Schlagwort-Archive: Roman

#lbn (07/09)

(über, live)

#Hörspiel | Klassiker | 1958 – Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/Pk3Tb

#Hörspiel | Multile Persönlichkeit – Mike Markart – Dillingers Fluchtplan – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/GrT8y

#Hörspiel | Familie – Jens Nielsen – Endidyll – DRS 2, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/kFuxK

entenpost: Lovink, Advanced Internet & Media Arts Gilde, monochrom … http://trunc.it/zvct

#Hörspiel | Monlandung | Popkultur – Phonofix – Moon Tele Vision WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/XgGwI

#Hörspiel | SB | Autismus – Anthony Minghella – Zigaretten und Schokolade – WDR 5, 20:05 #radiokunst | http://bit.ly/3CMin

#Hörspiel | ARD Radio Tatort 19:- Matthias Wittekindt – Die gelben Laster – RBB radioeins, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/Vvsry

#Hörspiel | Fortpflanzung | 2/2 – Dunja Arnaszus – Etwas mehr links – 10 Quickies … SWR 2, 19:20 #radiokunst | http://bit.ly/MAeWr

#GoogleBooks : EU reagiert auf die von 166 Verlagen lancierte „Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums“ http://bit.ly/nc75V

#GoogleBooks : Sievers‘ Offener Brief http://bit.ly/1wluM an DJV bzgl. Presseerklärung http://bit.ly/VLY0j ( #Google > #Gesetze )

Der http://www.fackelkopf.de befindet sich am Ende der Rohrleitung, wo die Gase der öffentlichen Erregung abgefackelt werden. v @Lotree

kleine preview (werkschau #5): http://www.werkschau.org/programm.html

@etkbooks Wie aber haben Sie Ihren akademischen grad erworben ? – meistenteils am kopiergerät …

„die zu Copy-Shops mutierenden Bibliotheken“ http://trunc.it/ymmt
#rRadio | Wissen | Futurismus – Reihe Montag bis Donnerstag #radiokunst – Ö1, 9:30 ( Wh. 22:40 ) | http://bit.ly/1eklH7
#Amazonfail : How Amazon’s remote deletion of e-books paves way for future book-bans ( slate ) #Orwell #Kindle | http://bit.ly/TAAyf

#Amazonfail : Grosser Bruder Amazon ( NZ ) #Orwell #Kindle | http://bit.ly/3znBAj http://bit.ly/3znBAj

#Amazonfail : Orwells Rache ( FAZ ) #Orwell #Kindle | http://bit.ly/NFJ1n

#Amazonfail : Kindle users surprised by ‚Big Brother‘ move ( guardian ) #Orwell #Kindle | http://bit.ly/3wsab

new load in http://abgebr.antville.org/

#radiokunst | Literatur | Texte von Händl Klaus , Autorenlesung – Ö1, 21:30 | http://bit.ly/18afRh

#Hörspiel | Persönlichkeitsspaltung | Ulrike Almut Sandig – Hush little baby – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/apILa

#Rezension : Monika Rinck – „Helle Verwirrung“ … ( kookbooks ) – „Drahtseilakte“ , da capo ! ( TS ) | http://bit.ly/bLvHx

#Rezension : Monika Rinck – „Helle Verwirrung“ … ( kookbooks ) – „Drahtseilakte“ , da capo ! ( TS ) | http://bit.ly/bLvHx

„Schrumpfschreib“ ( = twitlit ) à la Hemmingway ( „For sale: baby shoes, never worn.” ) und via Twitter #pipeline | http://bit.ly/pR3z8

#YouTube – Verleger gründen #Online-Buchclub – „Beyond Books“ für Digital Natives ( persoenlich.ch ) #pipeline | http://bit.ly/puLDA

#Amazonfail : Amzazons „1984“- Rückholung in Bericht http://bit.ly/Bwvid und Glosse #Kindle #irony | http://bit.ly/PJTl0
#Amazonfail : Amazon Pulls Purchased E-Book Copies of „1984“ and „Animal Farm“ from #Kindle Readers #irony | http://bit.ly/2kKqB

#rRadio | Wissen | Futurismus , Baustelle der Moderne – Reihe Mo bis Do #radiokunst – Ö1, 9:30 ( Wh. 22:40 ) | http://bit.ly/1eklH7

Neuer Literaturpreis der EU | http://bit.ly/2XNIQt an Paulus Hochgatterer & 10 weitere Autoren #preis | http://bit.ly/2XNIQt

#Hörspiel | Trauma | Ursendung Teil 3/8 – Hermann Ungar – Die Verstümmelten – DRS 2, 21 H #radiokunst | http://bit.ly/1a54aH

#Feature | Diagonal – Radio für Zeitgenossen | Stadtporträt Tel Aviv – Ö1, 17:05 #radiokunst | http://bit.ly/h2ooa

der kochtipp zum schweizerwetter: Linsensuppe „Heiner Müller“ http://tinyurl.com/kv2r27

@etkbooks : absolut ungeplant und daher eher 1 jährer wutausbruch denn 1 „position“ . no kiddin‘ : kinda #blog blues … |

MICRO | -NOTE | -QUOTE : in|ad|ae|qu|at in der WELT | http://bit.ly/3PVhlk

@inadaequat übrigens: bezeichnend auch mal wieder, dass im welt-artikel kein link gesetzt wurde. könnte sich ja jemand extern verirren.

MICRO | -NOTE | -QUOTE : in|ad|ae|qu|at in der WELT | { „errorCode“: 503, „errorMessage“: „Service unavailable.“, „statusCode“: “ …

MICRO | -NOTE | -QUOTE : in|ad|ae|qu|at in Der WELT | { „errorCode“: 503, „errorMessage“: „Service unavailable.“, „statusCode“: “ …

Frankfurter Tagung #Urheberrecht : Aus Sicht der Co- Veranstalterin FAZ : Take it EZ ! | http://bit.ly/Ef2Zs

#Urheberrecht im Auge : Der BUCHREPORT titelt am Rande der Selbstpersiflage | http://bit.ly/1kvrJ

Frankfurter Tagung #Urheberrecht : Verleger unter sich : Die ZEIT sucht vergeblich den #Autor | http://bit.ly/ge6Zn

Deutscher Journalisten-Verband ( #DJV ) nun auch gegen Google : Hl. Regierung , hilf ! ( PA ) | http://bit.ly/VLY0j

„stellen in formidablen Blogs wie zintzen.org Austausch & Zusammenhänge her, die wir ohne sie nicht sehen konnten.“ http://bit.ly/XOgGC

und: Story So Far is a collaborative story writing project based on Twitter messages. http://cwd.co.uk/storysofar/

guckst du http://e-l-i-s-e.blogspot.com/ via http://twitter.com/Goncourt

RT @dieneedie: „das online-projekt ‚the big plot‘ www.thebigplot.net schafft formen eines neuen kollektiven erzaehlens“ http://mqwid.tk

#textetrouvé : österreich sein ein kunstland … salzenburger fetzenspiele ! burgentheatern ! operan ! | http://bit.ly/r63Ep

Does the Book Industry Want To Get Napstered ? #ebook #$ #Amazon | http://bit.ly/18U6ev

@etkbooks – helmpflicht für schiller : Rezitation dabei wohl wenig freihändig ?! #pedalistik

RT @etkbooks helmpflicht für schiller http://tinyurl.com/lnhvhs via @szylla // eine echte alternative zur tour de france.

helmpflicht für schiller http://tinyurl.com/lnhvhs via @szylla

#copyright #GoogleBooks #’Settlement – Schaltet sich deutsches Justizministerium via NYer Anwalt ein ? | http://bit.ly/orIUo

#copyright #GoogleBooks #Settlement – DIE WELT sucht Stecknadel sauberer Definitionen im Heuhaufen der Kasuistik | http://bit.ly/19GJ4K

RT: @inadaequat: #copyright #HeidelbergerAppell – „Werkherrschaft in digitaler Zeit“, Online-PoV (Literaturcafé) | http://bit.ly/hz95S

#copyright #HeidelbergerAppell – „Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit“, Online-PoV ( Literaturcafé ) | http://bit.ly/hz95S

#copyright #HeidelbergerAppell – „Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit“ , Verlegersicht ( BuchMarkt ) | http://bit.ly/by0yf

@dieneedie bytheway, sehr präzise replik! „sind Toplisten nicht eher Pop als Netzliteratur?“

Motto des deutschen Dramas um #GoogleBooks : „Somewhere Between Author and Reader Is Multi-Billion Dollar Market“ | http://bit.ly/sN0Mr

#radiokunst | RaumklangKlangraum 5.1 – Porträt Pauline Oliveros & Deep Listening Institute – Ö1, 23:03 #audioart | http://bit.ly/3Sml5X

#Hörspiel | Jugendgewalt F – Henri-Fréderic Blanc – Randale – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/heN4a

#Hörspiel | Radio Tatort 19 | HH | M. Wittekindt – Die gelben Laster – SR 2, 18 H | SWR 2, 19:05 | BR 2, 21:30 | http://bit.ly/CxD3E

@etkbooks Bleibe bekennender akustischer Gläubiger des RINGKOMPRESSOR | #Kapielski #analogk #audioart | http://bit.ly/Cdp3o

Falkensterns automatischer #Anagramm -Generator im Netz – #wörter #roboter | http://anagramme.spieleck.de/app/

@inadaequat „Gender-Uschi“ ist nicht schlecht. besser noch als #analogkäse oder „Körper-Klaus“

#Kapielski „Mischwald“ ( es ) treibt „Gender- Uschis“ & andere sprach- orna- MENTALE Kunstblumen | #schön #wörter | http://bit.ly/45hNc

#Mayröcker- Schwerpunkt bei Salzkammergut Festwochen Gmunden ( 19.7. – 23.8. ) . Die Arme , keine Ruh‘ ! #RL | http://bit.ly/LOr6w

@etkbooks „Trrrropf- Liste“ trifft es auch ….
Ff|M #Copyright- Konferenz der #Heidelberger http://bit.ly/YBlNr und FAZ http://bit.ly/MiUB5 : Google ungerührt | http://bit.ly/18sfCO

Angeblich junge „Topliste Literatur im Netz“ sieht ziemlich alt aus #netzliteratur | http://bit.ly/17eDDS

New Blogpost : Quartals- Digest „Literarische Weblogs in dt. Sprache“ ( litblogs.net ) ++++ sehr feine #netmusic | http://bit.ly/bfVB2

@keinundaber und @kunstmannverlag küssen sich (vielleicht. bald.)

Josef Winkler hatte ja so Recht mit Klagenfurter Rede : Jörg- Haider- Heiligenverehrung in NS- Höhle geplant #RL | http://bit.ly/7KNKP

ein tagungstitel: „Die Kraft der digitalen Unordnung“ http://blog.ubka.uni-karlsruhe.de/aspb/

5 Neue bei Akademie f. Sprache u. Dg. : Mit E. Edl , R. Jirgl & D. E. Wellbery 3 mal #Hanser , Büchnerpreis- Liga | http://bit.ly/QDiI9

#Hörspiel | Alltagsgeschichten | Kampf ums Dasein – Karl Heinz Bölling – Der Sitzplatz – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/7fZte

#Hörspiel | Radio Tatort 19 HH – M. Wittekindt – Die gelben Laster – RB 19:05 http://bit.ly/3pBGr + BR 2, 20:30 | http://bit.ly/AcDud

@dieneedie „du handyblogger!“ wann steht das als beleidigungsphrase im http://szenesprachenwiki.de/ ?

