Schlagwort-Archive: Lyrik

Das literarische Echo

Das literarische Echo ist eine neue Rundfunksendung, die seit April 2009 über den Sender CKCU-FM Radio 93.1 www.ckcufm.com vom Campus der Carleton University in Ottawa wöchentlich ausgestrahlt wird. Sie berichtet über das literarische Leben in deutschsprachigen Ländern.

Die Sendungen sind im livestream auf http://www.ckcufm.com/listenlive.html zu hören. Die archivierten Audiodateien der produzierten Episoden sind auf der Webseite http://www.carleton.ca/litecho/ zugänglich; sie können jetzt auch über den RSS-Feed (podcast) empfangen werden.–

Das Angebot versteht sich als ein kanadisches Echo auf das literarische Leben in europäischen Ländern und Landesteilen, die überwiegend oder zum Teil deutschsprachiger Kultur sind. Neben Kurznachrichten zu Gedenktagen im Literaturkalender, Preisverleihungen und Buchmessen bietet die Sendung kritische Einblicke in die vielstimmige, deutschsprachige Literatur der Gegenwart. Die Moderatoren stellen jedoch nicht nur neue Romane, Theaterstücke oder Gedichtbände gesprächsweise zur Diskussion; sie diskutieren auch literarische Themen und Tendenzen. Darüberhinaus vermitteln sie ein Echo aus virtuellen Räumen im Internet, wo junge Lyriker, Schriftstellerinnen und Stückeschreiber aus aller Welt ihre Werke in Deutsch selbst produzieren.–

Weitere Informationen erhalten Sie hier http://www.carleton.ca/litecho/

litecho.jpg

#lbn (05/09)

(über, live)

@bluetenlese Jetzt wird’s wohl offiziell , dass Engeler mit Herbst sein vorerst letztes Programm macht  #verlag | http://bit.ly/Kvjsb

80 Minuten sind für die Preview von Google- Wave ( aka „Pfingstwunder“ ) sicherlich nicht verschwendet . #pipeline | http://bit.ly/btFPx

Hörspiel | Krieg | Ursendung : Walter Adler – Der eigentliche Zweck des Krieges – WDR 3, 23:05  #radiokunst | http://bit.ly/1DW6E

Hörspiel | Ursendung | Empfehlung : Jan Decker – In d. Bäuchen d. Städte atme ich auf – SWR 2, 22:03  #radiokunst | http://bit.ly/eUctP

Hörspiel | Paranormaler Empfang : Felix Kubin – Paralektronoia – BR 2, 20:30  #radiokunst | http://bit.ly/Yhgkf

Hörspiel | ja, das gibt’s wirklich : Edenklinik – Heisse Herzen unter weissen Kitteln – DRS 1, 20 H  #radiokunst | http://bit.ly/tPDsy

CARTA http://bit.ly/gjo2c liefert ein Close- Reading des ZEIT-Anti-Netz-Pasquills http://bit.ly/eNRso – „Produktive Debatte“?  #badnet

3 aus der CH : Lorenz Langenegger, Jens Petersen, Karl-Gustav Ruch #TDDL09

4 aus A : Caterina Satanik, Linda Stift, Philipp Weiss, Andrea Winkler #TDDL09

7 aus D : Ralf Bönt, Katharina Born, Karsten Krampitz, Chri. Neudecker, Bruno Preisendörfer, Gregor Sander, Andreas Schäfer #TDDL09

Relaunch Klagenfurter Wettlesen : Teilerneuerte Jury http://bit.ly/bKfu9 – teils berkannte Autoren http://bit.ly/26WEl #TDDL09  >

Hörkrimi | Empfehlung : Wolf Haas – Auferstehung der Toten , Musik : Otto Lechner – BR 2, 20:30 #radiokunst  | http://bit.ly/BzZDs

Hörspiel | Empfehlung : Serotonin – Überwachen und Mahnen – DRS 2, 20 H #radiokunst  | http://bit.ly/3NUhqx

EBU- Ars Acustica Gruppe @ Wien | http://bit.ly/IbYBA – Performance ( on air im Kunstradio | http://bit.ly/3x0AF7 ) #radiokunst

Stan Lafleurs poetische Begehung des Rheins @ fixpoetry | http://bit.ly/CKOrc – Alle Etappen im Blog rheinsein  | http://bit.ly/zqMe4

„Kulturkampf“ ums Internet – Schwerpunkt in der ZEIT  #blogism http://bit.ly/eNRso

Die köstlich zeitlose Autorin Doris Mühringer („was hatten die ratten vom schatten ?“) ist am 25. 5. verstorben  | http://bit.ly/Yfpm6

Hörspiel | Wh.: Peter Kessen – Islam/o/pop – Pop , Islam & Projektionsmaschine – WDR Eins Lve,23: H  #radiokunst | http://bit.ly/Durdq

Hörspiel | Ursendung : E. – Die Nacht der Wünsche – Musik : Wolfgang Mitterer. Ö1, 21:01  #radiokunst | http://bit.ly/15ZI65

Hörspiel | Gertrude Stein – Ladies‘ Voices – R : K. Klaus Buhlert – DLF, 20:10  #radiokunst | http://bit.ly/RxMD0

Konferenz Verlag 3.0 – „Verlag 3.0 – Geschäftsmodelle für digitalen Verlag“ ( Lit.haus München, 1. 7. )  #ebook http://bit.ly/tkIS0

Erneut ein Ösi : Walter Kappacher | http://bit.ly/QOMDJ | erhält Büchner- Preis  #rpreis | http://bit.ly/nHxWQ

Hörspiel | Autorenbolzen |: Autorennationalmannschaft http://bit.ly/DBswi – Titelkampf – SWR ,19:20  #radiokunst | http://bit.ly/LgqBC

„Artistes sans Oeuvres – I would prefer not to“ ( Jean- Yves Jouannais )  #kritik http://bit.ly/15FqaR

Neue Musik | Radio : Portrait des Shooting- Stars Johannes Maria Staud ( *1974 ) – Ö1, 23:03 #radiokunst  http://bit.ly/jX9me

Hörspiel | schrill : Frieder Butzmann – Schnuppertag , Gesänge aus d. Land d. Discounter – WDR 3, 23:05 #radiokunst  http://bit.ly/2xl0P

schule für dichtung | Wien : Klasse “akustische poesie” ( 5 Blöcke 06/09 – 04/10 ) NOCH PLÄTZE FREI ! #radiokunst  http://bit.ly/DRym2

Hörspiel | Amok : DBC Pierre – Jesus von Texas – DLR, 21:33 #radiokunst  http://bit.ly/115QIU

Hörspiel | Wh. | Hermann Broch : Eva Meyer – Der Kriegstourist – BR 2, 20:30 #radiokunst  http://bit.ly/t9hCn

Zonser Hörspieltage : Keynote Leonhard Koppelmann zur Sprachpflege via Hörspiel , regionale Blüten #radiokunst  http://bit.ly/XDRSk

Wahnsinn , wie viel Firmen- und Dating- Spam via neuen Twitter- Followern so reinkommt . #pipeline

Hörspiel | Round Midnight : J. Roth – Die Legende v. hl. Trinker – B : Peschina | DLR, 25.5., 00:05  #radiokunst | http://bit.ly/3WwSIu

Kunstradio | Radiokunst : I. Lechleitner – A space of translation – 5.1 Surround Sound – Ö1, 23:05  #radiokunst | http://bit.ly/16xR9v

Literatur | Tonspuren | Feature : Christian Blees – Privatdetektiv Arthur Conan Doyle – Ö1, 21:15  #radiokunst | http://bit.ly/Ejr58

Hörspiel | postdramatisch : Rimini Protokoll – Deutschland 2 – NDR Info, 21:05  #radiokunst | http://bit.ly/DPnJf

Hörspiel | Autobiographie : George Tabori – Autodafé – DLR, 18:30  #radiokunst | http://bit.ly/Eqv5F

Hörspiel | Ursendung | drastisch : W. Koeppen – Der Tod in Rom – R : L. Koppelmann | SWR 2, 18:20  #radiokunst | http://bit.ly/4y86BM

Hörspiel | Ursendung | Über Hermann Broch : Eva Meyer – Der Kriegstourist – BR 2, 15:00  #radiokunst | http://bit.ly/t9hCn

