieb hier hängen und dort, erinnere mich an eine Frau, mit der ich flirtete; sie war als Begleitung >>>> Stangs mitgekommen. Wir setzten uns, ohne daß mir das auffällig geworden wäre, vor einem der Stände auf den Boden, der dort ein duftender Rasen war, und jemand packte ein Picknick aus. Tassen voll schwarzen Kaffees wurden gereicht. Ich erinnere mich, doch jetzt nur noch blaß, eines lebhaften Gespräches. Die Frau lockte mich an und stieß mich doch immer wieder zurück, verbal und mit Gesten, ich kam da nicht los. Riß mich zusammen. Gab vor, zur Toilette zu müssen. Als ich zurückkam, war die Gesellschaft weitergezogen.
„Wohin?”
Die junge Dame, die für den Verlag Leporelli verteilte, wies mir mit einer Handbewegung die Richtung. Um mich nicht lächerlich zu machen, schritt ich ihr betont lässig nach, verfing mich aber schon gleich in einem System aus Glastüren, dessen Funktion ich nicht durchschaute. Als mir die Kieler Veranstaltung einfiel. Um Gotteswillen! Wie spät war es?
Zu spät.
17 Uhr.
Das war auf keinen Fall mehr zu schaffen, jedenfalls nicht zur Nachmittagsveranstaltung. Aber, wie ich jetzt erst begriff, auch für den Abend nicht. Ich hatte nicht einmal daran gedacht, die richtigen Zugverbindungen herauszusuchen. Wieso war ich morgens überhaupt erst auf diese Messe gefahren? Ich hätte doch wissen müssen, daß zeitlich nichts so wäre kombinierbar gewesen; mir war, als hätte ich schon morgens die Kieler Veranstaltungen vergessen. Was aber nicht stimmte, wie ein andrer Teil von mir wußte.
Ich verlöre das ganze Honorar. Vielleicht ließen sich die Veranstaltungen nachholen. >>>> Professor Meiers Mobilnummer hatte ich in meinem Ifönchen gespeichert. Wenigstens anrufen, mich entschuldigen… –
Aber wo w a r mein Handy?
Ich fand es nicht. In keiner meiner Taschen.
Vergessen. Liegengelassen an dem Verlagsstand. Es lag da gewiß noch im Gras.
Mein Instinkt befreite mich aus dem Glastürsystem, und ich lief zurück.
Da lag es ja!
Nur daß keine mir bekannten Telefonnummern mehr drin gespeichert waren. Das Gerät lag auch fremd in meiner Hand, hatte eine unvertraute längliche, oben zu einem spitzen Dreieck zulaufende Form. Daß dies ein ganz falsches Handy war, registrierte ich erst, als ich zurück in die kleine tropische Stadt gefahren war, um Professor Meiers Telefonnummer aus meinem Laptop abzuschreiben. Den ich aber auch nicht mehr fand.
Zwar, mein Schlüssel paßte in die Tür des Hotelzimmers, aber dessen Einrichtung hatte sich verändert. Nichts war hier mehr vertraut. Ich verließ das Zimmer, klopfte eine Treppe höher an dem einer Bekannten, vielleicht auch an Eigners. Ein fremder Mensch öffnete mir, bat mich aber herein, bot mir etwas zu essen und zu trinken an. Ich hatte keine Ruhe, mich mit ihm vertraut zu machen, stand wie gestochen wieder auf, lief aus dem Haus erst auf die Straße, dann in den Regenwald. Sah immer wieder das fremde Handy an und erfaßte allmählich, daß man es mir mit Absicht untergeschoben hatte.
Was sollte ich tun? Ich wußte es nicht. Wußte nur: du hast zwei Veranstaltungen verpaßt und keine Möglichkeit mehr, mit den Veranstaltern wenigstens Kontakt aufzunehmen.
Der Wald wurde dichter. Er war hell und leuchtete, ja glühte. Ich lief über dichtbewachsene Hügel, wollte dann in die Stadt zurück, fand auch den Weg, aber da war auch diese Stadt eine andre. Das Hotel stand noch, aber an anderer Stelle, als ich in der Erinnerung hatte. Das brauchte ich erst gar nicht zu versuchen. Lief weiter. Sämtliche Straßen kamen am Ende der Stadt auf einer Anhöhe zusammen, über deren Felssturz sich ein riesiger, nahezu metallisch wirkender, zur Stadt hin ganz offener Raum erhob, dessen andere Seite, ins freie Land gerichtet, vergittert war. Man sah einen Sonnenuntergang in der Ferne über dem Wald.
Alleine stand ich in diesem Raum, diesem Saal, diesem Kirchenschiff, das sich über mir trotz seiner Kastenform, zu wölben schien. Und hinter mir, stadther, kroch der Wald heran. Er kroch über die Stadt, nahm sie ein wie eine immergrüne Lava, auch in der zähen Geschwindigkeit von Lava. Ich käme aus diesem Raum nicht mehr heraus, dachte ich, und war seelisch völlig gelähmt.
Da klingelte der Wecker.