Worum’s geht : #Vodaphon illustriert Mit Illustren den Ermunterungsspruch http://www.esistdeinezeit.de/ – #LOL

Kategorie „Zielgruppe verfehlt“: #Zensursulas #Vodafone wirbt just um Anti- Netzsperren- Community der #Blogger | http://bit.ly/1Rj8fb

„Formen und Archivierung von Netzliteratur“ … ein gedicht von http://trunc.it/ud3p @dieneedie

New BP : Gassners literar. Social- & Blog- Netzwerk Bücherbrett.org – Relation zu anderen Portalen ? – Comments ?!| http://bit.ly/CF3Zp

@chepedaja #textetrouvé > DANKE fürs mit- kadavern ! ++ SPREAD THE WORD ! ++ | Das Prinzip : http://bit.ly/1auTP8

Blog- Action +++ sketch your desktop +++ #sydt +++ new desk >UPDATE +++ http://bit.ly/YbrkL +++ http://tinyurl.com/m2usxv

#Hörspiel | #Satire | Geschäftsverkehr – Martin Suter – Business Class – DLF, 20:10 #radiokunst | http://bit.ly/isk7F

#Hörspiel | #Satire | Geschlechtsverkehr – Dunja Arnaszus – Etwas mehr links … – SWR 2, 19:20 #radiokunst | http://bit.ly/OiEh1

BEAM ME UP. artworks, animations & essays which speak to our struggle to comprehend, represent and imagine space http://www.beam-me.net

@Turmsegler aber nicht so hart, wie das original … und genial auch: mit dem streichen von 1 zeichen, wird die aussage fast invertiert

monochrom-shop: unsere ehre heisst reue, http://trunc.it/u56u

#Literatur als #Langeweile -Apparat: G. Bartels regt Nachdenken über „Funktion d. Langeweile in der Literatur“ an http://bit.ly/Gy1P1

#Twitter @Netzökonom : 10 % der User generieren 61 % der Tweets > NIX ist’s mit Brechts Zweiweg- #Rdiotheorie ! | http://bit.ly/1fk5T

Blog- Action +++ sketch your desktop +++ #sydt +++ new desk >UPDATE +++ http://bit.ly/YbrkL +++

#Lesung | „beste TEXTE aus Österreich“ | Lilian Faschinger – Die verschwundene Frau – Ö1, 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/3t6Rjr

#Hörspiel | Monolog einer Klofrau – B. Enders – Die Ansprach – SWR 2, 20:30 – FEHLT jetzt im LEIDER Programm ! http://bit.ly/IwEwG

+++ sketch your desktop +++ #sydt +++ new entry: http://bit.ly/lEPoX
welcome @parallalie #lbn

#FAQ : ++ how do U like aggregate- site #digitalpoetry ?! ++ #diigo ++ http://bit.ly/oSV4j

Warnung vor URL- Shortenern à la tiny.url : spam & phishing können sich hinter den Abstracta verstecken #twitter | http://bit.ly/zSXAV

Mehr zur Vodafone- #Blogger – Reklame : Hal Faber http://bit.ly/lYZ2t & Netzökonom Holger Schmidt http://bit.ly/nlQlG #GUL

„Goodbye , PRINTED BLOG“ ruft TC http://bit.ly/dZ1PI der #Blog – Tageszeitung nach , der PB- Blog eher elegisch | http://bit.ly/dnZAC

RT Blog Action ++ „sketch your desktop“ #sydt ++ anyone ? ++ http://bit.ly/XoNrv ++ http://bit.ly/1l76X ++ http://bit.ly/1N4UWi ++

digital poetry experiments, Jason Nelson. wide & wildly branded http://trunc.it/ttxg. Birds still warm from flying http://trunc.it/tudz

Blog Action ++ „sketch your desktop“ #sydt ++ anyone ? ++ http://bit.ly/XoNrv ++ http://bit.ly/1l76X ++ http://bit.ly/1N4UWi ++

RT @inadaequat O Genie , der Herr ehre dein Ego ! – wachsende Sammlung zum #Palindrom im Netz | http://bit.ly/YT7MA

… was uns daran erinnert , dass John Cleese twittert : Ihm wäre Ebiges zuzutrauen #pipeline | http://twitter.com/JohnCleese

„Madam , I’m Adam“ ist ebenfalls sehr angenehm #Palindrom | http://bit.ly/YT7MA

O Genie , der Herr ehre dein Ego ! – wachsende Sammlung zum #Palindrom im Netz | http://bit.ly/YT7MA

#Hörspiel | exp. – pop | Ursendung : Oliver Augst http://bit.ly/40oALm – TÜÜT | ARBEIT – HR 2, 23:35 #radiokunst | http://bit.ly/T6uNH

#Hörspiel | Trauma , Beschädigung | Ursendung : Hermann Ungar – Die Verstümmelten – DRS 2, 21 H #radiokunst | http://bit.ly/HvmCb

#Hörspiel | EMPFEHLUNG F. Mayröcker – Gertrude Stein hat die Luft gemalt – K : M. Kagel – DLF, 20:05 #radiokunst | http://bit.ly/Yps2M

#medienmelancholie & dichtung, 1. folge: palmström, chr. morgenstern http://www.textlog.de/17434.html

#radiokunst #feature – Diagonal – Radio für Zeitgenossen | „Slums – wo die Armen Städte bauen“ – Ö1 , 17:05 | http://bit.ly/JH4Ar

Haider – Jesus & Jackson – Tu sancta Austria ! #presse | http://bit.ly/3w8cH0

@etkbooks #copyright #bkzsge – In Bern , wo das #Urheberrecht vor 100 Jahren begann … !

#copyright : „Berner Kommentar zum Schutz geistiger Eigentümlichkeit“ #bkzsge http://twitter.com/etkbooks/status/2584062205

@etkbooks „eigen-tümelnd“ #copyright #wörter

#copyright : „HH Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums“, gez. „Elefanten, die vor Google Mäuschen spielen“ | http://bit.ly/nc75V

http://netpoetic.com/ ist ein neues englischsprachiges Weblog zu elektronischer Literatur via http://subkontent.at/stories/2101/

RT @litblogs_net: +++ „sketch your desktop“ +++ #sydt +++ anyone? +++ zb: http://tinyurl.com/czz-sydthttp://tinyurl.com/hab-sydt

#radiokunst | field recordings : Rheinbrücken : Jacob Kirkegård – Eisenwind – WDR 3, 23:05 #radiokunst | http://bit.ly/z4m3X

#Hörspiel | audio art | EMPFEHLUNG : Michaela Melián – Speicher – SWR 2, 22:33 #radiokunst | http://bit.ly/34jfbx

#Hörspiel | Irakkrieg | Ursendung : Riverbend – Bagdad brennt – RB, 22:05 #radiokunst | http://bit.ly/m1N97
#Hörspiel | Welt = Irrenhaus : Emil Szittya – Klaps oder Wie sich Ahasver … – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/2ox9g
#Rechnen #impactfactor : Seinen digitalen REPUTATIONSindex errechnen – #OliverGassner führt’s vor | http://bit.ly/2jV9VY

#copyright #verlag #tycoons heute hat der europ. Verlegerrat die #HamburgerErklärung an EU-Kommission überreicht | http://bit.ly/ewX04

@etkbooks Wir wollennix gegen die pop- seite 1 x Woche sagen Im hinblick auf andere ressorts wird sie wie 1 hl. kuh hochgehalten #NZZ

Schwachstellen in #WordPress 2.7MU bis 2.8 – Fehler sollen in finaler Versionen 2.8.1 und MU 2.8.1 gecovert sein | http://bit.ly/FurJB

boah, ey! du wieder, börsenblatt!: „Fischers Twitter fischt frische Sätze“ http://www.boersenblatt.net/329765/

überhaupt: das dissonanz-blog von max dax … http://dissonanz.spex.de/ @Spex

#NZZ- #Relaunch ab 23. 9. ( ??? ) ( !!! ) : nach einer herben Reihe von Entlassungen erfahren Freie dies zuletzt | http://bit.ly/AHFYs

#radiokunst | audio art | radio apparatur | round midnight | Ursendung : Michael Snow – Radio Solo – DLR, 00:05 | http://bit.ly/Xn6tt

#Hötrspiel | 1961 | Extopie : W. Hildesheimer – Unter der Erde – R: H .v. Cramer – SR 2, 20:04 #radiokunst | http://bit.ly/frXBJ (PDF )
Marcel #Proust twittert: – aus Rechtsgründen in englischer Sprache ( via O. Gassner ) #pipeline | http://bit.ly/euQj7

#Burdas FAZ- Wort v. d. #Enteignung durch #Google : Es gäbe viel zu tun , meint Knüwer , packt’s an ! #urheberrecht http://bit.ly/aB6lH
@etkbooks #recorder : vielleicht ist phonofi http://bit.ly/X7h2Zx etwas einfacher zu handhaben als phonostar ? http://bit.ly/7vebP

#kopierschutz bei e- books ?! #nichtschonwieder | http://bit.ly/wKi1b

Wie wär’s mal mit Twitter für gemeinnützige Zwecke ? ( #tweetraising @ TechCrunch ) #pipeline | http://bit.ly/siNK

für kassettenmädchen http://www.phonofix.de/

#Blog braucht Charakter > ergo NO GO ZONE für windelweiche Journalisten | http://bit.ly/101bke

#Verlag asphalt & anders : Neue Asphaltliteratur ? | http://bit.ly/AMXWI

#Hörspiel | Satire – Ingomar von Kieseritzky – Seelenleben höherer Tiere | Der Grimmroll – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/MxssP

#HörspielpreiaKriegsblinde09 | Gruppendynamik – Paul Plamper – RUHE 1 – HR 2, 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/g6h3X

#Hörspiel | Bahnhof | Usendung : Timo Koch – hall des pas perdus – DRS 2, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/rzkAx

By @inadaequat Sie #-Fragen – vark.com #antwortet per twitter #FAQ | http://bit.ly/449ABO

S. #Lewitscharoff als „eigentliches Epizentrum“ beim #Literaturfestival Leukerbad , Lob für Aleš #Šteger #nzz | http://bit.ly/146eg5

Sie #fragen – vark.com #antwortet per twitter #FAQ | http://bit.ly/449ABO

The Institute for Applied Autonomy … http://www.appliedautonomy.com/

#radiokunst | audio art | 5.1 – P. Cusack & M.Vojtechovsky – Your Favourite Sounds of Prague – SWR 2, 23:03 | http://bit.ly/5DoNB

#Hörspielpreis der Kriegsblinden 09 | Gruppendynamil – Paul Plamper – RUHE 1 – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/bwloR

#Hörspiel | Outlaws | Hörsp. d.Monats 01/09 – O. Presnjakow – Tötet den Schiedsrichter – WDR 5, 20:05 #radiokunst | http://bit.ly/85W5c

#Hörspiel | Ursendung – Andreas Otteneder – High Potentials, Low Performer & the Bailout- SWR2, 19:20 #radiokunst | http://bit.ly/sjD8O

#urhebrrecht #verlag #google : taz http://bit.ly/TtQx4 und Thierry Chevel – #kulturflatrate das geringste übel http://bit.ly/1aCH5z

Neue Musik | Werkportrait | Georg Friedrich Haas – Unheimat – Ö1, 23:03 #radiokunst | http://bit.ly/118RLG

#Hörspiel | Clash der Subjektive – Ralf Rothmann – Stolz des Ostens – MDR Figaro, 22 H #radiokunst | http://bit.ly/fWeAZ

#Hörspiel | Utopie | Eigenheim – Thomas Raab – Minimalutopien – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/983c6

#Neuromancer turns 25: What it got right, what it got wrong ( Macworld ) | http://bit.ly/g1P7I

Berufsfeld Musikkritik – Analogien und Differenzen zur #Literaturkritik erwünscht #Differentialdiagnose http://bit.ly/fByze

@etkbooks #schonwieder : offenbar tiefsitzender zug unserer MEDIEN- & MEDIAL vermittelten kultur , die schuld auf andere zu schieben

@inadaequat also immer noch nur auf phänomenebene herumdoktoren. fürs eigene nest gilt das natürlich nicht http://faz-community.faz.net

FAZ- Herausgeber Werner D’Inka mosert über Blogger als „Leichtlohntruppen“ von geringer Kompetenz #schonwieder | http://bit.ly/RTW0K

RT @dieneedie: tel. 0431/901-1156 klavki † http://jdq90.tk

das ist beruhigend. es überlebt: das gelöschte wort. http://bit.ly/wRnpD

Gustav Mahler bloggt ( via Alex Ross ) #marketing | http://bit.ly/5YRUT

#wörter : Agnotologie – die Wissenschaft von der Produktion von Ignoranz @ hal fabers wort zum sonntag | http://bit.ly/2kaGTV

#radiokunst | audio art | „Klanglandschaft“ | Ursendung : Miki Yui – Memoa 08 – WDR 3, 23:05 | http://bit.ly/z4m3X http://bit.ly/z4m3X

#Hörspiel | Hörspielpreis d. Kriegsblinden 2009 : Paul Plamper – RUHE 1 – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/gcGPN

Litblogs.net: Begriffe, Autorschaft, Privatheit http://bit.ly/o0WL2

#ebokks : World eBook Fair: 2,5 Millionen eBooks umsonst – WOLLEN wir das WIRKLICH ? | http://bit.ly/bsv7q

Empfehlung : Lili – Heft 154 – Thema : Veränderungen des Literaturbetriebs | http://bit.ly/Dq7TG

Ausschreibung Walter Serner-Preis 2009 : Stories zum Thema „Leben in den grossen Städten“ – Deadline 15. 9. #preis http://bit.ly/TU5S2

klingt interessant! Via @litblogs_net Lili – Heft 154. Veränderungen des Literaturbetriebs. http://bit.ly/Z4HRS #pipeline

Lili – Heft 154. Veränderungen des Literaturbetriebs. http://bit.ly/Z4HRS

#textetrouvé | Das Geld gibt dem Menschen Mass. Es ist geordnete Ichsucht. | http://bit.ly/fT2Rb

litblogs.net – Prozesse » (06/09) http://tinyurl.com/npgl6j

#Hörspiel – Tagungsband als BoD: vielleicht hinsichtlich (publikations)form und inhalt von interesse ? #radiokunst http://bit.ly/143siM

#Hörspiel | female subversion – Sabine Bernardi – RIOT GIRLS – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/3bS9c3

#Hörspiel | Portrait Klaus Gmeiner ( Schnitzler „Weg ins Freie“ Sommer09 ) – Ö1, 21 H #radiokunst | http://bit.ly/3UzHtB

#Hörspiel | Lebensspuren AB | Ursendung – Helmut Mittermaier – :am dienstag um neun …- SWR 2, 19:20 #radiokunst | http://bit.ly/RU6ct

http://www.rottenkinckschow.de/ visp: cotten-rinck-scho.