Hörspiel | Adalbert Stifters Erstarrung : H. U. Humpert – Kalt leuchtender Nachsommer – HR 2, 14:05  #radiokunst | http://bit.ly/hSqOy

Hörspiel | DDR 1969 : Helmut Bez – Dobberkau ist da – DRS 2, 21:00  #radiokunst | http://bit.ly/BLc7i

Hörspiel | Klassiker : Michail Lermontov – Ein Held unserer Zeit – R : Oliver Sturm – DLF, 20:05  #radiokunst | http://bit.ly/JTiyt

Diagonal | Radio für Zeitgenossen – Zum Thema: Blut – Treibstoff, Mythos, Ware – Ö1, 17:05  #radiokunst | http://bit.ly/IlvZM

Hörspiel | Dada : Hugo Ball – Flametti od. Vom Dandysmus der Armen – R : Klaus Buhlert – BR 2, 15:15  #radiokunst | http://bit.ly/u9U9u

Hörspiel | posttheatral : Rimini Protokoll – Deutschland 2 – WDR 3, 15:05  #radiokunst | http://bit.ly/146vRX

Hörspiel | Historischer Kriminalfall : Das allerletzte Mahl – R : Harald Krewer – Ö1, 14 H  #radiokunst | http://bit.ly/dbaFe

Hörspie | Feature : Der Mann, der sich Serge nannte. – Udo Proksch. Von Doris Stoisser – Ö1, 9:05  #radiokunst | http://bit.ly/r2yqn

Wollen wir das wirklich : Document- Upload- Portal Scribd jetzt auch als Store ?  #selbstverlag #ebook http://www.scribd.com/store

@etkbooks gruselige streaming- qualität + eigenwerbung für gewinnspiel , z z z …  #DRS

@inadaequat der beitrag selbst hört sich ja an, wie von einem hobbyautoren produziert …

Lese statt des FAZ- Kolumnentitels „Die Zukunft des Kapitalismus“ schon „Die Zukunft des Kannibalismus“..  #wörter http://bit.ly/FwgPl

Der Börsenverein übt sich mal wieder in Panikmache : „Mehr illegale Kopien durch E-Books“  #ebook #piraterie | http://bit.ly/k1gWa

Quatsch über „Autoren im Netz“ im DRS 2- Netzgespräch : als gäbe es nur „Hobbyautoren“ !  #bullshit http://bit.ly/uUWXX

sachlich ungerechtfertigt, ch: Bundesrat lehnt Buchpreisbindung ab http://bit.ly/cWon4

@Fiktionaere gar nicht mal so weit entfernt von kittlers techno-stroboskop-thesen http://tinyurl.com/technokrieg

RT @keinundaber: Wozu noch Literaturkritik? Ein Interview mit Gregor Dotzauer. http://ow.ly/83qn

„Autoren im Internet“: drs2 netzgespräch http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/netzgespraech/106545.sh10083359.html

urlaubslektüre: Heiner Müller, Gespräche, Frankfurt a.M., 2008 Werke 10-12 … nach rezension in volltext 2/09

Pause Hörspielservice: „Literatur als Radiokunst“- Produktion mit Richard Obermayr – 3 Tage im grossen ORF- Hörspielstudio  #radiokunst

WIRED : not amused angesichts des „Layouts“ von E-Books | http://tinyurl.com/ugly-ebook  #ebook

Hörspiel | Kapitalismus : Daniel Aschwanden – Chinese Whispers | WDR Eins Live, 23:00 | http://tinyurl.com/KulturRevo  #radiokunst

Hörspiel | Böse Story: Werner Kofler – Was geschah mit der Königin der Nacht ? | Ö1, 21:01 | http://tinyurl.com/Arierkunst  #radiokunst

Hörspiel | Background: Paul Plamper erhält diesjahr d. Hörspielpreis der Kriegsblinden | http://tinyurl.com/Hoerspielpreis  #radiokunst

Hörspiel | Gentechnik : J. Kamphausen – Die Unmöglichen , R : P. Plamper ( ! ) | DLF, 20:10 | http://tinyurl.com/Praenatal  #radiokunst

RT @inadaequat … für kurze zeit zum download btw: John von Düffel – Die Unsichtbare | RBB radioeins | http://tinyurl.com/tatort-17

Hörspiel | Ursendung : Ralf Thenior – Blumenjunge | WDR 5, 20:05 | http://tinyurl.com/Aussiedler  #radiokunst

Hörspiel | Tatort ebbt ab : John von Düffel – Die Unsichtbare | RBB radioeins | http://tinyurl.com/tatort-17  #radiokunst

Wen’s interessiert oder wer noch auf Kontaktsuche ist : Die deutschen Twittercharts 05/ 09 | http://tinyurl.com/twitparade  #pipeline

Hörspiel | Krimi | Ursendung : Markus Zusak – Der Joker | WDR 3, 23:05 | http://tinyurl.com/pop-krimi  #radiokunst

Hörspiel | Wh. : Hermann Broch – Huguenau oder die Sachlichkeit | BR 2, 20:30 | http://tinyurl.com/Broch-reprise  #radiokunst

Hörspiel | Düffels Tatort auf weiteren 2 Sendern – Die Unsichtbare | SR 1 – RBB Kultur | http://tinyurl.com/tatort-17  #radiokunst

noch nachgereicht: der Random Twitter Poetry generator. (code noch etwas zu hacken …) http://intrinsitivity.com/tweets/poems.php

@inadaequat good old random handicraft!

@etkbooks plädiere , obwohl’s gute alte handarbeit ist , doch lieber für unseren CADAVRE EXQUIS | http://tinyurl.com/cadavreexquis

@inadaequat einem automatisierten random poetry twitterangebot würd ich ja folgen. wär vielleicht füt überraschungen gut …

FK | nur kurz online : Radiokritik Elodie Pascal: „Töten ist menschlich“ ( ORF ), | http://tinyurl.com/Kritik-E-Pascal  #radiokunst

FK | nur kurz online : „Huguenau oder die Sachlichkeit“ ( BR ) ist Hörspiel des Monats | http://tinyurl.com/freise-broch  #radiokunst

Hörspiel | Wettbewerb : Frank Naumann – Animal Advertising | RBB Kultur, 14:10 | http://tinyurl.com/innovationen  #radiokunst

@inadaequat für mich stellt sich da eher die frage nach dem warum. best close reading practices?

Wie lange braucht MOBY DICK in Tweet- Form ? – 9 1/2 Monate , 12.849 tweets , 45 pro Tag | http://tinyurl.com/Moby-Tweets  #pipeline

Wie oft erscheinen welche Wörter @ Twitter > sieh nach bei http://www.tweetvolume.com/  #pipeline #wörter

Wieder mal 100 Geek-Vips , deren Gefolgschaft wir uns nicht entziehen sollten ,-) | http://tinyurl.com/100-geex  #pipeline

Leser- Schreiber : Von der allmählichen Eroberung der Holzpresse durch Blogs | http://tinyurl.com/presseblogs  #blogism #presse

Hörspiel | past Midnight: J. Kamphausen – Die Unmöglichen, R: P. Plamper | DLR, 18.5. 00:05 | http://tinyurl.com/Freispiel  #radiokunst

Hörkunst | Kunstradio : Aki Onda & Alan Licht – Performance E-SCAPE | http://tinyurl.com/ars-acustica-EBU  #radiokunst

Hörspiel | Tatort auf 2 Sendern: John von Düffel – Die Unsichtbare | MDR Figaro – HR 2 | http://tinyurl.com/tatort-17  #radiokunst

Hörspiel | Kafka : Christian Scholz – Mein Sohn | NDR Info, 21:05 | http://tinyurl.com/Kafka-Mutter  #radiokunst

Hörspiel | Audio Art : Michaela Melián – Speicher | DLR, 18:30 | http://tinyurl.com/Melian-Mich  #radiokunst

Hörspiel | Nachkrieg , drastisch : Wolfgang Koeppen – Tauben im Gras | SWR 2, 18:20 | http://tinyurl.com/Koeppen-TiG  #radiokunst

