Kategorie "Ausgabe 01/2008".



Inhalt 01/2008

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Die Lesezeichen-Ausgabe 01/2008 erschien am 15. April 2008. In dieser Ausgabe: Verbotene Reime, Grüsse an die Heimat, Unterkellerungen, Verfahren und Techniken zur Papierarchivierung, James Salter, schöne Studentinnen der Theologie, Waschbeckenhaare, diverse Zungenküsse, Sterne, Monde, Sonnenlöcher und Strandkorbbilder und vieles mehr .. INHALT: Maultrommeln von Ursula T. Rossel Escalante Sánchez in Notizen aus Kangerlussuaq “licht ist [...]

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hand war da … (u.a.)

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1 hand war da … hand war da gelegen lange schon dunkel der sie fortge- nommen der fleck 2 die raureifwinter … die raureifwinter abseits der stadt bucht unserer jahre ausschau nach möwen hielt niemand am zaun krähen aber kreuzten und ein stattdessen (mählich ging’s auf) als sonnenblumen ihre köpfe hoben … ein segel mir [...]

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“Voyage au bout de la Nuit” – Amnesie und Rücklektüre

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Bigotterie, Curzio Malaparte, Frau, Henri Michaux, Hinrich Schmidt Henkel, joseph conrad, Krieg, Louis Fedinand Céline, Reise ans Ende der Nacht, Tod, Verklärung||| BEFREMDLICHE AMNESIE | NOTATE I : DER KRIEG , DIE FRAU , DIE HELDENERZÄHLUNG AN DER HEIMATFRONT | KLANGAPPARAT | HINWEISE BEFREMDLICHE AMNESIE Zweifellos vor 15 Jahren die bislang verstümmelte deutsche Fassung von [...]

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Maultrommeln

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Am Anfang war der Klang! Wer hätte gedacht, dass ich jemals so etwas behaupten würde, ich, die Logos-Mönchin! Was an mir Leser ist (also fast alles) wurde ohne Ohren geboren. Mein Eierkopf besass auch keinen Mund und keine Nase, nur zwei riesige ovale Augen, blind vorerst, aber sie öffneten sich früh, lernten sehen, dunkelten nach, [...]

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Zum Abschied ihren Nacken

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1 Radio Krakau. Bratschistin des Stadtorchesters im Probejahr. Eine Polin, verheiratet mit einem deutschen Chemiker, aus beruflichen Gründen getrennt lebend. Sie in der Schweiz, er in den Niederlanden. Sie, ein feuriges, schlankes, aufreizendes Plappermaul. Ihn kannte ich nicht, lernte ihn auch nie kennen, was meine Skrupel deutlich minderte. 2 Orszula. Schmeidiges Haar, seidenes Sommerkleid. An [...]

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go

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5.10 – Lieber James Salter, als ich heute Nacht am Schreibtisch saß und in Ihren wunderbaren Erzählungen las, habe ich eine kleine Spinne bemerkt, die mich beobachtete, jawohl, sie saß auf dem Feinsten der Blatthaare eines Elefantenfußbaumes, der neben meiner Computermaschine steht, und beobachtete mich aus mehreren winzigen schwarzen Augen, und ich habe überlegt, was [...]

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.revers

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vielleicht ahnst du nicht wie viel mir deine haare im waschbecken deine unordnung in den ecken dein gleichförmiger nächtlicher atem bedeuten wie sicher meine gedichte auf deinen taten ruhen die das lasten der worte ertragen den erschütterungen standhalten wie sehr ich dich misse wenn ich nach innen reise wo einsamkeit unumgänglich und taubheit wie blindheit [...]

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lecktschmant im hünerhaus (kusskelbertate)

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Die Leinwand (Z.05)

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Die Mikveh in Mozah bei Yerushalayim אך מעין ובור מקוה-מים יהיה טהור ונגע בנבלתם יטמא Doch eine Quelle oder eine Grube, in der sich Wasser angesammelt hat, bleibt rein; wer jedoch ihr Aas berührt, wird unrein. Leviticus 11,36 Natürlich hatten wir uns nie berührt. Das wäre undenkbar gewesen. Und doch wusste ich, als ich ihr [...]

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“licht ist arbeit”

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anschalten, ausschalten. mit dem phasenprüfer den strom zum glimmen bringen. provisorium kalter blühlampen: schneeblind. neonröhren, das schatzkästlein der erinnerung hausfreundlich entfachte bahnhöfe, die abfahrten ohne einkünfte. in zimmers innerstem zimmer wird die szene filmsesshaft belichtet. die schauspieler, zeugen der abteileinsamkeit, sehen, geblendet, das publikum nicht. das leben ist kein snapshot und kein abgott, eher ein [...]

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