Brightkite app now available in #Android market http://bit.ly/wFZV9 #mobile

RT @fabeblau: michael jackson ist gestorben.

“Vor allem muß man den Spieß kaputt machen.” .. foucault-texte online
http://bit.ly/WIcRf

#Bachmannpreis 2009 : Alle Gewinner im Update – ganz ohne Spassfraktion diesjahr – #preis# http://bit.ly/1a3Ah4

#Bachmannpreis 2009 – Publikums- und Online- Preis an Karsten Krampitz‘ „Heimgehen. Eine Novelle“ (genial vorgetragen) #preis

#Bachmannpreis 2009 – Ernst Willner- Preis an Katharina Born , Andreas Schäfer im 3. Wahlgang leider abgeschlagen #preis

#Bachmannpreis 2009 : 3- Sat- Preis an Gregor Sander „Winterfisch“ – feine Entscheidung ! #preis

LITERATUR ALS RADIOKUNST | Richard Obermayr im ORF- Studio | Produktionsnotizen

||| ZUR WAHL DER LITERATUR ALS RADIOKÜNSTLER | RICHARD OBERMAYR | DURCHLÄUFE DER LEKTÜRE | IM GROSSEN HÖRSPIELSTUDIO : DYNAMIK MIT ÜBERRASCHUNGSGAST | KLANGMATERIAL IN BEARBEITUNG | HINWEIS | RELATED

ZUR WAHL DER LITERATUR ALS RADIOKÜNSTLER

RP3_Mischpult_Detail_copyright_Christiane_Zintzen

Nach welchen Kriterien fällt eigentlich die Wahl auf gewisse Dichterinnen und Schriftsteller , welche wir einladen , eine Produktion für die Reihe “Literatur als Radiokunst ” zu gestalten ? –

Die oft gestellte Frage lässt sich im Grunde nur im Raum einer gewissen Unschärfe beantworten . Selbstverständlich scannen wir die Neuerscheinungen zeitgenössischer Autorinnen und Autoren sofort nach der möglichen Eignung der jeweiligen Verfasser für unser – jedesmal neues und jedes Mal ergebnisoffenes – radiophones Experiment . Wobei sich “Eignung” gleichwie aus einer besonderen Musikalität der Sprache ableiten mag wie aus dem Eindruck eines expressiven , artikulierten Ausdrucksbegehrens .

Letztlich braucht es auch eines gewisse Flexibilität des Denkens und der Verständigung , um während der konkreten Studioarbeit neue Sprechweisen auszuprobieren , sich von überlangen Textpassagen zu trennen und sich auf den ununterbrochenen Prozess minimer Entscheidungen einzulassen ( “Welche Version ?” , “Wohin gewisse Textblöcke setzen ?” , “Welche elektroakustischen Modulationen verträgt eine gewisse Textebene und welche nicht ?” ) .

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RICHARD OBERMAYR

Obermayr_Leitner_ST4_copyright_Christiane_ZintzenDass “Literatur als Radiokunst” allerdings mitnichten am Tropf der saisonalen Neuerscheinungen hängt , erweist sich bei unserer jüngsten Arbeit mit Richard Obermayr . Immerhin liegt das akklamierte Romandébut des 1970 geborenen Oberösterreichers , “Der gefälschte Himmel” , bereits elf Jahre zurück . Man weiss zwar , dass er an einem weiteren grösseren Prosawerk arbeitet , erhält indes nur sehr selten einen spärlichen Einblick durch rare Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften . Obwohl er Auskünfte über seine Projekte in ebenso beredten wie gewitzten Ablenkungsmanövern von sich weist , ist zu wissen , dass hier Einer dicht und skrupulös am Text arbeitet : Eine Eigenschaft , welche uns natürlich auch für Produktionen von “Literatur als Radiokunst ” eminent interessiert .

Auch in den Vorgesprächen gab Richard wenig preis von seinem ersten radiophonen Vorhaben , es blieb das einprägsame Bild einiger atmosphärischer Details wie dasjenige einer Wespe , welche nach obsessiver Präsenz endlich irgendwo im Horizont verschwindet – ein Detail , welches während der Studioarbeit auf geradezu kuriose Weise summend und schwirrend und sich verlierend sozusagen auf die Produktion zurückfiel …

Der zwei Tage vor Produktionsstart schliesslich übersandte Text spaltete sich in zwei dicht ineinander verwobene Parts für eine “Erzählerstimme” ( Situationsbeschreibung , Regieanweisung ) , durchbrochen und überlagert von einem subjektiven , eher kolloquial gehaltenen und assoziativen Part des ( gedachten ) Aufbegehrens , Ausbruchswillens aus einem als mortifiziert oder eingefrorenen vorgestellten ( Familien- ) Bild . Szenisches Standbild vs. unaufhaltsame Gedankenflucht : zwei treffliche akustische und performative Dispostive .

Sie sind allein mit der toten Zeit, die noch weiter läuft wie ein Projektor in einem leeren Kinosaal immer noch sein Licht auf die Leinwand wirft.
Und jetzt, da alles geschehen ist, ein ganzes Leben vorüber ist, ist es wieder still, als sei hier alle Angst ausgestanden und alles unbekannt und ein neuer Anfang möglich. Stell dir vor, du bist es. Es ist
lange her. Ein neuer Tag bricht an, nur das Haus bleibt davon verschont.

Alles schweigt, aber sein eigenes Schweigen teilt man mit niemandem. Noch bleibt jedes Schweigen beharrlich für sich, im Flur das Bellen des Hundes, das ausbleibt,
Eben noch, nicht anders gewohnt, mein erster Gedanke
war
das fehlende Knarzen der Treppen, im Wohnzimmer das Schweigen des Klaviers und die Stille der Pendeluhr, in der Küche das fehlende Zischen der Gasflammen. Noch bleibt jede Stille wie ein Schatten bei
seinem Ursprung, eine Weile lang noch …
sind das da draußen immer noch die gleichen Krähen wie damals, sollten sie nicht schon weit weg sein, auf anderen Bäumen weit fort von hier?
Möglich, daß etwas passiert ist, sie aber hat es noch nicht erreicht. Sie wissen es nicht, was mit ihnen geschehen ist, als wenn man sie vergessen hätte, sich nicht mehr um sie sorgt.

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DURCHLÄUFE DER LEKTÜRE

Obermayr_ST4_copyright_Christiane_ZintzenDurchlauf Numero eins und Gelegenheit zum “Einlesen” : Die recte gesetzten , beschreibenden Parts . Selbst der ausgezeichnete und praktisch fehlerfreie Rezitator bedarf einiger Wiederholungen , um Vertrauen ins Mikrophon und in die Situation im kleinen Sprecherstudio zu fassen , die richtige Stimmlage und eine flüssige Intonation zu finden .

Diese “Durchläufe” geben auch Tonmeister Martin Leitner hinreichend Gelegenheit , sich auf Text und Vortragenden einzustellen , sodass er den Sprecher selbständig darauf aufmerksam machen kann , wenn etwas “stockt” oder manieriert wirkt . Mitunter fühlen wir uns an Axel Cortis Sprechweise im legendären “Schalldämpfer” erinnert .

Trotzdem erweisen bereits die Prosa- Durchläufe , dass der mitgebrachte Text bei weitem zu lang ist und Richard – siehe oben : “Flexibilität des Denkens und der Verständigung” – sich ohne Zagen ins radikale Kürzen stürzt . “Kann man weglassen” , “brauch ma nicht” : Das ist Keiner , der in jedem Fall auf jedem Detail seiner ( sichtlich nicht leicht erkämpften ) Hervorbringungen insisitert : Mithin auch dies eine Grundvoraussetzung für die radiophone Verflüssigung eines geschriebenen Werks .

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IM GROSSEN HÖRSPIELSTUDIO : DYNAMIK MIT ÜBERRASCHUNGSGAST

Obermayr_ST4_HörspielstudioObermayr_RP3_copyright_Christiane_ZintzenTrotz der beim kühnen Kürzen an den Tag gelegten Verve , scheint sich für die Kursiv- Passagen im engen Sprecherstudio kein überzeugender “anderer” Ton zu finden . Die ändert sich schlagartig und eminent begeisternd , als wir den Strauss der Mikrophone in das grosse , das theatrale Hörspielstudio transferieren . Hier kann sich Richard – dank der “surround” ausgerichteten Mics – gehend , stehend , treppauf und treppab im Grossraum bewegen und : Bingo ! – Wir dürfen von jetzt an ein expressives und witziges , hochkonzentriertes histrionisches Talent erleben . Als bräuchte es die aus der Bewegung und dem abrupten Stopp überschiessende Energie , um diese dann in die frei gesprochene Textpassage zu überführen …

Was uns Horcher hinter der Scheibe darüber hinaus fasziniert , ist die offenbare Anwesenheit einer ( und dem Klang nach : keiner kleinen ) Fliege im Hörspielraum : Bestens eingefangen durch die feinst eingestellten Mikrophone , summt und brummt das Tier in abenteuerlichen Kurven quasi einen Generalbass zum Gesprochenen . Auch als der Autor längst die Rezitation beendet hat , nehmen wir die eindrucksvolle Fliege noch ein paar Minuten lang solo auf , bis sie – wie im Bild der davon schwirrenden Wespe – sich allmählich irgendwo im Unhörbaren verliert . Ein herrliches Klangmotiv , welches sich in das vom Text geschilderten , überreif- dekadenten und irgendwie in Starre verwesenden Szenario schmiegt …

Und voilà : Da haben wir wieder einmal einen dieser kleinen – meist aus einem Zufall herrührenden – Ausbrüche aus der “Literatur als Radiokunst”- Selbstbeschränkung , die aus der Leserstimme gewonnenen Worte , Töne und Geräusche als ausschliessliches Klangmaterial für weitere Bearbeitungen zu verwenden . Sei es das Surren des Handys in Monika RincksAm Apparat” , sei es diese zufällige Fliege im grossen Studio : Jede Produktion gestattet sich eine solche – mehr oder weniger diskrete – Übertretung der selbstauferlegten Regel .

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KLANGMATERIAL IN BEARBEITUNG

Obermayr_Leitner_RP3_copyright_Christiane_ZintzenDie folgenden zwei Tage gelten nun der Bearbeitung des akustischen Materials via ProTools : Ein hochkonzentriertes Vorantasten von Sekunde zu Sekunde , welches in diesem Fall vor allem im sukzessiven Ineinander- und Gegeneinanderschieben der beiden Artikulationsregister besteht . Kolloquiale Halbsätze werden freigestellt und als Interjektionen und | oder Nachhall in die hochsprachlich deskriptiven Passagen injiziert , so dass sukzessive eine immer dichter werdende Durchdringung der differenten Textebenen entsteht .

Als Generalbass und akustisch einbettendes Element fungiert selbstredend unsere Zufallsfliege . Womit genau jenes Monate zuvor am Kafeehaustisch formulierte und auf Papier skizzierte Bild entsteht , auf welches man vertraut hatte .

Somit ist Richard Obermayrs akustisches Erstlingswerk “stillgelegt” ein aus Textplan und -Streichung , Stimm- und Raumexperimentieren , minutiöser Feinarbeit der Nachbearbeitung plus dem Faktor “Zufall” bestmöglich geglücktes Stück auditiver Literatur geworden – und damit ein in allen Kategorien typisches wie eigensinniges Stück “Literatur als Radiokunst” .

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HINWEIS

Richard Obermayrs “stillgelegt” geht – zusammen mit Urs Allemanns “Verlautbarung” – am Sonntag, den 21. Juni im ORF- Kunstradio auf Sendung . Weitere Ankündigungen werden Ihnen nicht erspart bleiben .

Das „Spiel“ mit der Vielfalt von Avataren.

Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (112).