Hörspiel | Ursendung : Hermann Broch : Huguenau od. die Sachlichkeit | BR 2, 15:00 | http://tinyurl.com/Broch-Buhlert  #radiokunst

Hörspiel | Radio & Geschichte : David Zane Mairowitz – Eulenaugen | HR 2, 14:05 | http://tinyurl.com/owl-eye  #radiokunst

4 Literaturprojekte für den GOA nominiert | http://tinyurl.com/GOAlit  #GOA

Hörspiel | Audio Art | Usendung : David Moss – Tonight Is the Night When | HR 2, 23:05 | http://tinyurl.com/KuenstlerProd  #radiokunst

Hörspie | DDR 1988 : Katja Oelmann – Steig der Stadt aufs Dach | DRS 2, 21:00 | http://tinyurl.com/Radio-DDR  #radiokunst

Hörspiel | Tatort auf 2 Sendern: John von Düffel – Die Unsichtbare | NDR Info – WDR 5 | http://tinyurl.com/tatort-17  #radiokunst

Hörspiel | Tatort auf 2 Sendern: John von Düffel – Die Unsichtbare | SR 2 – BR 2 – SWR 2 | http://tinyurl.com/tatort-17  #radiokunst

Höspiel | Mockumentary : Liquid Penguin Ensemble – Gras wachsen hören | DLF, 20:05 | http://tinyurl.com/LCB-Studio  #radiokunst

Diagonal | Radio für Zeitgenossen : Zur Person: Sherlock Holmes – Ö1, 17:05 | http://tinyurl.com/diagonal-magazin  #radiokunst

Auch Quatsch muss sein : How to monitor the tweets of over 70 celebrities | http://tinyurl.com/celebritweets  #pipeline

Hörspiel | nun auch @ ORF : Elodie Pascal – Töten ist menschlich – Ö1, 21:01 | http://tinyurl.com/todesfanatasie  #radiokunst

Hörspiel | Ursendung : Markus Metz , Georg Seeßlen – Mutterliebe – SWR 2, 19:20 | http://tinyurl.com/schoko-krimi  #radiokunst

Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts : Benjamin Lahusen @ FAZ in rarer Ausgewogenheit | http://tinyurl.com/UHR-FAZ  #copyright

… more important to encourage the use of the public domain materials than to impose roadblocks | http://tinyurl.com/Cornell-op-acc 

Journalisten-Gehälter im Vergleich | http://tinyurl.com/einkomm – GEHÄLTER ?! – Und die „Freien“ ??! | http://tinyurl.com/keinkomm 

Goetz‘ KLAGE – Buchform zeigt gelungenen Werkcharakter des literarischen Internet- Experiments | http://tinyurl.com/blogbuch  #kritik

RT @drs2 Kurzgeschichten auf DRS 2 – der Wettbewerb. http://tinyurl.com/o6al8r . signiere tweets mit „#kgdrs2“ … 

Hörspiel | Pop: Peter Kessen – Islam/o/pop – Über Islam , Pop & Projektionen – WDR 3, 23:05 | http://tinyurl.com/islampop  #radiokunst

Hörspiel | Ursendung : Erich Loest – Ratzel speist im Falco‘ – MDR, 22:00 | http://tinyurl.com/wendehals  #radiokunst

Anja Utler : Jana vermacht – Vorstellung des radikalen Lyrikbands in Sound , Text + Bild | http://tinyurl.com/Utler-Jana 

„post-poésie“ – Anja Utler zum Nicht-Menschlichen als Fundament e. Dichtung jenseits der Beliebigkeit | http://tinyurl.com/post-poesie 

prima! gregor keuschnig gegen astrid herbolds „das grosse rauschen“ http://www.glanzundelend.de/Artikel/herbold.htm 

@quillp nochmal zu „User-generated Nonsense“: in TP auf Laien- Rezensionen ‚heumzuhacken ist „a g’mahde Wiesn“. – Bzw.: „Geschenkt !“ 

Hörspiel d. Monats April (Akad. d. Darst. Künste): BR Broch „Huguenau…“, R Klaus Buhlert | http://tinyurl.com/HdM-april  #radiokunst

Hörspiel | des Monats April : Hermann Broch – Huguenau oder die Sachlichkeit – BR 2, 20:30 | http://tinyurl.com/broch-BR  #radiokunst

New Blogpost : Heimrad- Bäcker- Preise 2009 an herbert j. wimmer und Florian Neuner | http://tinyurl.com/Baecker-Preis  #preis

Twitter als neue Suchmaschine ? | http://tinyurl.com/ovjbnk  #pipeline

Audio Art | Kunstradio : Fremde Kosmen @ LQD-7 + Audio- Metaphorik – Ö1, 23:03 | http://tinyurl.com/cjjkaf  #radiokunst

nachtrag / vorschlag z13-15: hätte ich ja haikumässig gesetzt: Soviel an Sorge / ließ angedeihen nie man / den alten Schriften … 

Klaus Graf (@Archivalia_kg) dichtet: Erstes inoffizielles Köln-Archiveinsturz-Gedicht http://archiv.twoday.net/stories/5693446/ 

Hörspiel | Audio Art: Klaus Buhlert – atlantis tapes (Beuys, Bacon, Müller) – DLR, 18:30 | http://tinyurl.com/atlantistape  #radiokunst

Hörspiel | Produktion 1968 : Christa Reinig – Wisper – SWR 2, 18:20 H | http://tinyurl.com/Reinig  #radiokunst

Hörspiel | Ursendung : W. Koeppen – Der Tod in Rom , R: L. Koppelmann – HR 2, 14:05 + 22:00 | http://tinyurl.com/koeppen  #radiokunst

Nachlese 2 : Heidelberger Appell & Folgen @ TP | http://tinyurl.com/heidelbeeren  #copyright

Nachlese 1 : Heidelberger Appell & Folgen @ TP | http://tinyurl.com/heidelberger  #copyright

UHR- Konferenz Bundesjustiz : pro vs. contra Op Acc , Heidelberger , BoogleGuck | http://tinyurl.com/Urheberrechtskonferenz  #copyright

Lesung: Bronwyn Rodden, John Bennett, Elisabeth Wandeler-Deck. Di, 12.5. Atelier Margrit Linder, Breitensteinstrasse 61. Zürich, 19.30h 

zeichnet verbotene hörspiele auf: «Infarkt» von Joachim Walther, gleich, 21.00-22.00 Uhr, DRS 2 http://tinyurl.com/Krisenbericht 

Hörspiel | audio art: Andreas Weiser – Zwischen d. Welten (Ursendung) – HR 2, 23:05 | http://tinyurl.com/artists-corner  #radiokunst

Radio für Zeitgenossen | DIAGONAL – 1984 – das Jahr, das niemals war ? | Ö1, Sa. 17:05 H | http://tinyurl.com/radio-1984  #radiokunst

Schluss mit der Postmoderne : Nicolas Bourriaud – Radikant | http://tinyurl.com/post-post-mod  #kritik

Hörspiel | KULT : Oskar Panizza – Hundeleben 1892 , R : H. v. Cramer – BR 2, 9. 5., 15:15 H | http://tinyurl.com/panizza  #radiokunst

krise #0.4 – „der auto“ ist eine sammlung von text, bild & video über autos. http://derauto.tumblr.com http://www.galerie-krise.com/ 

„Du sollst Vater und Mutter verunehren“ – Aus einem neuen Text von Josef Winkler | http://tinyurl.com/josef-winkler 

Hierarchische Mentalität : Woran die deutsche Blogosphäre schwächelt | http://tinyurl.com/blog-mentalitaet  #blogism

Audio Art : Pauline Oliveros – Dreamhorsespiel. Deep Listening – WDR 3, 8. 5., 23:05 H | http://tinyurl.com/ars-acustica  #radiokunst

Hörspiel : Ulrike Haage – alles, aber anders – Eva Hesse (Ursendung) – BR 2, 8. 5., 20:30 H | http://tinyurl.com/Eva-Hesse  #radiokunst

Hörspiel : Elodie Pascal – Mein Körper ist ein Schlachtfeld – RBB Kultur, 8. 5. , 22:04 H | http://tinyurl.com/female-body  #radiokunst

fabeblau: RT @etkbooks welcome @Fiktionaere / Alban Nikolai Herbst @ twitter 

„Fritzi und ihre Fans“ – Hommage an Friederike Mayröcker – ORF Tonspuren , 8. 5. , 22:15 H | http://tinyurl.com/fritzi  #radiokunst