Kurztitel & Kontexte bis 2011-05-08

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Tainted Talents (Ateliertagebuch.) » Wilhelm Genazino / Abschaffel http://bit.ly/kUgKMg Dienstag, 3. Mai 2011 11:51:15

taberna kritika – kleine formen » Salzkristalle & Trüffelpilze (Auszüge, 04/2011) http://bit.ly/joMGVD Dienstag, 3. Mai 2011 09:32:23

logbuch isla volante » von der nähe glaubt man http://bit.ly/muBAoP Dienstag, 3. Mai 2011 09:14:46

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Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » MORGEN ABEND IN BAMBERG. ANH liest… http://bit.ly/iQaDB1 Dienstag, 3. Mai 2011 08:22:02

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Guido Rohm – Aus der Pathologie » Montag, 2. Mai 2011 – Tomato Red http://bit.ly/ifXEm7 Montag, 2. Mai 2011 19:06:24

Kryptoporticus » Mai, Zwei, Elf – Von Vanillepudding zu den Swans http://bit.ly/iCVmZ4 Montag, 2. Mai 2011 14:49:26

Kryptoporticus » Über Prunus Spinosa http://bit.ly/mhYG1s Montag, 2. Mai 2011 14:33:20

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Guido Rohm – Aus der Pathologie » Sonntag, 1. Mai 2011 – Message http://bit.ly/lBO2SX Sonntag, 1. Mai 2011 17:48:50

Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) » Arbeitsjournal. Sonntag, der 1. Mai 2011. http://bit.ly/k08lRM Sonntag, 1. Mai 2011 16:54:20

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rheinsein » Goethe begoethet den Rheinfall (3) http://bit.ly/iA0lhx Sonntag, 1. Mai 2011 13:21:11

Kryptoporticus » Mai, Eins, Elf – Bill Pullman und Fisch http://bit.ly/melQl5Sonntag, 1. Mai 2011 13:02:35

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Kurztitel & Kontexte bis 2011-04-17

Silke Scheuermann las in Karlsruhe

Silke Scheuermann hat einige wunderbare Gedichte geschrieben, mit ihrer Prosa konnte ich bislang herzlich wenig anfangen. Vorgestern stellte sie ihren neuen Roman „Shanghai Performance“ in Karlsruhe vor. Hier meine Besprechung heute in den Badischen Neuesten Nachrichten:

„‚In schlechter Geistesverfassung‘ sei sie gewesen, als sie ihre Geburtsstadt Karlsruhe öffentlich ‚langweilig‘ nannte. Dass Silke Scheuermann es doch lieber etwas größer hat, macht sie in ihrem neuen Roman „Shanghai Performance“ deutlich, den sie bei ihrer Lesung der Literarischen Gesellschaft in der Badischen Landesbibliothek vorstellte.
In einer ersten Szene erzählt sie, wie Luisa, die Assistentin der Performance-Künstlerin Margot Wincraft, in tiefster Nacht in einem Shanghaier Hotel nicht schlafen kann. Detailreich schildert sie auch kleinste Momentaufnahmen: ‚Ich warf den feuchten Waschlappen auf die Neonlampe über dem Spiegel, aber er blieb nicht hängen, sondern platschte auf den Kachelboden.‘ In der Hotelbar beobachtet sie heimlich ihre Chefin, eine Art Pina Bausch, die im Verlauf immer unsympathischer erscheint.
Die chinesische Millionenstadt hat es Silke Scheuermann angetan, sagt sie in der Diskussion und berichtet nicht nur von ihren Erfahrungen und der allmählichen Verfertigung des Romans, sondern auch von der Kunstszene Chinas. Der Fokus sei nicht mehr so sehr auf die chinesische Kunst gerichtet wie noch vor ein paar Jahren, ergänzt sie eine ebenfalls detailreiche Passage des Romans, in welcher Margot und Luisa durch Shanghaier Galerien streifen.
Eine coole Kunstszene in einer angesagten Metropole, dazu eine schillernde Hauptfigur und die Konkurrenz zwischen zwei Frauen unterschiedlichen Alters, die auch noch ihren privaten Trouble haben – das ist der etwas blutleere Stoff, aus dem deutsche Gegenwartsliteratur gemacht wird. Da helfen auch keine Interpretationsversuche wie „Shanghai ist der Katalysator für ein tragisches Geschehen“ – in einer zweiten Szene erzählt Scheuermann nämlich, dass Margot nur deshalb in Shanghai ist, um ihre Tochter kennenzulernen, die während ihres Studiums in den USA von einem Chinesen gezeugt wurde und die sie nach der Geburt weggegeben hat, um sich ganz ihrer Kunst zu widmen – das Leben ist kompliziert. Schlimmer noch: Luisa trifft die Tochter als erste und muss ihrer Chefin berichten, dass sie im Rollstuhl sitzt.
Nein, den Kunstbetrieb mit seinen Extrovertiertheiten wollte sie nicht demaskieren, auch wenn es gegen Ende ganz klassisch zu einer Läuterung der Protagonistinnen komme. Vielmehr wollte sie von Lebensentwürfen erzählen, die kippen können.
Das Publikum hatte ganz praktische Fragen. Etwa die, weshalb Margot und Luisa nie eine der unglaublich vielen Shanghaier Unterführungen nutzten. Oder die Frage, was sie denn als nächstes plane: Eine ganz kleine Geschichte, die zu Hause spiele und nicht in der großen, weiten Welt. Na, das klingt doch interessanter als Shanghai.“

Kurztitel & Kontexte bis 2011-04-10

Kurztitel & Kontexte bis 2011-04-03

Kurztitel & Kontexte bis 2011-01-23