Ist nur dann sinnvoll, wenn Identität zugrundeliegt, also die Avatare nicht als Hecke verwendet werden, hinter die man sich duckt, um aus dem Hinterhalt Schlammbatzen zu werfen. Sondern man muß die Avatare fühlen, muß sie s e i n, muß ein Gefühl für ihre Persönlichkeit, auch für ihre Geschichte haben, die man darum k e n n e n muß. Dann werden aus Avataren Personen, literarische Personen. Dies verbindet das Literarische Bloggen sowohl mit Romanen als auch mit >>>> Rollenspielen, die imgrunde realisierte Romane s i n d. Bisweilen werden die physopsychischen Grenzen des „autonomen“ Subjektes dabei überschritten, so daß manchen Spielern nicht mehr bewußt ist, was (wer) sie „in Wirklichkeit“ sind. Nun ist aber diese Wirklichkeit durchlässig, >>>> Wie wirklich ist die Wirklichkeit? heißt ein Buch Paul Watzlawiks, das mich als jungen Mann ausgesprochen geprägt hat und am Anfang meiner Poetik der Desinformationen stand: >>>> Die Verwirrung des Gemüts (1983). Will sagen: das mittelalterliche Turmfräulein, das die Phantasie einer jungen Rollenspielerin konzstruiert hat, kann m e h r Wahrheit ausdrücken als ihre „realistische“ Existenz als MTA in einem Ärztehaus. Es kann ihr eine Reifung erlauben, die der auf Entfremdung bauende praktische Beruf verhindern, wegdrücken, abschleifen würde. Der literarische Spiegel hiervon k a n n der Avatar im Netz sein.
Es ist insgesamt zu bezweifeln, ob es eine einheitliche Identät von Menschen überhaupt gibt, ja je gab, ob nicht Spaltungen sogar lebensnotwendig sind. So daß man sich weiter fragen muß, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine einheitliche Identität zu verlangen, bzw. sie herzustellen. Wir erleben auch Welt als fragmentierte, und zwar in dem Moment schon, indem wir über unsere direkten Zusammenhänge, die materialistisch gefaßt werden können, hinausblicken. Hier gilt Lévi-Strauss‘ bricolage: das Ich selbst ist bricoliert. Diesem ein einheitliches Ich entgegenzustellen, wäre vergeblich Illusion. Vielmehr ist die Fragmentierung des Ichs zu ergreifen, wie die marxistische Forderung umzusetzen, endlich über die Produktionsmittel selbst zu verfügen. Ich w i l l mich als fragmentierten: b i n Herbst u n d Ribbentrop u n d Daniello u n d Deters u n d Kerbmann u n d Bertrecht u n d Borkenbrod u n d (sogar!) Niamh of the Golden Hair. Ich bin es je in verschiedener Hinsicht. Daß es zwischen allen diesen ein Verbindendes gibt, ist außer Zweifel, allerdings ist dieses Verbindende selber ungefähr; man mag das mit der Unmöglichkeit vergleichen, zugleich den genauen Standort und die Zeit anzugeben, an der ein Elektron wann wo ist.

Das literarische Echo

Das literarische Echo ist eine neue Rundfunksendung, die seit April 2009 über den Sender CKCU-FM Radio 93.1 www.ckcufm.com vom Campus der Carleton University in Ottawa wöchentlich ausgestrahlt wird. Sie berichtet über das literarische Leben in deutschsprachigen Ländern.

Die Sendungen sind im livestream auf http://www.ckcufm.com/listenlive.html zu hören. Die archivierten Audiodateien der produzierten Episoden sind auf der Webseite http://www.carleton.ca/litecho/ zugänglich; sie können jetzt auch über den RSS-Feed (podcast) empfangen werden.–

Das Angebot versteht sich als ein kanadisches Echo auf das literarische Leben in europäischen Ländern und Landesteilen, die überwiegend oder zum Teil deutschsprachiger Kultur sind. Neben Kurznachrichten zu Gedenktagen im Literaturkalender, Preisverleihungen und Buchmessen bietet die Sendung kritische Einblicke in die vielstimmige, deutschsprachige Literatur der Gegenwart. Die Moderatoren stellen jedoch nicht nur neue Romane, Theaterstücke oder Gedichtbände gesprächsweise zur Diskussion; sie diskutieren auch literarische Themen und Tendenzen. Darüberhinaus vermitteln sie ein Echo aus virtuellen Räumen im Internet, wo junge Lyriker, Schriftstellerinnen und Stückeschreiber aus aller Welt ihre Werke in Deutsch selbst produzieren.–

Weitere Informationen erhalten Sie hier http://www.carleton.ca/litecho/

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#textetrouvé (06/09) – cadavre exquis

||| MAXIMUM SPEED 140 | ZIFFER ALS PRINZIP | CADAVRE EXQUIS JUNI 2009 | NACHBEMERKUNG ZUR NACHAHMUNG

litblogs plus twitter 400px

MAXIMUM SPEED 140

Nun gut, da haben wir nun einmal mit http://twitter.com/litblogs_net begonnen. Aber WAS TUN mit einem Format, das gerade mal 140 Zeichen zur möglichen (literarischen) Äusserung gewährt ?

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ZIFFER ALS PRINZIP

Wir wollen die Not in eine Tugend umwandeln und nehmen daher die Ziffer “140″ au pied de la lettre:
Unter dem Hashtag #textetrouvé werden Bücher aus den multiplen Beständen der litblogs.net- Mitglieder
und hoffentlich auch diejenigen freundlicher Mit- Twitterer
je auf Seite 140 aufgeschlagen und:
140 Anschläge lang zitiert . Inklusive Quellenangabe, versteht sich.

Von Absicht bis Zufall ist da alles an manifesten Texten möglich , besitzt freilich keinen Manifest- Charakter pro oder contra eine bestimmte Literatur.
Auftrag: Allenfalls Aleatorik. Ziel: Ein monatlicher Cadavre Exquis.

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CADAVRE EXQUIS JUNI 2009

Ach, sage ich, Sie wollen also auch in die Schweiz? Ja, aber der Zug ist weg! | http://preview.tinyurl.com/frischf

Debuisson auf Jamaika / Zwischen schwarzen Brüsten / In Paris Robespierre / Mit zerbrochenem Kinn | http://tinyurl.com/ichwarhamlet

Da fürchtete ich mich mehr als je den Tod; / Hätt ich …. , / wär ich durch die Angst schon tot. | http://bit.ly/qH88A

Mit Blick auf Coubertins Neo-Olympismus & Hubbards Church of Scientology … : Was ist Religion ? | http://bit.ly/75Qyc

Sie seufzte. Kirchentag ! Alles Verrückte. „Aber warten Sie doch, Herr Pfarrer …“ | http://tinyurl.com/fragmentromane

Arme Leute dürfen sich den Luxus des Ehr- und Rachegefühls nicht leisten. | http://bit.ly/iImos

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NACHBEMERKUNG ZUR NACHAHMUNG

Mitzuspielen & mitzukadavern ist natürlich nicht auf litblogs.net- Mitglieder beschränkt : Je weiter die Kreise , desto exquisiter der Korpus

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#lbn (06/09)

(über, live)

#Hörspiel – Tagungsband als BoD: vielleicht hinsichtlich (publikations)form und inhalt von interesse ? #radiokunst http://bit.ly/143siM

#Hörspiel | female subversion – Sabine Bernardi – RIOT GIRLS – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/3bS9c3

#Hörspiel | Portrait Klaus Gmeiner ( Schnitzler „Weg ins Freie“ Sommer09 ) – Ö1, 21 H #radiokunst | http://bit.ly/3UzHtB

#Hörspiel | Lebensspuren AB | Ursendung – Helmut Mittermaier – :am dienstag um neun …- SWR 2, 19:20 #radiokunst | http://bit.ly/RU6ct

http://www.rottenkinckschow.de/ visp: cotten-rinck-scho.

RT @fabeblau: michael jackson ist gestorben.

“Vor allem muß man den Spieß kaputt machen.” .. foucault-texte online http://bit.ly/WIcRf

#Bachmannpreis 2009 : Alle Gewinner im Update – ganz ohne Spassfraktion diesjahr – #preis# http://bit.ly/1a3Ah4

#Bachmannpreis 2006 – Publikums- und Online- Preis an Karsten Krampitz‘ „Heimgehen. Eine Novelle“ (genial vorgetragen) #preis

#Bachmannpreis 2009 – Ernst Willner- Preis an Katharina Born , Andreas Schäfer im 3. Wahlgang leider abgeschlagen #preis

#Bachmannpreis 2009 : 3- Sat- Preis an Gregor Sander „Winterfisch“ – feine Entscheidung ! #preis

#Bachmannpreis KELAG-Preis an Ralf BÖNT „Der Photoeffekt“ – gerechtfertigt ! #preis

#Bachmannpreis 2009 an Jens Petersens „Bis dass der Tod“ – diskrete Studie zwischen Euthanasie & Selbstmord – Jury 6 : 1 !! #preis

Herrliches Paralleluniversum im „Salon Littéraire“ : Andreas Louis Seyerleins „BIRDY“ #animation #poesie http://bit.ly/6P9Ss

Hörspiel | Show- Groteske | Extopie : Schorsch Kamerun – Eisstadt – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/BcMgK

Hörspiel | Cut- Up | KULT | Empfehlung ! : Ror Wolf – Der Ball ist rund … – SWR 2, 22:03 #radiokunst | http://bit.ly/fCC6J

#radiotweet : SWR 2 tut’s auch > #radiotweets sammeln ! #radiokunst http://bit.ly/Rsyvi

@etkbooks #radiokunst : Wir verwenden Audacity immer noch gerne – liefert MP3- oder 1A- wav- Daten ,-) http://bit.ly/3wNwVZ #edit

#Bachmannpreis: Das #Video der #Diskussion über Christiane Neudeggers Lesung sucht man bislang #vergeblich – http://bit.ly/4fQU5R

zur aufzeichnung der geschätzten #radiokunst -hinweise von @inadaequat empfehle ich nun einfach mal http://www.phonostar.de/

#preis : Angelika Reitzer http://bit.ly/12z5jy wurde in Linz mit dem Marianne-von-Willemer-Preis http://bit.ly/XQGKB ausgezeichnet .

„.. so daß das Gold der Tiefe geweckt wurde und ruhig die Augen aufschlug. “ … es geht wohl http://tinyurl.com/um-semmeln via @Lotree

bin erleichtert! http://hoehereweltenblog.twoday.net/ blogt wieder über den #bachmannpreis #tddl09 … das erspart mir jegl. getwitter.

@audioveranda : das in @litblogs_net eingespeiste ging ursprgl. via @etkbooks auf die reise. „Egal. Mundabputzen. Weitermachen.“ O.Kahn

im letzten beitrag @audioveranda wurde ein maulwurf versteckt. finden sie den kleinen racker!

gut schrebern: Aber man unterstützt damit auch einen urwaldartigen, literarischen Wildwuchs http://bit.ly/XTJ50

Long-Tail-Autorschaft #wörter

RT @dieneedie: blog ist, was 140 zeichen uebersteigt – oder in meiner naehe bleiben soll (gefuehltes haben-noch)

Elsevier wollte Amazon-Besprechungen von Lehrbüchern kaufen http://archiv.twoday.net/stories/5780683/ (heidelberger, bitte übernehmen!)

Nactrag #radiokunst : Paul Plampers RUHE 1 wird auch am 6. 7., WDR 3, 23:05 ausgestraht | http://bit.ly/o2cQ5

Vortrag „Jenseits des Hypes – Verlagserfolg im Social Web“: http://bit.ly/tQbtN @leanderwattig #pipeline

Hörspiel | #radiokunst | Popkultur | Empfehlung: Sabine Bernardi – RIOT GIRLS – R : L. Koppelmann – WDR 3, 23:05 | http://bit.ly/2xl0P

Hörspiel | #radiokunst | Supermarkt : L. Trolle – Annas 2. Erschaffung der Welt ( Publikumspreis ) – MDR , 22 H | http://bit.ly/Lh39c

Verleger vs Aggregatoren, RECHT: Wann ist Auslesen & Veröffentlichung fremder Daten zulässig ? #verlag http://bit.ly/bxwL4

Verleger vs.Aggregatoren : Fehlschluss: Das Netz besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln #verlag http://bit.ly/13TtWD

Kehlmanns „Ruhm“ vor Gericht: Rowohl vs.Volker Hages Homestory = Vorabdruck @ Spiegel : prächtige Pazedenz! #verlag http://bit.ly/fKvdC

#textetrouvé Da fürchtete ich mich mehr als je den Tod; / Hätt ich …. , / wär ich durch die Angst schon tot. | http://bit.ly/qH88A

RT @Fiktionaere: In New York, Manhattan Roman. Das ganze Buch jetzt im Netz: http://tinyurl.com/nzvdgf

#radiokunst | Empfehlung Literatur als Radiokunst mit Urs Allemann & Richard Obermayr – Ö1 KUNSTRADIO, 23:03 H | http://bit.ly/1SWEsK

New Blogpost : BLOG 4 BURMA : Aung San Suu Kyi – 64 und kein bisschen leise #burma #humanrights http://bit.ly/QMqoh

Wer ist eigentlich so teppert und schreibt 10 stunden lang an einem posting ?! – #lebenszeit

Steir. Herbst : Workshop II – Stratagames: A Theatre of Operations ( 12. – 17. 10. ) #ausschreibung | http://bit.ly/NUxwp

Steir. Herbst : Workshop I – The Long Memory of Cocaine – ( 5. – 10. 10. ) #ausschreibung | http://bit.ly/NjteF

Steir. Herbst : Workshops für je 15 Künstler : Anmeldung bis 31. 7. 09 #ausschreibung | http://bit.ly/bba7T http://bit.ly/bba7T

G.-A.-Goldschmidt-Literaturübersetzerprogramm 2010 – Bewerbungsschluss : 31. 7. 09 #ausschreibung # übersetzung | http://bit.ly/zrMvh