Ganz ohne PR- Gedöns : Twitter als Info- Tool auch für Non- Profit oder Kulturprojekte | http://tinyurl.com/twit-praxis  #pipeline

welcome @Fiktionaere / Alban Nikolai Herbst @ twitter 

Zuvor gegen Blogs oder ÖR- Medien : DERZEIT kein Tag ohne FAZ- Hass gegen Google Books | http://tinyurl.com/Kampagnen-FAZ  #copyright

„Im Hort der Reaktion“. Erlanger Buchwissenschaftler bloggen auf boersenblatt.net. http://archiv.twoday.net/stories/5688386/ 

überhaupt: Helmut Schulzes Links zu Online-Texten der deutschen und ins Deutsche übersetzten Literatur http://www.liberley.it/ 

nekkidpossum: So funny! RT @etkbooks Digital Preservation and Nuclear Disaster: An Animation. http://bit.ly/V5UK2 

spendentexte für textspenden? micropayment via @tipjoy und http://tipjoy.com/twitter/ 

Die Häme der Blog- Farm namens „FAZ“ über die Blogkrise fällt grotesk auf sie selbst zurück | http://tinyurl.com/faz-rivva-1  #blogism

Carta über Rivva , FAZ und – erneut – über Bretter vor den Köpfen der Holzmedien | http://tinyurl.com/faz-rivva-2  #blogism

Die Häme der Blog- Farm namens „FAZ“ über die Blogkrise fällt grotesk auf sie selbst zurück | http://tinyurl.com/faz-rivva-1  #blogism

Rivva geht ins Finish – zu Recht : so hat das copy & paste- Bloggen vielleicht ein Ende | http://tinyurl.com/rivva-finis  #blogism

Digital Preservation and Nuclear Disaster: An Animation. http://bit.ly/V5UK2 

im aufbau: Figuren-, Orts-, Sachlexika zu literarischen Werken vorwiegend deutschspr. Autoren. http://www.literaturlexikon-online.de/ 

Hörspiel – Raymond Federman : My body in 9 parts , Regie : G.Naleppa – DLR, 6. 5., 21:33 H | http://tinyurl.com/R-Federman  #radiokunst

Hörspiel – Alfred Behrens ( Text + Regie ) : Amok Koma – HR 2 , 6. 5., 21:30 H | http://tinyurl.com/Amok-Koma  #radiokunst

taping: «Häuser» von Jürgen Becker. Hörspiel @drs2 vom Mi, 6.5.2009, 20.00 Uhr. http://tinyurl.com/cth9ry 

The Fight over the Google of All Libraries: A Wired.com FAQ | http://tinyurl.com/googleboox-faq  #copyright #googlebooks

A.Medoschs Analyse von Kampagnen à la Heidelberger Appell: Verlags- statt Autoreninteressen | http://tinyurl.com/kampagnen  #copyright

@inadaequat das lottmann-goetz-morphing ist sowieso auch eine spannend zu beobachtende sache … aufschreibesystemeffekte? … 

Lottmans Lottern in lots of loftigen Proms | http://tinyurl.com/lotproms – Society-Tante, hautnah dran | http://tinyurl.com/lotproms-2 

Journalismuskrise , Blogkrise | http://tinyurl.com/jour-blog – siegt Twitter ? | http://tinyurl.com/twitwit 

apellstrukturen: Was jedoch wirklich gebraucht wird sind neue Wege der Vergütung kult. Produktion http://www.thenextlayer.org/node/1005 

sieh an, @lyrikmail befüttert auch twitter … 

Hörspiel : Broch: Die Schlafwandler – Huguenau ( 3 ) Regie: K. Buhlert – Heute, BR 2, 20:30 H | http://tinyurl.com/Broch-3  #radiokunst

text & topraum. literarisches sprechen angestellter sprache. „Hauptstadtkultur“ des „Spannendsten“. das http://lan-festival.de/09/ 

literatur der arbeitswelt: RT @DuftDoppelpunkt: Literatur-Twitter: http://twitter.com/lit_tweethttp://tinyurl.com/cg6enx 

Heidelberger Appell & wissenschaftlicher Imperativ zum Open Access – 4 good or worse ? | http://tinyurl.com/NZZ-heidelberg #copyright 

Google Books Settlement under Scrutiny by Justice Department | http://tinyurl.com/googleboox-contd #urheberrecht #copyright 

Verleger sehen das Google- Book- Settlement allmählich positiver : Und die AUTOREN ? | http://tinyurl.com/gugl-verleger #copyright 

oldschool: literatur auf abruf … transit09 … http://www.transit09.ch …http://tinyurl.com/SMS-literatur … 

litblogs_net: litblogs.net – Prozesse »  (04/09) http://tinyurl.com/dgt3j7

@literaturcafe möchten höflich auch in litblog.net- archiv aufnehmen : Den Google an die Wand malen | http://bit.ly/16ges3 #copyright 

mit jedem tweet ein weiters vorrücken auf dem countdown des restlebens : auch eine art , die zeitlichkeit zu segnen  #piprline

@Schmidtianer : Nach Jörg Drews ( + ) ist Friedhelm Rathjen nun Hg. des Bargfelder Boten : ADAEQUAT ! | http://tinyurl.com/bb-Rathjen 

SWR- Besten Mai : Rothmann, Jirgl und Proust ( „Mittelschwere Lektüre“ ). Im Radio SWR2 , 5. 5. , 22:05 H | http://tinyurl.com/swr-mai 

Österreich , ditto , anders gesagt : „ÖsPreisbindung für importierte Bücher illegal“ | http://tinyurl.com/austria-buchpreis-2 #verlag 

Österreich : Buchpreisbindung in vollem Umfang gewahrt | http://tinyurl.com/austria-buchpreis #verlag 

die forschungsarbeit (das MS zum thema sexindustrie) als blog: http://ludersocke.blog.de/. (gute struktur und optik, gefällt mir) 

veranstaltungshinweis: stan lafleur & etkbooks u.a. … am 2.5. @ christinas grünem salon, köln, eintrachtstr. 14-16. ab 20h, 

Rühmkorf on self : Ein Cocktailschwenker, der … Vorgaben zur eigenen Mixtura solvens ­mischt. | http://tinyurl.com/mixtura-solvens

RT @sammelmappe Meine Twitter-Favoriten-Liste … http://tinyurl.com/ces43a Platz 2 für @litblogs_net … cheers!!! 

nochn nachtrag: Jochums Tipp für die Verleger: „Lassen Sie Google abschalten.“ http://www.perlentaucher.de/artikel/5419.html 

Ein ♥ für Litblogs

heart.png

Der Stylespion bittet zum Linktausch – und wir machen mit bei der Aktion “Ein Herz für Blogs”, die wir dreist “Ein Herz für Litblogs” nennen! Unsere Lieblinge bei

Litblogs.net

Zu: Enteignung der Autoren durch Google (Matthias Kehle)

„Was mich verwundert, dass in keinem der relevanten Lyrik-Internet-Magazine das Thema „Google“ thematisiert wird. Ich gebe zu, die Thematik ist rechtlich schwierig. Aber wie sollen wir Autoren künftig Geld verdienen, wenn unsere Texte frei zugänglich sind?

Kurze Informationen zum „Heidelberger Appell“ beim SWR gestern in der Tagesschau

Am 27. April findet hierzu eine Informationsveranstaltung im Literaturhaus München statt.
Infos bei Ver.di

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) informiert auf seiner Website über das Urheberrecht im Allgemeinen und zum Thema Google im Besonderen.

Bei Heise findet sich ein höchst lesenswertes Interview mit dem großartigen Urheberrechtsfachmann Wolfgang Schimmel, Justiziar von Ver.di.