Buchvernissage ‚Da liegt noch ihr Schal‘ von Elisabeth Wandeler-Deck. Fr., 19.6., Museum Baviera, ZH http://tinyurl.com/und-Konzert

http://randnotizen.steirischerherbst.at/ sendet wieder …

Miss Dickinson, auf e. Brief ihres Förderers & Verlegers, der sie oft drängte, zu veröffentlichen: „Ich ziehe meinen Barfußrang vor.“

Hörspiel | Romanadaptierung | Empfehlung : Joseph Roth – Hotel Savoy – R :Robert Matejka – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/xSVPy

Hörspiel | Tatort 18 : Madeleine Giese – Kein Feuer so heiss – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/awaU7

Hörspiel | Autobiographie | Empfehlung : Einar Schleef – Entweder bin ich irr … – NDR Kultur, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/Yp5LY

Hörpiel | Callcenter | Empfehlung : Stefan Weigl – Moment, das wird Sie interessieren !- DRS 2, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/HvmCb

Zur Gründung des Amts für Poesie http://die.hor.de/augen-statt-ohren/

BWL-Professor Dietmar Harhoff über Urheberrecht ( @ TP ) : Ökonomie gegen Stärkung des Copyright ( ! ) #copyright | http://bit.ly/QcAwt

Why E-Books Are Stuck in a Black-and-White World # ebook | http://bit.ly/2JDst6

nice! TiddlyWiki Glass released: http://tr.im/oI7w / http://tinyurl.com/nxcdwq. lässt http://bc.etkbooks.com/opac/ etwas alt aussehen

Bruce Sterling gibt „18 Challenges in Contemporary ( Web- ) Literature“ zu bedenken #copyright | http://bit.ly/RIajE

Hier Leander Wattigs Liste der Buchverlage @twitter #verlag #pipeline | http://bit.ly/10kLe8

freut sich: @dieneedie aka http://die.hor.de/ nun auch in diesem theater …

tendenz weiter steigend: RT @leanderwattig: Buchverlage bei Twitter http://bit.ly/xNimd

http://www.dickensurl.com langtexte als links RT @skypaperpress

RT @skypaperpress: lektURL: Schreiben lernen? http://bit.ly/kkwTu

Hörspiel | Audio Art : Anja Utlers “Jana , vermacht” http://bit.ly/oRF8u im Kunstradio, Ö1, 23:02 #radiokunst | http://bit.ly/16NfBn

Goethes Briefwechsel mit Schiller (1794 bis 1805) als Weblog: http://bit.ly/xLVJK

Die aktuellen Probleme von Indie-Verlagen …: http://bit.ly/duAFl

man lernt nie aus: die deutsche thomas-mann-gesellschaft hat einen ortsverein kölnbonn, der eigenständige schriftenreihen herausgibt.

und hier auch mal ein follow-tipp: @swips_ch = swiss independent publishers (http://www.swips.ch/)

nachtrag (Widmung bei Reber): „Gewidmet ist dieses Buch meinen Viechern.“

@Fiktionaere gerade liegt mir übrigens vor: Reber, Formenverschleifung (Fink 09). Mit 1 Kapitel / Fallstudie über ANH/Dschungel. Bene!

„Literarische Postkarten, das gefällt mir“. hor.de über etk:litcards (http://litcards.etkbooks.com/) in http://die.hor.de/textposten/

morgen: Sudabeh Mohafez und Zehra Çirak im Literaturhaus Zürich … http://bit.ly/vyo4s

RT @leanderwattig: „Der Geruch der Bücher, jetzt als Spray“ http://smellofbooks.com/

Does madness exist in the virtual world? Please participate. http://bram.org/folie/

online-roman: Michael Perkampus, Die Mitte der Unendlichkeit, http://coi.skypaperpress.com/

RT @leanderwattig: „Remix: Literatur – Ein Gedankenexperiment“ http://bit.ly/4naSFh (via @Hami11er) (aus: Merkur, Nr. 721, Juni 2009)

Wieder mal eine „Klowand des Internets“ ausgemacht. DIE ZEIT online belanglos über Belanglosigkeiten online http://bit.ly/Rd5Lj

premium content! nachtrag zu http://bit.ly/Rd5Lj : „Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

http://www.litblogs.net/ @litblogs_net ist wegen serverarbeiten vorübergehend nicht erreichbar …

hartmann vs. zürich vs. hartmann. über wahrheit und lüge im moralischen sinn. http://tinyurl.com/gerrrrrreizt

hörbücher_ adaequat & konzentriert: czz in heutiger nzz über bachmann, celan, wolf, koeppen … http://tinyurl.com/pandaemonien

RT @jurijmlotman: the longest poem in the world (it’s made of tweets): http://bit.ly/Yug98 RT @hackr

Print Blank Sheet! http://blanksheetofpaper.com/ und Amt für Untergrundliteratur auf http://bit.ly/JZnaW

man testet twitter @swips_ch … SWIPS – Swiss Independent Publishers … mehr: http://www.swips.ch/

@meineverlag einfache antwort: damit es mängelexemplare werden …

Michael Perkampus: Die Mitte der Unendlichkeit

Vor wenigen Tagen hat Michael Perkampus seinen neuen Roman Die Mitte der Unendlichkeit zur Gänze online publiziert. Damit nutzt ein weiterer Schriftsteller das Internet nicht nur als Kommunikations- sondern auch als Publikationsmittel und macht sich die gegenüber einer traditionellen Publikation in Buchform erweiterten Möglichkeiten des Internets zunutze.

Obwohl der Autor von seinem neuen Werk sagt, dass es sich in der Machart nicht so sehr von seinem ersten Roman „Seelen am Ufer des Acheron“ unterscheide, sind doch einige Unterschiede auszumachen. Die augenfälligste Differenz besteht darin, dass der Autor in seinem neuesten Roman stark in den Hintergrund tritt und den Text für sich sprechen lässt. Das Resultat dieser Zurücknahme ist eine Sprache, die in ihrer dichterischen Sensibilität und ihrem poetischem Reichtum zugleich eine Gewalt entwickelt, die wie ein Tropensturm über den Leser kommt. „Die Mitte der Unendlichkeit“ bläst den Leser hinweg, gleichzeitig badet es ihn in warmem Regen. Ein besonderer Genuss dieser Online-Publikation sind die Audiofiles, die am Ende jeden Textabschnitts zu finden sind und auf denen der Autor zu hören ist, wie er seinen Roman liest.

Inhaltlich lässt sich der Roman auf verschiedenen Ebenen verfolgen. Über den Plot, will man denn einen ausmachen, schreibt der Autor auf seinem Weblog:

Richard (von Birmingham) und Adam (der einz’ge Mensch), die beiden Protagonisten meiner Romane, sind dennoch nicht austauschbar. Am liebsten würde ich natürlich behaupten, Richard sei jener Schatten Adams, der in COI (Center Of Infinity) als Rodriguez gastiert. Was die beiden Romane mehr noch als ihr Stil und die Ähnlichkeit ihrer Figuren verbindet, ist der Verlust der anima mater und die Queste, der primo proposito aller Romane seit Chrétien de Troyes. Richard ermordet als ein anderer Amanda und sucht als wieder ein anderer sein verlorenes Königreich; Adam erinnert sich an eine Liebe, die 6000 Jahre zurückliegt und die er in die Gegenwart zu träumen beabsichtigt. Beide Romane spielen mit Erinnerung und Wahrnehmung, die biographischen Schübe sind ohne Verlust gegeneinander austauschbar.

„Die Mitte der Unendlichkeit“, von Michael Perkampus, 2009, ein Lese- und Hörgenuss, erschienen auf Skypaper Press.

(Verlagsmeldung)

#lbn (04/09)

(über, live)

etkbooks: nochn nachtrag: Jochums Tipp für die Verleger: “Lassen Sie Google abschalten.” http://www.perlentaucher.de/artikel/5419.html

inadaequat: Lohnt sich, ab & an das Blog hightatras zu konsultieren: “Die Entstehung der Arten 1” ist köstlich | http://tinyurl.com/hightatras

inadaequat: Widerspruchsfrist für das “Google Book Settlement” um vier Monate verlängert | http://tinyurl.com/galgenfrist #copyright #googlebooks

etkbooks: “Viele kleine Fehlgeburten” … Else Buschheuer will aufhören. http://tinyurl.com/von-Romanen-leben

etkbooks: causa google und OpenAccess … RT @meineverlag dazu auch nochmal die Sichtweise des Meine Verlages > http://ow.ly/3V5r

inadaequat: New Blogpost : Machen Sie sich Ihr BILD von der FAZ – Der Fall “medienlese” | http://tinyurl.com/FAZ-BILD #journaille

inadaequat: aber auch : Hörspiel: Edenklinik – Heisse Herzen unter weissen Kitteln, DRS 1, 14 H | http://tinyurl.com/heisse-herzen #radiokunst ,-)

inadaequat: Hörspiel: Hermann Broch Die Schlafwandler – Huguenau od.d.Sachlichkeit (2), BR 2, 20:30 H | http://tinyurl.com/huguenau-2 #radiokunst

inadaequat: “Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung”: CARTA : Modernisierungsversagen der Medien | http://tinyurl.com/gratis-is-nix #copyright

inadaequat: Und WIEDER fühlt auch Zypries Handlungsbedarf | http://tinyurl.com/Heidelberger-Zypries #copyright

inadaequat: Und WIEDER doppelt die FAZ kräftig nach | http://tinyurl.com/unter-piraten #copyright

inadaequat: Und WIEDER Roland Reuß : Unsere Kultur ist in Gefahr ! | http://tinyurl.com/abendland-untergang #copyright

etkbooks: hallo @SibylleBerg. if you shouldn’t know, why you’re here: don’t worry. we don’t know it either …

inadaequat: Hörspiel : H. C. Artmann “Tom Parker und der falsche Lord” – DRS 2, 21 H ( WDR 2007 ) | http://tinyurl.com/H-C-Artmann #radiokunst

inadaequat: Radio, kantisch: DIAGONAL – Thema “Philosophen. Die uns die Welt erklären” – ORF, 17:05 H | http://tinyurl.com/philosophen #radiokunst

inadaequat: Joachim Lottmann betreibt für das Cover seines neuen Romans Crowdsourcing – oder doch nur Reklame ? | http://tinyurl.com/Crowd-mann

etkbooks: “Bäh. Pfui. Unsinn. Blogs sind Tanzböden des Irrsinns.” http://tinyurl.com/Verrohung-und-Sinnverlust

inadaequat: Wenn 1 Celeb à la Ophrah Winfrey den Traffic innert 1 Woche verdoppelt . . wozu noch Bloggen ? | http://tinyurl.com/twigitt #pipeline

etkbooks: mitschneiden! «Tom Parker und der falsche Lord» von H. C. Artmann. 25.4.09, 21.00-22.00 Uhr, DRS 2 http://tinyurl.com/Lyford-Pemberton

inadaequat: N. Stemann – Regie @ Jelineks DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS – tritt ab 17:30 zum Chat @ JelinNetz an | http://tinyurl.com/stemann-chat

inadaequat: Im Mai bringt der Ch-Merian- Verlag das Jelinek-Hörspiel ÜBER TIERE als CD heraus | http://tinyurl.com/ber-tiere-cd #radiokunst

inadaequat: Peter Huemers legendärer Dialog mit Elfriede Jelinek über “Lust” : Real- Komödie – ORF1, 21 H http://tinyurl.com/lust-haft #radiokunst

inadaequat: Dan Brown “The Lost Symbol” droht am 15. 9. @ Doubleday, Startauflage 5 Mio. Das Cover- Design wird fraglos 555 Kollateralwerke prägen

inadaequat: @etkbooks Ich borgs auch gern her , quasi zum “benchmarking” : Sie würden dies wesentlich eleganter mit der linken Hammerzehe erledigen

etkbooks: problem quellenkritik: [rohrpost] Blog gesucht: Rainald Goetz Klage http://tinyurl.com/dylx5r

inadaequat: Welttheater Österreich : Unter “Faust” will es Menasses “Dr. Höchst” nicht geben … | http://tinyurl.com/Menasse-Faust

etkbooks: @inadaequat just dazu noch etwas hintergrund: http://tinyurl.com/dznmwn

etkbooks: @inadaequat zugegeben: etwas niederschwellige pr. glaube aber, dass es an gattungspromo immer noch not tut.

inadaequat: KULT: O. Wiener DIE VERBESSERUNG VON MITTELEUROPA… – Sound zeitblom, heute HR2, 21:30 | http://tinyurl.com/ossi-wiener #radiokunst

inadaequat: @litblogs_net na bumm- bumm- sti ! auf dass es zu keinen herzrhythmus- störungen komme …

inadaequat: Der nette Netmusic-Server archive.org will nun auch ins Googleboox- agreement rein, herje -| http://tinyurl.com/archive-org #copyright

inadaequat: Auch Österreich bläst mit Promis & Industrievertretern zum “Schutz geistigen Eigentums” | http://tinyurl.com/vs-googleboox #copyright

inadaequat: FAZ drillt weiter : “Heidelberger Appell“ goes Berlin | http://tinyurl.com/HeidelBerlin #copyright

inadaequat: Nachlese: FAZ hämt gegen den Content- Räuber “perlentaucher” zurück | http://tinyurl.com/FAZperle #copyright

inadaequat: Ausschreibung: Aufenthaltsstips Villa Aurora, L.A. für AutorInnen ( D ): Bewerbungen 2010: bis 31. 5. 09 | http://tinyurl.com/v-aurora

inadaequat: Ausschreibung:LCB Übersetzerwerkstatt Herbst 09 – Anträge bis 15. 6. 09 | http://tinyurl.com/translatio

inadaequat: Ausschreibung LCB: Autorenwerkstatt Prosa, Herbst 09 für jüngere AutorInnen: Einreichen bis 15. 6. 09 | http://tinyurl.com/LCB-prosa

inadaequat: Aufenthaltsstipendiaten am LCB 09 sind G. Geltinger, R. Kaiser-Mühlecker, U. A. Sandig & A. Stichmann, Gäste N. Gomringer & L. de Weck

inadaequat: The Reluctant Twitterer | http://tinyurl.com/opt-in-or-stay-out #pipeline

inadaequat: WER vermag derzeit mit Steigerungsraten von 400% zu glänzen ? – We’re all part of the game | http://tinyurl.com/400-up-twit #pipeline

etkbooks: der test: ob auch in @litblogs_net portiert wird … ohne endlosloops zu produzieren …

inadaequat: Jelineks “Über Tiere” – in Szene von Rudi Häussermann – Ursendung Ö1, heute, 20:30 H | http://tinyurl.com/Jelinek-Tiere #radiokunst

inadaequat: Wien: Jelinek-Forschungszentrum gibt 23. 4. bis 20. 5. fünf Debatten zum Stück “Rechnitz“| http://tinyurl.com/Rechnitz-Mord-als-Fest

etkbooks: ntm: Helmut Kraussers Radio-TATORT bis 27.4. … download: http://www.radiotatort.ard.de

inadaequat: Neue Kritik an Einigung im Rechtsstreit um Googles Buchsuche | http://tinyurl.com/gugl-buch-kritik #copyright #booksearch

inadaequat: Noch einmal der “Heidelberger Appell” vs. open acces : O Panik, o Schutz vor ihr ! | http://tinyurl.com/reuss-appell #copyright #reuss

inadaequat: World Digital Library startet heute: USA 133, O-Asien 81, EU 380 items, zB ein kriegstechn. Schaubild | http://tinyurl.com/w-digi-lib

inadaequat: Duden & sein Szenesprachenwiki ( sic ! ) | http://szenesprachenwiki.de

etkbooks: Sie wollen einen Roman schreiben? Literaturblogger gesucht von Writing Time http://tinyurl.com/Erfahrungen-mit-SEO-waeren-gut

inadaequat: J. G. Ballard 1930 – 2009 : Eben ist die deutsche Neuausgabe von “Liebe & Napalm” erschienen | http://tinyurl.com/love-napalm

inadaequat: Rarität : Ausstellung von Zeicnungen des Originalgenies Anselm Glück , Vernissage heute, 19 H | http://tinyurl.com/wien-KW-17 #termine

etkbooks: überhaupt: http://www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch/

inadaequat: Nachlese : Wie man eine buchstäblich nichtssagende Kolumne in der FAZ über Google zustande bringt … | http://tinyurl.com/google-null

etkbooks: RT @meineverlag Geld verdienen in digitaler Buchbranche – ein Einwand aus Verlagssicht | Meine Verlag – BLOG http://ow.ly/3bi8

inadaequat: 3 Tage mit Urs Allemann im ORF- Kunstradio- Studio : derart fundierte Texte + umwerfende Sprechtechnik haben wir selten ! #radiokunst

etkbooks: RT @Buecher_Wiki_2: Über den literarischen Begriff Phantagon: http://tinyurl.com/dm9yyv

etkbooks: Mensch, Maschine, Algorithmus und Internet: free lutz! (Johannes Auer) http://freelutz1.netzliteratur.net/d/sprecher.html

etkbooks: “Twitter ist etwas für ältere und für schriftsprach-versierte. im kern ist es ein “literarisches” tool.” http://tinyurl.com/weg-vom-ich

inadaequat: Linz: TAGE DER POESIE, 15. bis 18. 4. mit Ann Cotten, Anja Utler, Jürg Laederach u. a. | http://tinyurl.com/poesiefestival #termin

inadaequat: Johannes Jansen http://tinyurl.com/Joh-Jansen wird – endlich – in der ZEIT gewürdigt | http://tinyurl.com/Jansen-ZEIT

etkbooks: ntm: Till Nikolaus von Heiseler: MEDIENTHEATER. Wissensproduktion als Inszenierung. http://www.formatlabor.net/ #pipeline

inadaequat: Experte Alfred Noll : “Will die Regierung den ORF vernichten ?” | http://tinyurl.com/sparzwang-to-hell #radiokunst

inadaequat: ORF- Hörfunk soll diesjahr 900.000.- einsparen . Bitte WO ? | http://tinyurl.com/ORF-radio-cut #radiokunst

inadaequat: dbp : Ausgerechnet Hubert Winkels, der kürzlich in einer österr. Jury grob den Launischen heraushängen liess, ist Jury-Sprecher . #dbp

inadaequat: dbp : 79 Verlage aus D , Ö , CH reichen 123 Romane ein & die Jury darf’s per E- Reader lesen | http://tinyurl.com/dbp-09-vorlage #dbp

inadaequat: “World Digital Library” soll am 21. 4. öffnen : Ähnlich wie die Europeana ? | http://tinyurl.com/world-digital-library

inadaequat: Neuer Sponsor ( ! ) & neue Moderatorin beim Bachmann- Preis . Ob’s hilft ? | http://tinyurl.com/TDDL-2009 #bachmannpreis #preis

inadaequat: Juli Zeh = eine der “aufregendsten Erzählerinnen dt. Sprache” ?! – De gustibus non est .. | http://tinyurl.com/Carl-Amery-Preis #preis

inadaequat: Kehlmann vor Sperrfrist im Spiegel : Das Magazin blitzt derzeit von gegen Rowohlt ab | http://tinyurl.com/sperrfrist-RUHM #verlag

inadaequat: Who watches the bird-watchers ? – Der New Yorker weiss Trost & Rat | http://tinyurl.com/birdwatch-watch

hedoniker: RT @etkbooks Kleinverlage – wertvoll, aber pleite. 15.4.2009, DRS 2, download: http://www.drs2.ch/www/de/d…

inadaequat: New Blogpost: Vierteljährliche Anthologie “Literarische Weblogs in deutscher Sprache” now out ! | http://tinyurl.com/Lesezeichen-1-09

etkbooks: Kleinverlage – wertvoll, aber pleite. 15.4.2009, DRS 2, download: http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/reflexe/2741.sh10077696.html

etkbooks: der autor als download. michel mettler über e-books http://tinyurl.com/dxzwk2

etkbooks: RT @volandquist: Joachim Leser vom Verlag Kein & Aber über Zwitscher-Erfahrungen und -Perspektiven: http://bit.ly/1A3pZh

inadaequat: Ausstellung “Zauberhafte Klangmaschinen” – nur noch bis Sonntag , 19. April ! | http://tinyurl.com/klangmaschinen #radiokunst

inadaequat: Zufallsbekanntschaften : David Sedaris “Guy Walks into a Bar Car” im neuen New Yorker | http://tinyurl.com/sedaris-bar

inadaequat: Wie vorausgesehen : Autoren- Urheberrecht korrodiert als Wert & als Sache | http://tinyurl.com/urheber-minus #urheberrecht

etkbooks: das litblogs.net-lesezeichen 01/2009 ist da! http://www.litblogs.net/inhalt-012009/

inadaequat: @etkbooks URHEBER sind sofort zu entrechten , da – wie die Vorsilbe “Ur-” – signalisiert – dass die Hebende Urhorde obsolet ist…
etkbooks: wer hat denn nun (urheber)recht? verwirrung im ententeich http://tinyurl.com/c33z9c

inadaequat: Jack Shafer : The Great Newspaper Crackup of 1918 – And what to learn from it | http://tinyurl.com/krise-1918 | Zur Debatte #verlag

inadaequat: Dazu ausgezeichneter Kommentar von Medienspiegel.ch | http://tinyurl.com/google-falle #urheberrecht

inadaequat: N. Carr (Google making us stupid ? http://tinyurl.com/google-stupid ), reitet wieder: mittendrin | http://tinyurl.com/zwischenhandel

inadaequat: … wenn Gumbrecht , Kittler , Lovink über deutsche Medientheorie debattieren :T. Röhles Sonderweg | http://tinyurl.com/medien-theorie

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer : Google kontert Kritik der PSs | http://tinyurl.com/google-no-evil #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren…: Casus “Hürlimann” erweist Priorität von VERLAGsinteressen | http://tinyurl.com/FAZ-op-non-cit #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer: Döpfner, Hegemann, FAZ : CARTA-artikel | http://tinyurl.com/CARTA-urheber #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer : PDs vs. Aggregatoren | Blogger | http://tinyurl.com/pds-vs-zitierer #urheberrecht

inadaequat: 11 rehe & 3 hasen : rares rasen am abend am rande des wilden ostens zwischen donau & march . vor jahr & tag deren 100e . schad ! –

inadaequat: Den Tod des Spracharbeiters Henri Meschonnic http://tinyurl.com/H-Meschonnic meldet zuerst ein Blog | http://tinyurl.com/meschonnic

inadaequat: Die Wiener Dichterin Elfriede Gerstl ist heute nacht im 76. Lebensjahr verstorben . | http://tinyurl.com/Elfriede-Gerstl-1932-2009

etkbooks: merke: lettre (84) – foucault über kyniker & röggla in recherchenöten http://www.lettre.de/aktuell.html

inadaequat: Friedhof der traurigen Gadgets | http://tinyurl.com/vanitas-vanitatum

inadaequat: Fossile Tastatur entdeckt ! Eine prähistorische Blog- Literaturgeschichte harrt ihrer Erforschung | http://tinyurl.com/fossil-keyboard

inadaequat: 140 Zeichen zuviel : Flutter reduziert auf 26 ( Ziffer des Alfabets ) – Shutter treibt’s noch weiter | http://tinyurl.com/nano-to-none

inadaequat: Oh Blogger , geht in Euch und tuet Busse ! | http://tinyurl.com/selbsthuldigung #rp09

etkbooks: bsp.: biblio. neuersch. @twitter: Ann Cotten, sie fällt, ed: http://www.zintzen.org/ #2008 #DDC830 http://dx.medra.org/10.3246/xa.1002

etkbooks: Den Dialekt als ausschliessliche Muttersprache haben nur die Analphabeten. http://tinyurl.com/nzz-vonmatt #ch
rittinergomez: 140 km/h – 140 sekunden lang – mit 140 gedanken im kopf – 140 dinge zu erledigen – 140 verdrägte gefühle – 140 puls – 140 baustelle

inadaequat: Cioran über Rumänien und Frankreich, erstmals übersetzt: LE FIGARO nicht ohne Finkielkraut | http://tinyurl.com/Cioran-honte

inadaequat: J. Franzen – http://tinyurl.com/einheitskultur : “Es gibt eine wichtige Parallele zwischen Biodiversität und kultureller Pluralität.”

inadaequat: Gedicht von A. S. Byatt im “New Yorker” : “Trench Names” | http://tinyurl.com/byatt-war-peace

inadaequat: Gedicht von by A. S. Byatt im “New Yorker” : “Trench Names” | http://tinyurl.com/byatt-war-peace

inadaequat: Unsere Seite ist sehr funkelnd, neu und atemberaubend ! – Ron Winkler on Spam | http://tinyurl.com/Winkler-spamspam

inadaequat: Tagung Medienrecht: “Google Book Settlement und D- Verlage“ – Literaturhaus München , 27. 4. | http://tinyurl.com/google-books-in-D

inadaequat: Pew- Studie , Typologie von PC- , Handy- & Netz- Usern : “Which side are you on ?” | http://tinyurl.com/digital-collab

inadaequat: Suhrkamp kündigt SÄMTLICHE 160 Mitarbeiter per 31. 3.: Neuverträge nur für Berlin | http://tinyurl.com/suhrkamp-tabula-rasa

inadaequat: Junge Medienarbeiter vs. ältere : Die Peiniger von heute sind die Gedemütigten von morgen | http://tinyurl.com/null-soli-der-schreibe

inadaequat: Günter Brus: Fliessen die Milliarden der öfftl. Hand durch das “Loch in meinem Sparstrumpf” ? | http://tinyurl.com/Brus-sparstrumpf

inadaequat: 100 Jahre und kein bisschen leise : VIVA IL FUTURISMO ! – sämtliche lärrrrrmenden akivitäten @ http://www.futurismus.kulturserver.de

inadaequat: Einig sein darüber , dass weniger der Wille zum Wissen uns hierher treibt als die Privatisierung des Prinzips “publish or perish” .