Über den VS kann man denken, was man will. Einige Landesverbände scheinen in der Dauerkrise zu stecken. Fest steht, dass es ohne einen starken VS um die Rechte der Autoren in Deutschland sehr viel schlechter bestellt wäre. Ich kann nur jeden Autor auffordern, dem VS beizutreten, und das nicht nur, weil ich im Landesvorstand Baden-Württemberg bin, sondern, weil ich davon überzeugt bin, dass wir eine möglichst starke Lobby brauchen. Siehe Google.“

Quelle

——–

Hi hab,
Da ich das gerade bei Matthias Kehle gelesen habe… Wäre es nicht einmal interessant, im litblogs-Kreise dieses Google-Settlement zu diskutieren? Ich habe meine Titel ja umgehend freigeben und auch die Titel der Edition sind ähnlich online recherchierbar. Mir ist unklar, warum die Autoren hier einigen Cents Verwertungspauschale nachweinen, wo es doch dank Digitalisierung künftig eine deutliche Demokratisierung im Bibliothekswesen geben wird und damit auch mehr Leser für Titel, die nicht auf Fanghöhe im Regal stehen. Dass die Verwertungsgesellschaften jammern und den Autoren entsprechend irreführende Ratschläge geben, verwundert nicht. Aber die Autoren? Verstehen die eigentlich, was Google tatsächlich gestattet werden soll und was nicht?
LG
Benjamin

——–

hallo benjamin, (liebe czz)

ein anderer text (thorsten krämer, Appellare humanum est) erschien kürzlich hier
http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/628
die „Demokratisierung im Bibliothekswesen“, im wissenschaftlichen, sehe ich allerdings auch ganz konkret. aber das ist ein open access thema und hat mit googlebooks wenig zu tun …
ich persönlich, muss ich gestehen, habe zu dem ganzen, grossen komplex noch keine konturierte meinung. (bewusst habe ich allerdings bei google noch keine etkbooks eingestellt, da mir alles noch zu unsicher schien und immer noch scheint. libreka! schien mir da zumindest die kontrollierbarere lösung. libreka allerdings hat andere probleme …

von wem matthias kehle spricht, wenn er schreibt
„Aber wie sollen wir Autoren künftig Geld verdienen, wenn unsere Texte frei zugänglich sind? “ ist mir schleierhaft. denn geld verdienen tun sicher nur die wenigsten schriftsteller damit. (und ob ich die gut finde?). der rest läuft unter symbolpolitik … prinzipiell: schaue ich auf das problemgewebe aus sicht des
– autors
– lesers
– bibliotheksmenschen
– verlags

und da kommen jeweils unterschiedliche positionen raus …
viele grüsse, allerseits
hab

——–

Hi Christiane & hab,

ich fänd es spannend. Ich habe eigentlich bei dieser Google-Geschichte lediglich das Bauchweh, dass sie kontextsensitive Werbung schalten dürfen. Denn genau damit verdienen sie und bauen ihr Search-Monopol weiter aus. Die Frage nun: Kann man damit leben oder nicht, etc.

mfg
Benjamin

——–

bin auch absolut für eine solche diskussion , werte herren ,
weil mir der alarmismus des börsenvereins , der verwertungsgesellschaften etc schwer auf die nerven geht und ich denen KEINE sekunde lang abnehme , sie handelten da im sinne der autoren . WO , bitte , liegen denn die margen ?! – eben !

reuss & Co machen die autoren völlig kirre , keiner spricht von den jeweiligen eigeninteressen , die er verfolgt .
hier wird aus mannigfaltigen ecken und winkeln „haltet den dieb !“ geschrieen …

best , Eure czz

ps : hier wäre noch (m)ein link zur ö- situation
http://www.zintzen.org/2009/02/17/verwertungsgesellschaften-schutzschilde-gegen-google-booksearch/
angeblich soll das agreement ja vor einem new yorker gericht angefochten werden, microsoft hätte das mitfinanziert, scheint aber angesichts der eigenen finanzlage langsam ins wanken zu geraten (wired , slashdot) .

Inhalt 01/2009

Die Lesezeichen-Ausgabe 01/2009 erschien am 15. April 2009.

In dieser Ausgabe:


Büchermacher und Märkte, Fallbeispiele: Mörike, Münster, Lenz und Lafleur, Walle Sayer am Wegrand, Ehegespräche, Davos und Empirie, zwei Mädchen exakt gleichen Alters, ein Soundcheck der Stille, ungesühnte Taten, der Lotse Bernardo Arbitro, spätantikes Modulbauen, Mikromedien und Avatare, Bäume und ihre Bewohner, unendlicher Durst, Traum und Musik uvm.

INHALT:

Den kompletten Jahrgang 2008 der litblogs.net-Lesezeichen gibt es übrigens als download- und ausdruckbaren Archivband (Nurtext/PDF) im feedjournal-format.

Hubert Klöpfers Einführung zur Lesung von Walle Sayer

Walle Sayers Verleger Hubert Klöpfer hat mir freundlicherweise seine höchst amüsante Einführung zur gestrigen Buchvorstellung in Horb überlassen. Im folgenden ist diese Quasi-Liebeserklärung des Verlegers an seinen Autor in Auszügen zu wiedergegeben.

Liebes Horber Publikum, liebe Frau Sayer, lieber Horst Köhler – Danke fürs kleine große Vorspiel auf der klassischen Gitarre – und aber natürlich: lieber Walle, „in der Fastenzeit höre oder lese jeder und jede (mindestens!) ein gutes Buch.“ So geht eine mir als Verleger überaus sympathische Ordensregel der Benediktiner. Und so begrüße ich Sie für den Tübinger Klöpfer & Meyer Verlag an diesem ersten Fastenzeitsonntag im Horber Kloster, schier gar noch zur Hochamtszeit, zur feierlichen ersten Lesung, wenngleich so ganz ohne Weihrauch (dabei hätte er ihn, ein bisschen jedenfalls, durchaus verdient) – … ich begrüße Sie also sehr zu unsrer morgendlichen Literaturandacht und Lesung mit Walle Sayer aus seinem neuen Buch: „Kerngehäuse“ …
Es ist eine Schande, es tut weh: Verleger gelten nicht viel. Geldgierige Über-den-Tischzieher, Barrabasse, treulose Judasse, berechnende Pharisäer heißen sie, von der Literatur und von der Poesie und überhaupt von den Schönen Künsten „häben“ sie keine mindeste Ahnung, am allerliebsten und verständlich sei ihnen gerade noch ihr Sparbuch. Kurt Tucholsky hat gesagt: „Die Verleger trinken ihren Champagner aus der Hirnschale ihrer Autoren“. Goethe, von wegen edler Dichterfürst, hieß seinen Verleger, meinen großen Tübinger Kollegen Johann Friedrich Cotta einfach „des Teufels“. Und Herder, nein, eben nicht der vornehme Freiburger Verleger, sondern der berühmte Humanist und Philanthrop, der vermeintliche Menschenfreund, der stimmte eilfertig zu: „Ja, und nochmals ja: euch knausrige Verleger möge bald der Teufel holen – und auf euren Papierschätzen verbrennen sollt ihr, mit Weib und mit Kind.“ Was für blanker Haß! Und überhaupt: was können denn meine Frau und meine Töchter dafür?
Da tut einem die harmlos-sanfte Einlassung Christian Friedrich Hebbels fast schon wieder gut, er hat bloß gesagt: „Es ist leichter mit Christus über die Wogen zu wandeln, als mit einem Verleger durchs Leben“.
Aber trotzdem, trotz dieser melancholisch-sanften Gestimmtheit: ist’s denn wahr? Nein, natürlich nicht, nie und nimmer. Wenn man jedenfalls Walle Sayer und Hubert Klöpfer als Beispiel, als Exempel nimmt: dann nein – und nochmals nein. Vielmehr gilt: seins und meins, unser beider schier gar eheähnliches Autor- und Verleger-Verhältnis währt schier schon so lange wie Walle Sayers richtige Liebschaft mit seiner Frau. Oder anders, seit gut und gern 15 Jahren wandle ich nicht, sondern renn’ ich geradezu, um im Bilde zu bleiben, hinter Walle Sayer her: 1994, Klöpfer & Meyer gab’s grad drei Jahr’, und er, noch ein ganz junger Mann, hat mir ein Manuskriptpäckchen Lyrik geschickt – und zwar, wie er schrieb: „zur gefälligen Lektüre und womöglichen Aufnahmeprüfung in Ihr sehr verehrtes Programm“. Und ich, als noch relativer Jungverleger, war davon auf der Schreibtischstelle begeistert – und hab aber, ich geb’s zu, einen verheerenden Anfängerfehler gemacht, ich hab nämlich in meiner Entdeckerfreude das Manuskript seinerzeit einem befreundeten Tübinger Großkritiker und Literaturprofessor zum Mitlesen gegeben – und der aber ist damit einfach in die Ferien gefahren und als er mir das Päckchen auf mein Drängen hin vier lange Wochen später endlich wieder zurückgab, da war zwar erklärtermaßen auch er gehörig angetan, aber Walle Sayer (ach Walle, Du Zweifler:) – er war nervös geworden – und als ich ihm zusagte, da kam von ihm die Antwort: „Lieber Herr Klöpfer, Verzeihung, aber ich bin jetzt leider seit paar Tagen doch schon anders vergeben.“
Und aber – ich wurde dieser Tage selber erst wieder dran erinnert – ich warb wahrlich vehement um ihn. Denn als diese leider an mir vorbeigegangenen Gedichte im Herbst ’94 dann unter dem Titel „Zeitverwehung“ auf die Bücherwelt kamen, da hab ich ihnen im „Literaturblatt für Baden und Württemberg“ einen – wie ich meine – schönen, jedenfalls gänzlich uneingeschnappten Willkommensgruß geschrieben. (Sie erlauben, dass ich mich daraus ganz kurz selber zitiere?)
„Walle Sayer ist ein Dichter aus dem schwäbischen Dorf Bierlingen bei Rottenburg, ein Mittdreißiger, der gerade den Thaddäus-Troll-Preis zugesprochen bekam und dem der große Volkskundler Hermann Bausinger dafür eine glänzende Laudatio gehalten hat – und den es spätestens ab jetzt zu beachten gilt: Walle Sayer ist einer, der leise, unaufgeregt, aber beharrlich widerspricht, der dem Allgemeinen auf den Grund geht und dabei das Besondere entdeckt, der mehr Fragen als Antworten hat. Walle Sayer ist einer, der mit der Überlieferung ringt, der gegen das Vergessen schreibt, einer der noch Träume (und auch Alpträume) hat und der uns die Erinnerung lehrt: „Die Lebenslügen der Leute zu kennen, ist eine Art sie zu mögen.“
„Walle Sayer“, so lobte ich damals weiter, „hat mit seiner ‚Zeitverwehung’ eine Sammlung seismographischer, sprachstarker Gedichte aus der vermeintlich kleinen schwäbischen Welt vorgelegt.“ …