inadaequat: … und dem alten Homer fehlte einfach das Gadget, um eine SOLCHE Odyssee zu verfassen | http://tinyurl.com/odyssee-tweet #pipeline

inadaequat: Jetzt wird’s klassisch : Die protestant. Bibel soll in Form von 3.000 Tweets erscheinen … | http://tinyurl.com/bibel-tweet #pipeline

inadaequat: Leitfaden zur Verordnung über die Pflichtablieferung von Netzpublikationen veröffentlicht | http://tinyurl.com/blog-meldung-DNB

inadaequat: Deutsche Nationalbibliothek: Web- Kopien doch NICHT verpflichtend | http://tinyurl.com/webarchiv

inadaequat: Das US Postal Service jedenfalls weiss davon nichts : ein Aprilscherz ? | http://tinyurl.com/postal-stamp-simpsons01 #aprilscherz

inadaequat: Tte Simpsons als US- briefmarkenserie ? | http://tinyurl.com/postal-stamp-simpsons #aprilscherz

inadaequat: “ACH , ICH WILL” steht auf das pier des donaukanals gesprüht : als das wünschen noch geholfen hatte …

inadaequat: Peter Weibel- Schau @ Gritta Insam: zB 1 bewohnbarer Bibliotheksturm im Modell > pdf | http://tinyurl.com/Weibel-wohnen-in-bibliothek

inadaequat: Darnton über G-Books: Hätten die öfftl. Bibliotheken die Digitalisierung nicht verpennt .. .| http://tinyurl.com/Darnto-digital-wissen

etkbooks: ntm: http://www.gute-seiten.net/ – curated kiosk & magazine

etkbooks: diskurskorpus urheberrecht 2.0 http://die.hor.de/622/andere-schrieben-heidelberg/

inadaequat: ,,, und updates gar nicht mehr heraus … | http://tinyurl.com/google-twiter-deal02 #pipeline

inadaequat: Kauft Google Twitter ? – Techchrunch kommt aus den meldungen … | http://tinyurl.com/google-twiter-deal01 #pipeline

etkbooks: ntm: “Ich werde fleißig sein, gewissenhaft und sparsam sein. Nur grade heute nicht.” (Bachmann in einem Brief an Johnson1970.)

etkbooks: RT @szylla: Deutscher Literaturfond schreibt an Autoren in Sachen Heidelberger-Appell. http://is.gd/qGuo

etkbooks: Eine sehr kurze Geschichte der Motelliteratur … http://tinyurl.com/HIPF8-7

#textetrouvé (04/09) – cadavre exquis

||| MAXIMUM SPEED 140 | ZIFFER ALS PRINZIP | CADAVRE EXQUIS APRIL 2009

litblogs plus twitter 400px

MAXIMUM SPEED 140

Nun gut, da haben wir nun einmal mit http://twitter.com/litblogs_net begonnen. Aber WAS TUN mit einem Format, das gerade mal 140 Zeichen zur möglichen (literarischen) Äusserung gewährt ?

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ZIFFER ALS PRINZIP

Wir wollen die Not in eine Tugend umwandeln und nehmen daher die Ziffer “140″ au pied de la lettre:
Unter dem Hashtag#textetrouvé“ werden Bücher aus den multiplen Beständen der litblogs.net– Mitglieder je auf Seite 140 aufgeschlagen und:
140 Anschläge lang zitiert . Inklusive Quellenangabe, versteht sich.

Von Absicht bis Zufall ist da alles an manifesten Texten möglich , besitzt freilich keinen Manifest- Charakter pro oder contra eine bestimmte Literatur.
Auftrag: Allenfalls Aleatorik. Ziel: Ein monatlicher Cadavre Exquis.

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CADAVRE EXQUIS APRIL 2009

… wir sangnen schöne romancen und warfen die noten den amseln zum aufpicken vor … | http://tinyurl.com/husaren

Im Hintergrund der Bar war eine verschlossene Tür . | http://tinyurl.com/Chandler-uebersetzt-von-Widmer

Wie lässt sich die Sprache zusammenziehen? Kann eine Definition die Sprache zusammenziehen … ? | http://tinyurl.com/celania

Dans un omnibus, un jour, vers midi, il m’arriva d’assister à la petite tragèdie suivante. | http://tinyurl.com/ex-de-style

…dass er den Vorsatz fasste, sich eines Tages an dem ganzen antiken Bühnenplunder zu rächen | http://tinyurl.com/operrettung

Ich bin ein nervöser Träumer, auch am Tag, das führt zu Systemabstürzen. | http://tinyurl.com/zweckloses-unbehagen

57 nervös, nervös / 58 Dünnschiss, Dünnschiss | http://tinyurl.com/ROTH-Dieter

Nur Johannes auf Patmos im Drogenqualm / Der Ketzer der Totenführer der Terrorist / … | http://tinyurl.com/ghostwork

Mein Kopf ist klar, und ich fühle mich okay, aber diese Jungens sind nicht dumm. | http://tinyurl.com/Chandler-notes

esse ich speed / werd ich nicht mied / ich tu schneller dichten / und das dichte ver … | http://tinyurl.com/gerstl-melange

You’re being crazy. You’re going to catch a cold. | http://tinyurl.com/loud-and-close

… so ist der Abstand nur der zwischen Augustinus und Augustinus. | http://tinyurl.com/Didi-Huberman

Der Weise versöhnt sich aus Freiheit mit dem Unausweichlichen, das er als sinnvoll setzt. | http://tinyurl.com/wir-stoiker

Wir könnten keine Stunde existieren, warteten wir , wohin die Kausalreihen uns schleppen.| http://tinyurl.com/amery-freitod

KalberMatten erwachte und sah im entschwindenden Traum verblendend die Strasse zum Erfolg. http://tinyurl.com/KalberMatten

Produzent werden, statt Autor zu sein, dem nur noch … der Ausbruch des Hofnarren bleibt. | http://tinyurl.com/deleuze-schizo

Der Teller sollte sehr flach gehalten sein und am Rande „Nichtschwimmer“ stehen | http://tinyurl.com/mixedforrest

Die ganze Mannigfaltigkeit von Gesichtspunkten EREIGNET sich ein Wegfeld von VERBÄNDEN … | http://tinyurl.com/egger-diskrete

Täglich umzüngelt verschwiegener uns / Brombeer und wucherndes …| http://tinyurl.com/hugo-ball

Das köstliche, perlende und wohlschmeckende Wasser dependiert stets vom Schnee. | http://tinyurl.com/linnaeus

Bis dass die Reis den Riss verstell. Der Blick geht über die Brüstung. Auch etwas gelb notiert. | http://tinyurl.com/sihlbrugg

Gegen ein endliches Sterben … des Baumes gibt es so wenig ein Mittel als gegen den Tod … | http://tinyurl.com/nachsommer

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Berliner Gazette : Umfrage „Autorschaft im Netz“

||| BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR “AUTORSCHAFT IM NETZ” | IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE | GÄSTE – AUTOREN – FORMATE | TEXT IM NETZ – COPYRIGHT – INTERNATIONALE REGISTRIERUNG | MÖGLICHMACHEN IM NETZ – NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT – “ICH” UND “AVATAR” | RELATED | KLANGAPPARAT

Berliner Gatette header

BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR “AUTORSCHAFT IM NETZ”

Für das Netz- FeuilletonBerliner Gazette” führt Herausgeberin Magdalena Taube langfristig eine Umfrage durch zum Thema “Autorschaft im Netz ” . Bisher äusserten sich :

À la longue entsteht auf diese Weise ein polyperspektivisches Kompendium zum dem , was man als spezifisch für das Publizieren im Netz auffassen mag .

Nun ist in|ad|ae|qu|at an der Reihe mit einer Selbstdefinition : Eine multimediale Anthologie – Was Sie schon immer über uns wissen wollten . Oder auch nicht .

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IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE

czz icon inadaequat 78 78Der Name “in|ad|ae|qu|at” rührt aus der ersten , etwa drei Monate währenden Beta- Phase des Experiments “Weblog” her : Am Anfang stand die Suche nach Titel resp. nach einem Domainnamen , welcher die österreichische Länderkennung “.at” produktiv integriert . Allerdings resultierten aus dem ursprünglichen Umlaut von “inadäqu.at” derartig verzerrte URL- Darstellungen , dass wir uns für die auch rhythmisch geeignetere “ae”- Form entschieden , welche überdies ermöglichte , die Trennstriche ( = als symbolisches Äquivalent von Bruchlinien ) einzufügen . Darüber hinaus lag uns die Umlagerung von der österreichisch- spezifischen Domain auf das neutralere “.org” insofern am Herzen , weil die Betreiberin des Weblogs zeit ihres Lebens nie in einem Staat gelebt hat , in welchem sie etwa auch wahlberechtigt gewesen wäre . Von daher begrüssen wir die Möglichkeit , per Domainkennung “.org” den “nationalen Stempel” einer Webpublikation zu umgehen .

Die Bezeichnung “in|ad|ae|qu|at” repräsentiert eine grundsätzlich skeptische Haltung gegenüber Mainstreams aller Art . Wie wohl seit dem 18. Lebensjahr parallel zum Studium in Print und Radio für “hochkulturelle” Medien arbeitend , liefen “gegenkulturelle” Projekte ( Fanzine , Off- Theater, Independent- Musikproduktion ) stets nebenher . Die Erfahrung , stets zwischen alle Stühle zu sitzen zu kommen , ist dem Projekt in|ad|ae|qu|at eingeschrieben : Das geringe symbolische Kapital , welches einem transdisziplinären Unterfangen jenseits der starren Kategorien von “Literatur” | “Popkultur” | “Netzmusik” | “Kunst” | “Fotografie” etc. konzediert wird , nehmen wir dabei bewusst in Kauf . Im Gegenteil unterlaufen wir solcherart bestehende Konkurrenzverhältnisse der einzelnen Sparten .

Wenn gleichwohl die “écriture” im Mittelpunkt des täglichen Publizierens steht , so wird das Blog in keiner Weise als persönliches Journal geführt , sondern orientiert sich “thematisch” an Literatur und deren “Betrieb” , an Medienbeobachtung und nicht zuletzt an den konkreten Texten anderer Autorinnen und Autoren . Demnach wäre in|ad|ae|qu|at eher als Literaturzeitschrift im Netz aufzufassen , mit dem Unterschied freilich , dass die Möglichkeiten des Zusammenführens verschiedener Medien ( Video , Audio , Fotografie und Grafik ) weit über den Horizont gedruckter Magazine hinausreichen .

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GÄSTE | AUTOREN | FORMATE

czz icon inadaequat 78 78Für den “Salon Littéraire” spreche ich gezielt AutorInnen oder bildende KünstlerInnen an , Werke auf in|ad|ae|qu|at zu publizieren . Auf diese Weise wächst Sonntag für Sonntag eine multimediale Anthologie heran . Da von Seiten einiger Künstler auch Interesse an essayistischen Formaten ventiliert wurde , entstand der “espace d’essays” , welcher Gastbeiträge und einige meiner eigenen kulturpublizistischen Arbeiten versammelt . Nicht zuletzt sei die in loser Folge gesendete Rubrik “tableau de texte” genannt , wo Neuerscheinungen in kommentierten Vorabdrucken präsentiert werden .

Wiewohl bei der “Anbahnung” von Gasttexten keine geringe redaktionelle Arbeit anfällt , versteht sich in|ad|ae|qu|at nicht als hierarchisch mit “Materialien” umspringende “Redaktion”, sondern geniesst das Privileg und die Lust des “Möglichmachens” . Alle drei Formate ergeben sich logisch aus den vitalen Kontakten , welche aus zehn Jahren experimenteller Radioarbeit mit Künstlern (ORF- Reihe “Literatur als Radiokunst” ) ebenso resultieren wie aus der vorangegangenen , tagtäglichen Zusammenarbeit mit Schriftstellerinnen und Schriftstellerin in einem Wiener Literaturhaus . Beides hat mich ( anders als die Literaturkritik traditioneller Ausrichtung für NZZ und LITERATUREN ) zu einer ergebnisorientierten Haltung hinsichtlich der Präsentation , Editierung und Inszenierung von literarischen Texten geführt . Dabei geht es mitnichten um eventuelle Befindlichkeiten und | oder Meinungen der Beihelfer , sondern alleine darum , das betreffende Werk | die betreffenden Schöpfer bestmöglich zur Wirkung zu bringen .

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TEXT IM NETZ | COPYRIGHT | INTERNATIONALE REGISTRIERUNG

czz icon inadaequat 78 78Da “Text im Netz” – sei dies nun ein recherchierter Artikel oder ein literarisches Werk – allgemein als frei verfügbares Material angesehen wird , werden spezifische Publikationsorte und -daten ebenso marginal wahrgenommen wie die Autorschaft selbst . Um einer solchen Perzeption entgegen zu wirken , ist es dem Projekt in|ad|ae|qu|at darum zu tun, die Persönlichkeiten der beitragenden Autorinnen und Autoren durch die Anlage individueller Autorenseiten zu hervorzuheben. Die Ratio dabei war zunächst , den betreffenden Künstlern statt eines pekuniären Honorars ( welches bei österreichischen Literaturzeitschriften eher unüblich ist ) quasi als konkrete “Gegenleistung” je eine eigene AutorInnenseite zu gestalten . Diese wird – abgesehen von einigen formalen Vorgaben – strikt nach den Angaben der Künstler gestaltet und laufend aufdatiert .