(…)

Immerhin fünf Bücher haben wir zusammen (…) „gemacht“: „Kohlrabenweißes“, den Erstling, 1995, dann den „Irrläufer“, dann die „Beschaffenheit des Staunens“, dann „Den Tag zu den Tagen“, und eben jetzt, frisch gedruckt, frisch gebunden und auch richtig schön eingepackt: „Kerngehäuse. Eine Innenansicht des Wesentlichen“.
Wenn das nicht „treu“ und „fruchtbar“ ist! Und dann sagt der Herr Dichter Christian Friedrich Hebbel, der mir ja im Grunde lieb und teuer ist, so einen Riesenblödsinn: „Leichter sei’s, mit Christus über die Wogen zu wandeln, als mit einem Verleger durchs Leben.“ Hier irrt der Dichter, sehr, gewaltig. Sei’s drum …

Eigentlich, liebe Horber Klostergemeinde, wollte ich Ihnen an diesem 1. Fastenzeitsonntagsmorgen nur kurz über den Dichter Walle Sayer und sein Buch „Kerngehäuse“ verkündigen. Es ist leider anders und etwas länger gekommen, Verzeihung. Aber eigentlich ist’s ja doch auch so: Ausgerechnet Ihnen in Horb Walle Sayer noch lang und breit vorzustellen, das wär doch so überflüssig wie ein Kropf, das hieße Eulen nach Athen – oder halt Bücher und Manuskripte in einen Verlag zu tragen. Und schließlich – und überhaupt liest er Ihnen ja jetzt gleich selber vor …
Jetzt am Ende, na ja, sagen wir halt: meiner kleinen Sonntagspredigt möchte ich nur gerne wieder zurück – auf ihren Anfang kommen: „In der Fastenzeit“, haben wir da von den Benediktinern gehört, „in der Fastenzeit höre oder lese jeder und jede (mindestens) ein gutes Buch“.
Und Sie ahnen doch, liebe Brüder und Schwestern, welches ich Ihnen da mit Fleiß und auch ziemlichem Verlegerstolz anempfehle. Also drum: Seien Sie doch (und spätestens ab jetzt:) ganz Ohr …

Walle Sayer: VEDUTE (aus: Kerngehäuse)

Am Wegrand, Anhaltspunkt zwischen Sommerresidenz und Winterquartier, in seiner Kargheit dieser krumme Zwetschgenbaum, blattloser Solitär, daran du vorbeigehst, als gingest du, gingest auf der Hochebene deines Empfindens, damit er im Zurückschauen dann für sich dasteht, im Landschaftsausschnitt, bloßen Augs noch gut erkennbar, mit seinen dürren Strichen, unterm graugepflügten Himmel, Alleinsein präzisierend, ein kahles Signum im durchsichtigen Wind.

#lbn (03/09)

(über, live)

inadaequat: Auch Gregor Dotzauer reisst die Mauer zwischen „Bloggern“ und „Journalisten“ ein – eleganter als @ SZ http://tinyurl.com/sprache-siegt

inadaequat: Die SZ findet nun auf einmal : Es gibt sie doch noch , die guten Blogs ( freilich eher im ausland ) http://tinyurl.com/goodblogs

inadaequat: HP lanciert Web-Dienst für „DIY“-Magazine = quasi ein YouTube-Print | http://tinyurl.com/DIY-publishing (expand) – Jeder sein eigner Verleger ?

etkbooks: „Eine multimediale Anthologie“ in|ad|ae|qu|at (http://www.zintzen.org/) in der berliner gazette http://www.berlinergazette.de/?p=1079

inadaequat: New Blogpost: Wien: Thomas Stangl, Creative Cities ( mit Diederichsen & Lovink + grandioses von Shoebomber | http://tinyurl.com/ct678x

inadaequat: Reinfrank-Preis | http://tinyurl.com/rheinfrankpreis an Monika Rinck | http://tinyurl.com/rinck-bio – wir gratulieren !

inadaequat: 100. Geburtstag Ernst Gombrichs – http://tinyurl.com/gombrich-100
etkbooks: sontag > mann // „die pompöse Banalität seiner Kommentare ist eine Beleidigung für das Werk“ http://tinyurl.com/der-zauberer

inadaequat: Festival „Wortspiele“ – München | Wien – „Zeigt her Eure Füsschen , Ihr jungen Autoren ..“ http://tinyurl.com/junge-autoren

inadaequat: Rauris : …. Vogelbeerschnaps, der ein paar saftige Blasphemien des Büchnerpreisträgers befeuert. http://tinyurl.com/winklerfluch

inadaequat: Vorgänger , viral mitlerweile weltberühmt ( shift happens ) – http://tinyurl.com/2azk9f #infograph

inadaequat: „Did you know ?“- Infograph- Video zur Zukunft des Wissens, cont’d http://tinyurl.com/futuremedia #infograph

inadaequat: … und in die zweite Folie die Eiswürfel mitsamt dem eingepackten Finger gelegt . – http://tinyurl.com/zum-film – #textetrouvé

inadaequat: SWR- Bestenliste April http://tinyurl.com/swr-best-04-09 ( stets ein spass: die kategorien von leichter, mittelschwerer etc lekture )

inadaequat: MIT To Make All Faculty Publications Open Access http://tinyurl.com/MIT-op-access

inadaequat: Zu Fuß auf dem Sonderweg – Wandern als deutscher Erinnerungsort (Bodo Mrozek) | Merkur 719, April 2009 http://tinyurl.com/wandern-lit

inadaequat: Fahrplan „Semantic Web“ , jenseits des Idealismus http://tinyurl.com/cjksdz

inadaequat: ? „Pflichablieferung von Netzpublikationen“ ? – Infoveranstaltung 3. 4. DNB Frankfurt http://tinyurl.com/pflichtablieferung

etkbooks: RT @leanderwattig: eBooks: Preis-Sünden werden bestraft http://is.gd/p9pJ

etkbooks: ebd: Dies ist Teil eines breiteren Problems der Kategorisierung von Bloggern. Sie sind weder Dichter noch Autoren noch Wissenschaftler.

etkbooks: darin, 315: „Blogs können darum als inzestuöse Netzwerke der Selbstreproduktion verstanden werden.“ B. vs. organisierte Netzwerke …

etkbooks: next in #pipeline : Lovink, Geert. – Zero comments : Elemente einer kritischen Internetkultur – Bielefeld : Transcript Verlag, 2008

etkbooks: @inadaequat da wird ja so getan, als wärs was ganz neues: http://tinyurl.com/sechzig-grad … das klappern und das handwerk

inadaequat: Libreka „floppt“ laut „Spiegel“ http://tinyurl.com/librekaflop

inadaequat: Themenwoche Buch 2.0 @ UPLOAD http://tinyurl.com/buch-2-0

etkbooks: remember: ‚Schlagt die Germanistik tot, färbt die blaue Blume rot!‘ http://tinyurl.com/farbenlehre

inadaequat: Die LA- Times erinnert an des Genannten 100. Geburtstag ( 23. 7. 1888 ) http://tinyurl.com/LA-trouble . So kann man’s auch sehen …

inadaequat: Freude auf die Diogenes- Editionen http://tinyurl.com/chandler-diog

inadaequat: DIE WELT verweist auf Raymond Chandlers 60. Todestag (26. 3.) http://tinyurl.com/c94dgw

inadaequat: Universität Wien : E-Book-Initiative der Vienna University Press http://tinyurl.com/vienna-up

etkbooks: Das Dörflein heisst Gschaid, und der Schneeberg, der auf seine Häuser herabschaut, heisst Gars #textetrouvé http://tinyurl.com/turmalin

inadaequat: Karl Schlögel über osteuropäische „Orte und Schichten der Erinnerung“ http://tinyurl.com/lieux-de-memo

inadaequat: Melivilles Bartleby mit seinem „I would prefer not to“: Neu übersetzt als „ist mir nicht genehm“. Oje. – http://tinyurl.com/rather-not

etkbooks: marcel about litblogs.net: „Kein Halter Kitsch, kein Lenz Schmonz, kein Bern ist überall Brunz“ .. http://tinyurl.com/kulturstattbern

inadaequat: TS über Ralf Rothmanns Berlin- Roman „Feuer brennt nicht“ – http://tinyurl.com/rothmann

inadaequat: Ron Winkler zur „Lyrikdebatte“ und gegen generationsspezifische Vorurteile, DANKE ! – http://tinyurl.com/vorurteil

inadaequat: Suzid ist erblich, either by nature or nurture: Son of Sylvia Plath and Ted Hughes kills himself – http://tinyurl.com/N-Hughes-Plath

inadaequat: Elfriede Jelinek bäckt Blutkuchen für für Christoph Schlingensief – Tod-krank.Doc – http://tinyurl.com/tod-krank

inadaequat: Leipzig, Frankfurt, Köln: DIE WELT zählt 100 Dinge, die uns am Literaturbetrieb nerven. http://tinyurl.com/LitNerv – Für Jeden etwas.

inadaequat: WORT ZUM SONNTAG : Writers are lampposts and critics are dogs. Ask lampposts what they think about dogs. – http://tinyurl.com/d8ux25

inadaequat: Bargfelder Bote, Ausg. Jan. & März sind da – Empfehlenswert : F. Rathjen , Schmidt & d. Expressionismus – http://tinyurl.com/bargfeld

inadaequat: Herrliches Blog über anglo- amerikanische Buchcover – http://tinyurl.com/ytzeu6

inadaequat: @Fischli_Weiss zur „Korrektjru“ von Gefühlen Dr. Freud oder Thomas Bernhard konsultieren – http://tinyurl.com/TB-korrektur

etkbooks: Meine Schüler reagieren jedes Mal mit fanatischem Lerneifer auf die Behandlung des Klenkens #textetrouvé http://tinyurl.com/shildknecht

etkbooks: et tu, kaffeemaschine: „Bitte Satzbehälter leeren“

etkbooks: Holmes auf Holzweg. Baskervillehund unschuldig … http://tinyurl.com/rueckwaertsdenken

inadaequat: @etkbooks libidnös ad libitum !

inadaequat: @jurijmlotman language- readymades , textes trouvés … #terxtetrouvé

inadaequat: @quillp ja da kommt wieder ein netter DRM : Die rhetorische Paranoia des BV nervt extrem http://tinyurl.com/b69jzb

inadaequat: @etkbooks Wie wär’s mit einer Permutation : Über- Ich füttert – ( this feed i. e. )

etkbooks: @Fischli_Weiss … fischli-weiss-fragen in aussagen überführen und invertiert signieren. heute: Ich bin überfüttert, weiss Fischli.

etkbooks: linking, but not open yet: http://blog.literatur-archiv-nrw.de/

etkbooks: webzen (system, geist, begriff, körper…): http://katastrofsky.cont3xt.net/webzen . und darüber: http://tinyurl.com/webzenabout

etkbooks: RT @marshallmcluhan: The new media will take us from an era when business was our culture to an era where culture will be our business.

etkbooks: Ihr macht euch ja keine Vorstellung! … Zehnmal jede Nacht setzt man sein Leben aufs Spiel! .. http://tinyurl.com/bardamu #textetrouvé

etkbooks: Da geht die Tür auf u. pustend u. lachend u. völlig verschwitzt erscheint Arno … #textetrouvé http://tinyurl.com/tagebuch1955

etkbooks: this will steal time from you … http://littlegreatideas.com/willyou/

etkbooks: welcome isla volante (http://www.litblogs.net/rittiner-gomez/) @rittinergomez

inadaequat: 2 Botschaften, 1 Link: Das a) Blog der Arno-Schmidt-mailing-list sammelt b) akkurat Nachrufe auf Jörg Drews. http://twurl.nl/ekam0u

etkbooks: ohnehin: ist das schreiben von gedichten auch aus gründen formaler befangenheit abzulehnen …

etkbooks: mein lieblingstat zum anthologienstreit: „Na, die Rezensenten lesen und die Unibibliotheken kaufen.“ http://tinyurl.com/asaf6t @oliverg

inadaequat: @etkbooks *blush* – übrigens auch online : http://twurl.nl/c1wlx2 , http://twurl.nl/4p1jri und http://twurl.nl/t5wb8c *g*

inadaequat: Schröder & Kalender erinnern an R. D. Brinkmann sowie an Jutta Koethers Essay in der legendären MÄRZ-Anthologie „Trivialmythen“ (1970)

etkbooks: bahnlese, print only: czz (http://www.zintzen.org/) rezensiert neue hörbücher in der http://www.nzz.ch .. poe, ch poetry slam, bradbury

etkbooks: abfahrt: auf nach luzern zu luzern bucht, dem http://www.literaturfest.ch/ und den anagrammtagen …

etkbooks: Staatspreis „Die schönsten Bücher Österreichs“ an Franz Dodels Nicht bei Trost http://tinyurl.com/gratulation http://www.franzdodel.ch

etkbooks: RT @litblogs_net : überhaupt: twitter und literarische weblogs … ein http://tinyurl.com/paar-statements

etkbooks: @inadaequat die theorie der theoriezerstörung … dieser dialektik ist einfach kaum beizukommen … (gefunden in barthes, neutrum, 302)

inadaequat: @etkbooks tja , was liest denn kollege hab wohl eben ? – un’gschaut ein verdacht , welcher zu folge hat , ganz bargfeld neu zu lesen –

inadaequat: @keinundaber Jörg Drews tot ? – Unfassbar & tragisch für die Bewahrung des Erbes der Avantgarden – http://twurl.nl/a6hsga

inadaequat: Die FR ruft angesichts der US-Verlagskrise „Die Stunde der kleinen Feinen“ aus – Liest man KMB gerne ! http://twurl.nl/tqgd1m

inadaequat: NA ENDLICH ist kookbooks‘ streben nach mäzenen auch in der FAZ angekommen ! http://twurl.nl/4wpj6f

etkbooks: dazu „Warum ist Landschaft schön?“ (könnte ne @Fischli_Weiss frage sein) … das verknüpfen mit der http://tinyurl.com/promenadologie

etkbooks: korrelationen: je schöner die landschaft, desto weniger die dichtung ? … http://tinyurl.com/oderberlin

etkbooks: „Wenn wir noch in Gaubickelheim wohnten, dann wärs ein Klacks“, alice schmidt, http://tinyurl.com/tagebuch1955