Damit sind für einige der in|ad|ae|qu|at- AutorInnen veritable Referenzseiten entstanden , auf welche diese gerne in anderen Kontexten verweisen . Die permanenten Updates hinsichtlich Publikationen , Ausstellungen etc. liefern teils die Literaturschaffenden selbst , werden teils von uns anhand der Verlagsvorschauen ergänzt . Grosso modo garantieren diese “lebendigen” Seiten auch einen über den Einzelbeitrag hinausgehenden vitalen und bleibenden Kontakt zu | mit den AutorInnen . An diesem Punkt lässt sich den weniger netz- affinen Schriftstellern vielleicht sogar eher kommunizieren , dass in|ad|ae|qu|at nicht einfach – wie es umgangssprachlich heisst – “nur Texte ins Netz stellt” , sondern diese pflegt und mit einer Reihe normierter Metadaten versieht .

Insgesamt wurden 34 solcher Autorenseiten erstellt und 77 Ausgaben des “Salon Littéraire” publiziert – zusammen mit den bio- bibliographischen Seiten schon so etwas wie ein Baustein zu einem kleinen Lexikon aktueller Literatur .

Meine Arbeit besteht in der täglichen Fortschrift des Weblogs , im Möglichmachen des Netz- Publizierens von Autorinnen und Autoren , in sorglicher Wartung der biographischen Seiten sowie der Dokumentationen . All dies wäre ohne ein konsequentes Indexieren hinfällig , da erst die Beschlagwortung ( Metadaten ) eine gute Auffindbarkeit der Materialien im Netz zu gewährleisten vermag .

Es gilt mithin , die einzelne Webpublikation ( etwa der Einzeltext eines “Salon Littéraire” ) nicht “nur” in Form einer URL auszuweisen , sondern für jeden einzelnen Text- Ton- Bild- Beitrag einen persistenten “Unique Identidfier” zu generieren . Dieser bleibt unabhängig vom momentanen Speicherort ( URL ) auf Dauer dem betreffenden Werk zugeordnet und ist Element einer internationalen Datenbank .

Vermittels Anmeldung bei der Stiftung International DOI- Foundation” ( pdf ) ist es möglich , jeden “Beitrag” mit einem ( der ISBN- Nummer im Buchwesen vergleichbaren ) dauerhaften Zifferncode ( DOI = “Digital Object Identiffier” ) international zu registrieren – ein Standard , auf welchen sich kürzlich der “Börsenverein des Deutschen Buchhandels” und die Europäischen Bibliotheken geeinigt haben . Das System der “Digital Objekt Identifier” wurde bislang nur von grossen Verlagskonzernen wie Springer oder massgeblichen wissenschaftlichen Periodika ( “nature” ) genutzt und bildet ein international anerkanntes Regelwerk für Zitatbezüge und Rechtevokabular .

Im praktischen Umgang mit den Datenfeldern und Nomenklaturen von DOI hat sich zunächst gezeigt , dass die Auslegung und Behandlung trotz offenem Basiskonzept gänzlich auf die Bedürfnisse von traditionellen Grossverlagen und deren gedruckten Publikationen zugeschnitten war . Das System DOI wurde zum Normieren von Firmendatenbanken und zur eventuellen Zweitverwertung als “Digitaler Download” erst nach der Druckstufe genutzt . Demgemäss stand auch kein Datenbank- Client für die individuelle Nutzung und keine praktikable Eingabemaske für die Standardvariablen aus den Metadaten-Wörterbüchern zu Verfügung .

in|ad|ae|qu|at konnte hier im direkten Dialog mit dem Registrar “mEDRA” wesentliche Klarstellungen herbeiführen , die nun auch anderen “Non- Profit”- Projekten sowie einzelnen Autorinnen und Autoren dienlich sein können :

  • Programmierung eines Datenbank-Client für das System DOI sowie kostenfreie Bereitstellung
  • Höhere Gewichtung des Namens von Autor und Autorin im Gegensatz zum Namen des “Verlags” bei der visuellen Repräsentation der DOI- Abfragen
  • Änderung der deutschen Übersetzung des englischen “Work” vom deutschen “Buch” in das deutsche Wort “Werk” in der offiziellen DOI- Nomenklatur im Sinne einer Öffnung in Richtung allgemeiner Web- Formate
  • Umdefinition bisher ausschliesslich für Druckwerke genutzter Begriffe auf die Blog- Semantik:
    Statische Beiträge werden als “Monographic Product” registriert , Blog- Beiträge und Autorenseiten als “Serial Article Version” , Autoren – Buchstaben als “Serial Issue Version” , Basis-Seiten als “Serial Title Version” .

Wesentlich für die semantische Vernetzung im Web und die Auffindbarkeit mittels Suchmaschinen sind auch die für jeden Artikel und jedes Werk einzeln zugefügten “tags” ( “Schlagwörter” ) . 6.858 unterschiedliche Begriffe sind über 19.048 Relationen mit den Artikeln und Werken verknüpft , diese mühevolle Kleinarbeit wird durch einen hohen Stellenwert bei den Google- Suchabfragen und einem respektablen “Pagerank” von 5 belohnt . Nur wenige werbefreie deutschsprachige Web- Projekte im Spezialbereich Kunst und Kultur erreichen diesen Status bei Google .

in|ad|ae|qu|at ist bislang das einzige deutschsprachige Mikromedium , welches sich der Indexierungsmethode und der Copyright- Registrierung per DOI bedient . in|ad|ae|qu|at versteht das Publizieren im Web nicht etwa als Sekundäres , Abgeleitetes , sondern als distinkte Kunstform und Wertschöpfung mit selbständigem Werkcharakter .

Hier gilt es noch viele Missverständnisse auszuräumen und Überzeugungsarbeit zu leisten . Dass Letztere nicht durch langwierige Theorie , sondern durch konkretes Ins- Werk- Setzen zu leisten ist , mögen die 700 Einzeleinträge , 285 statischen Seiten und 6.858 differenten Schlagwörtern belegen .

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MÖGLICHMACHEN IM NETZ | NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT | “ICH” UND “AVATAR”

czz icon inadaequat 78 78Aus dem Dargelegten geht hervor , dass in|ad|ae|qu|at “Publizieren im Netz” zunächst auf das Möglichmachen von Kunstwerken anderer Kunst- und Kulturschaffender versteht : Somit kann in|ad|ae|qu|at je nach Bedarf als Publikationsort , als Galerie oder auch als akustischer Aufführungsraum in Erscheinung treten . Wichtig ist mir , zu betonen , dass dieser (derzeit von etwa 20.000 Absolute Unique Visitors | Monat aufgesuchte ) Raum in gutem Kontakt zu den Institutionen , jedoch ausserhalb der Universitäten , Verlage und sonstiger Literaturinstitutionen agiert . “Publizieren im Netz” bedeutet demnach zunächst die Freiheit der Wahl , kurzfristig mit Verlagen , Literaturveranstaltern etc, zusammen zu arbeiten , dies doch stets nach Massgabe des praktisch Notwendigen .

Hinzu kommt die stetige Reflexion über “Literatur im Netz” und deren technische Möglichkeiten sowohl intern ( mit meinem Administrator Karl Petermichl verbinden mich lange Jahre der Radiokunst- Produktion sowie das auf Optimierung des Mediums “Weblog” zielende Interesse ) als auch extern durch die Einbindung in das Netzwerk “Literarische Weblogs” , litblogs.net . Da ich seit November 2008 zusammen mit Hartmut Abendschein litblogs.net herausgeben darf , haben sich Dialog und Diskussion auch in dieser Richtung äussert produktiv intensiviert .

Was mein eigenes Schreiben im Netz anbelangt , diente es zunächst als notwendige Form , sich aus den journalistischen Routinen und dem ständigen Imperativ der Zeilenkürzung ( Zeitung ) sowie des Minutensparens ( Radio ) “freizuschreiben” : Es galt , formal wieder zu spontanen Sätzen und melodischen Bögen zu finden , welche nicht den Formaten der institutionellen Medien entsprechen . Auch thematisch gestalte ich jene Themen und formuliere vor allem jene Skeptizismen aus , die von Auftraggebern üblicherweise nicht erwünscht sind . Gleichwohl , und das ist im Zusammenhang mit der Umfrage zur “Autorschaft” nicht zu unterschlagen , war ich zu keiner Zeit eine “literarische” Autorin im üblichen Sinn . Meine “Echtwelt”- Autorschaft hat sich bislang auf kulturwissenschaftliche Zusammenhänge sowie auf ( oft assoziative ) Essays zu ausgewählten KünstlerInnen erstreckt . Speziell im letztgenannten Zusammenhang hat sich wohl auch so etwas wie ein “Stil” herausgebildet , welcher – Frucht langwieriger Vorarbeiten – sich dem Gegenstand des jeweiligen Themas aufs äusserste anzuschmiegen sucht .

Die Frage , ins Imaginäre zu schreiben , stellt sich für mich insofern nicht , als ich – speziell im Zusammenhang mit meiner eigenen Fotografie – ein kaum auszuschöpfendes Themenreservoir vorfinde . Die Spur des Wahrgenommenen und dessen Reflexion benötigt weder eine Variante des “Tagebuchs” noch einer Fiktionalisierung . “Schreiben im Netz” wäre demnach ein Reflexionsraum , welcher ins Offene vorstösst , ohne deshalb “Geschichten erzählen” zu müssen oder das einzelne Wort auf die poetische Goldwaage zu legen .

Aus dieser Grundeinstellung und aus einem dialektischen Problembewusstsein geht hervor , dass (m)ein Schreiben stets nur ein versionäres , unvollendetes sein kann . Aus diesem Grund ist auch das “WER SPRICHT ?” von sekundärem Interesse . Zwar steht mein Klarname im Impressum und sind die Artikel mit “czz” gekennzeichnet , doch zielt mein Impetus eher darauf , die Person der Schreibenden möglichst hintan zu halten . Dass nach 20 Jahren institutionellen Publizierens der Eigenname möglicherweise eine Marke , längst jedoch nicht mehr “Identität” darstellt , mag nachvollziehbar sein . Weshalb dieser Name im Text eben so gut vermieden werden kann , wie er gleichzeitig der URL von in|ad|ae|qu|at ( www.zintzen.org ) unablösbar eingeschrieben ist .

Derartig befreit vom narzisstischen Ich des Autorennamens , zielen meine Texte nach Massgabe des Möglichen prinzipiell auf die Vermeidung des Wortes “ICH” . Ersetzt durch ein leicht diffuses “wir” , spricht der Text aus der Perspektive wechselnder imaginärer Gemeinschaften , dialogischer Kontinuen sowie unausgewiesener Wahlverwandtschaften . Da das “ICH” m. E. sowieso im Stil und in der Denkfigur aufgehoben ist , braucht es kein Text- “ICH” und keinen Autorennamen . Der Autor sei als Funktion der Schrift anzusehen und als Vollzugsinstanz sprachlichen Eigensinns .

Insofern bastle ich sehr wohl an einer Art Avatar , welcher allerdings “in|ad|ae|qu|at” heisst und sich als “WIR” formuliert . Bei Gelegenheit wird diskret an der Fiktion gearbeitet , in|ad|ae|qu|at sei ein nicht näher ausgewiesenes Kollektiv diverser Schreiber , Setzer und Maschinisten … Eine Linie , welche wohl von den wenigsten LeserInnen wahrgenommen wird , was – Stichwort “Versionalität” – nicht weiter von Belang ist .

P. S. Da eben im metaphorischen Sinn von “Avataren” die Rede war, komme ich nicht umhin , einen solchen im strikten Sinne des Wortes – als stellvertretende Materialisierung – vorzustellen . Die Schriftstellerin und Künstlerin Gundi Feyrer hat , inspiriert von den Eindrücken und Vorstellungen bei der Lektüre des Weblogs , einen veritablen figürlichen “in|ad|ae|qu|at- Avatar” geschaffen : Eine etwa 20 cm hohe Tonfigur , deren Bild ich diesem Text abschliessend beifüge .

Gundi_Feyrer_Avatar_inadaequat

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KLANGAPPARAT

Nach derartigen Deklarationen und so viel Theorie ist ein wohl ein bisschen Entspannung angesagt und wohl verdient . Wird neudeutsch auch gerne als “chill out” apostrophiert . Nicht nur vielversprechender czz-hoerempfehlung( und überdies zutreffend ) lautet da die Titelfindung “Chill Me Free” , welche den jüngsten Podcast ( = Mix ) aus dem riesigen Fundus von deepindub ziert . Lass’ es schwingen , lass’ es schweben , go with the flow : sanft schwappende achtzig Minuten lang . CLICK LINK TO LISTEN ( WMP ).