_vel: Zooblick

etkbooks: dumont nun also auch verlegerdichter. oder heisst es dichterverleger? http://tinyurl.com/dievilla (expand). lt. klappe wieder mal präzise prosa

inadaequat: “IDIOME – Zeitschrift für neue Prosa” : Mit & über Dieter Roth – HEUTE , Café Burger , Berlin ( wo sonst ? ) http://twurl.nl/daflqg

etkbooks: Am Nordmanntännchen / Im Krisenjahr Kugeln aus / Recyclingpapier #twly #haiku http://tinyurl.com/wartenurbald

etkbooks: ganz blutt: http://ganzblutt.blogspot.com/

litblogs_net: spanfreie Hürden #lbn: spanfreie Hürden http://tinyurl.com/dgre7l

_vel: spanfreie Hürden

_vel: Karthäusis

etkbooks: und zuletzt: „GONCOURT: NEVER WROTE ANY DIARY“: http://tinyurl.com/cacw5r

etkbooks: ron winter qwerty http://www.ronwinter.tv/drums.html

_vel: tribes of the hollow nation

etkbooks: auf WP umgestellt und nun mit feed: http://www.der-goldene-fisch.de/

etkbooks: achtung: beiträge für den open twitterchannel at http://www.litblogs.net/ … signiere mit: #lbn

Stan Lafleur

lafleur_pic.jpg

Geboren 1968 in Karlsruhe. Lebt in Köln als freier Autor, Journalist, Regisseur, Spoken Word-Performer. Zuvor diverse Studien, Reisen und Erwerbstätigkeiten.

Zahlreiche literarische Veröffentlichungen (Lyrik, Prosa, Hörspiel) in Print, auf Audio- und Videodatenträgern, in Radio, TV und Internet. Hunderte Live-Auftritte. Ausgewählte Gedichte wurden für Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien und Festivals ins Arabische, Englische, Französische, Italienische, Kroatische, Persische, Polnische, Rumänische, Russische und Spanische übersetzt. Erhielt für sein Schaffen verschiedene regionale, nationale und internationale Auszeichnungen.

Rheinsingsang

durch eine zielrohrähnliche Tunnelanlage
von einer vielflügeligen Fräse getrieben
die wahwahlastige Musik der Weißfische
kommt in auslaufenden Druckwellen
mit splitternden kleinen Grätenpfeilen
Wildlife abseits der Genfer Konvention
die ewigen formschönen Kiesel über
die schon Goethe schritt, schon Heine
das schönste Vermächtnis der Nation
besteht aus Wellen, Aufbau und Zerfall
Altare im zeitlosen Dämmer des Gerölls
in den Jahresringen riesiger Welse
freigelegt von Schiffsschrauben und
der Tiefenschärfe des Fachjournalismus
im Gries der Strömung lauern Grauwerte
auf Grauwerte, das stumme Dröhnen
der Jahrmillionen, wie easy es schwingt
und dann die Einschläge der Kormorane
als Filmsequenz für die Menschheit
sie wachsen dem Fluß aus den Ohren
aus dem Mund, überlagert von einer
nur äußerlich blond wirkenden Melodie

Litblog / URL:
rheinsein
http://rheinsein.de/

Inhalt 04/2008

Die Lesezeichen-Ausgabe 04/2008 erschien am 15. Januar 2009.

In dieser Ausgabe:


Melissen und Tröpfe, Syvia Plath in New York, Walter Helmut Fritz, Hornhäute und Beulen, Malte und Wencke, Menschenfresser und Rückspiegelengel, das Knistern der Blätter, feuchte Holzfeuer, die traurigste Geschichte in der Historie eines Genres, das Endliche und das Unendliche, die Liebe der Matrosen, Apollinaire und die Schnipsel, Pelze und Blumen uvm.

INHALT:

Walter Helmut Fritz – Liebesgedichte


Gestern (19. Dezember 2008) in den Badischen Neuesten Nachrichten:

„Über Gedichte ist schwer reden“, zitierte Walter Helmut Fritz einmal Max Kommerell. Noch schwieriger ist es jedoch, Liebesgedichte zu schreiben, auch wenn die Liebe „das bestimmende Leitmotiv der Poesie, ihr unermüdlicher Generator“ ist, wie Michael Krüger nun im Vorwort zu dem Band „Herzschlag“ schreibt, der die Liebesgedichte des großen Karlsruher Dichters Walter Helmut Fritz versammelt. Immer wieder sind Fritz von seinen Anfängen Ende der 50er-Jahre an vollendete, warmherzige und zugleich verhaltene Zeilen gelungen wie diese:
„Weil du die Tage/ zu Schiffen machst,/ die ihre Richtung kennen.// … Weil ein Jahr/ die Form deines Gesichts annimmt.// Weil ich durch dich verstehe,/ daß es Anwesenheit gibt,// liebe ich dich.“

Dass die Liebe keine Himmelsmacht ist, sondern „erzeugt, erfahren und gehütet werden muß“, auch darauf weist der Vorredner Krüger hin. Die Liebe, von der Fritz spricht, ist eine Liebe, die eingehalten wird, eine Liebe, in der sich zwei Menschen um Gemeinsamkeit bemühen müssen. Dennoch: „Dein Mund innen -/ Geflüster, Schauer, Jahre,/ die darin eingefleischt sind.“ Die Abgründe und Bedrohungen sind implizit und stets anwesend: „Ein Fest, dich wiederzusehen/ und nachher ein Teil zu werden/ der Dunkelheit, wahrzunehmen,/ welche Lektion sie uns gibt.“

Walter Helmut Fritz, geboren 1929 und inzwischen schwer krank, konnte die Zusammenstellung des Bandes nicht selbst besorgen. Wie schon bei seinem im eigentlichen Wortsinn letzten Gedichtband „Offene Augen“ hat die Sammlung der ebenfalls aus Karlsruhe stammende Literaturwissenschaftler Matthias Kußmann herausgegeben. Etwa hundert Gedichte und Gedichtzyklen hat er ausgewählt, die auch eines dokumentieren: Fritz hat von 1958 an bis 2007 seinen Tonfall bewahrt, unabhängig von jeder literarischen Mode, weitab jeder Art von Kitsch, mit dem man Liebesgedichte mitunter in Verbindung bringt. Ausgehend von kleinen Beobachtungen („…seh ich dir zu,/ ehe du Rock und Bluse wegwirfst“) thematisiert er beispielsweise das alte Motiv der Begierde. Doch der Titel des Textes verrät gerade hier die Kehrseite: „Auch vom Begehren wissen wir nichts.“

Fritz‘ Herausgeber wies einmal in einem Aufsatz darauf hin, dass dessen Denken dem „mittelmeerischen Denken“ von Albert Camus verwandt sei: „In dessen von Mittag, Licht, Meer und mediterranen Landschaften geprägten (…) Texten wird (…) die Absurdität einer immer schon zeitlichen Existenz ausgehalten.“ Vielleicht sind Walter Helmut Fritz gerade deshalb vielfach subtile Bilder von ergreifender Schönheit gelungen, die ihn in der Beharrlichkeit seines eigenen Tonfalls zu einem der originellsten Liebesdichter der Nachkriegszeit gemacht haben. Matthias Kehle

Walter Helmut Fritz: Herzschlag. Die Liebesgedichte. Hoffmann und Campe, 120 Seiten, 17,95 Euro. Herausgegeben von Matthias Kußmann und mit einem Vorwort von Michael Krüger

(Foto von Walter Helmut Fritz mit freundlicher Genehmigung von Eveline Jonker)

Links:
Wikipedia Walter Helmut Fritz
Wikipedia Max Kommerell
Allmende online über Matthias Kußmann
Fritz bei Hoffmann und Campe