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Kurztitel & Kontexte bis 2010-04-25

MICRO | -NOTE | -QUOTE : Wie sieht es aus , das “digitale Scheiben” , Herr Chervel ?

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czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-||| Thierry Chervel , Mitgründer und Chefredakteur des Meta- Feuilleton- Online- Magazins “Perlentaucher” zur Unterscheidung von journalistischen Inhalten im Netz im Gegensatz zu Formen ( indvduellen bzw. kollektiven ) “Digitalen Scheibens” :

Die Zukunft ist ja längst angebrochen. Das Netz hat Formen von Text hervorgebracht, die ohne es nicht existieren könnten, zum Beispiel das Blog und das Wiki, also eine extrem individualistische und eine extrem kollektive Art des Schreibens. Diese Formen können Funktionen des Journalismus wie die der Kritik oder der Information übernehmen, ohne Journalismus zu sein. Wer nach der Zukunft des Journalismus fragt, ist also gezwungen über diese Formen des digitalen Schreibens nachzudenken, die ihn untergraben, vielleicht sogar ersetzen könnten. ( … )

Wikipedia-Artikel sind Texte, die atmen, wachsen und innerlich grollen. Sie haben sicherlich nicht immer in der Realität, aber der Möglichkeit und dem Anspruch nach, den gleichen Willen zu Wahrhaftigkeit und Aktualität wie Journalismus. Sie greifen journalistische Information auf. Aber sie sind kein Journalismus. So wie sie, schon wegen ihres Echtzeit- und stets offenen Charakters auch keine Artikel einer Enzyklopädie sind. Und doch haben sie sich an die Stelle der Enzyklopädien gesetzt.

Auch das Blog stellt journalistisches Selbstverständnis zutiefst in Frage – hierüber ist oft diskutiert worden. Wie radikal anders das Blog ist, zeigt der Vergleich mit einem ebenfalls extrem subjektiven Genre des Journalismus, der Kritik: Kritiker waren daran gewöhnt, das letzte Wort zu sprechen. Danach diskutierte allenfalls noch das Publikum im privaten Rahmen. Anders als bei jedem anderen Genre hatte das Objekt der Kritik stillzuhalten. Ein Blog wie Nachtkritik.de zeigt, dass sich diese richter- oder priesterähnliche Position in der Verwaltung der Kunstwahrheit nicht halten lässt: Hier können die Kritisierten zurückschlagen. So krude, unfertig, halb bedacht Blogbeiträge oft sein mögen – durch die Kommentarmöglichkeit und den Hyperlink ist ein Blog doch immer ein Dialog, mit den Lesern, mit anderen Blogs oder Medien, und mit den Kritisierten.

Für die Debatte gilt das gleiche. Am jüngsten Streit über den Islam könnten Medienwissenschaftler wunderbar die unterschiedlichen Argumentationsstrategien der unterschiedlichen Medien studieren. Verkürzt könnte man es so ausdrücken: In den Zeitungen redete man über die Gegner, im Netz redet man mit ihnen. Deutlich wurde es in den Artikeln, in denen sich Thomas Steinfeld (hier) oder Claudius Seidl nach der ersten Runde der Debatte gegen Kritik verteidigen, häufig ohne die Adressen der sie kritisierenden Artikel (etwa hier im Perlentaucher) anzugeben. Im Netz verlinkt man zu den Artikeln, auf die man antwortet, im Journalismus teilt man die Information über die Gegner in Portiönchen aus. Und auch wenn es an Journalismushochschulen als ungehörig gelehrt wird, verzichten Journalisten häufig auf die Nennung von Quellen. Darauf basierte ja ein Teil ihrer Macht, solange die Öffentlichkeit die Filter der Medien brauchte: Was sie nicht nannten, existierte eigentlich nicht. Das SZ-Feuilleton zum Beispiel ließ in der Islamdebatte keinen einzigen Beitrag zu, der Steinfeld widersprach. Keiner der von Steinfeld Attackierten durfte antworten. Es galt nur Steinfelds Version ihrer Ideen. Das ist das Pfäffische am klassischen Journalismus, der selbst entscheiden will, was die Schäfchen wissen dürfen. Die Leser der SZ kennen dadurch allerdings nur einen Ausschnitt aus der Debatte. Im Blog kann der Blogger natürlich kritische Kommentare entfernen, aber auf die Dauer macht das sein Blog steril. Es geht nicht ohne Diskussion.

Wenn die Zeitungen sich nun einfach weiter für Zahlschranken entscheiden (die ja bei er FAZ oder der SZ nie abgeschafft wurden), schneiden sie sich auch von Möglichkeiten ab, die Text bietet, und von Erwartungen, die legitimer Weise an Text gerichtet werden. Sie konservieren, für ein Weilchen, die alte Welt in der neuen. Der Zeitungsartikel ist hermetisch, der Blogbeitrag porös, die Kritik ist rund (oder spitz), der Blogbeitrag fragmentarisch. ( … )

Verlagen und Autoren steht die schwierigste, aber auch aufregendste Zeit seit Erfindung des Buchdrucks bevor. Ist ein Buch, das nicht in Gestalt eines Buchs erscheint, überhaupt ein Buch? Jürgen Neffe träumt von “undruckbaren Büchern”, die nur in digitaler Form existieren können und neue Formen der Erzählung und Darstellung ausprobieren. Ist die Entscheidung eines heutigen Autors, einen Roman im klassischen Sinne zu schreiben, bereits so etwas wie die Entscheidung eines Oulipo-Autors, ein Gedicht ohne den Buchstaben “e” zu schreiben, eine willkürliche, selbstauferlegte Regel und geistige Askese? Wird das Genre des Romans außerhalb des Gegenstands zwischen Buchdeckeln überleben?

Das Buch verschwindet von seinen Rändern her, oder genauer: Es löst sich auf in den neuen Aggregatzustand der Zeichen wie Eisschollen im Klimawandel. Bestimmte Formen sind obsolet geworden: Die Wikipedia ersetzt den Brockhaus. Wozu noch Loseblattsammlungen? Reiseführer lassen sich in digitalisierter Form viel besser aktualisieren – und mit Leserkommentaren versehen. Naturwissenschaftliche Erkenntnis wird nicht mehr in Büchern verbreitet, sondern in Zeitschriftenartikeln – und diese Artikel sind in Wirklichkeit Dateien in Onlinedatenbanken, die man durch supermassive Bezahlschranken abschottet, sofern sie nicht open access sind. In den Geisteswissenschaften könnte eine ähnliche Entwicklung bevorstehen – der “Heidelberger Appell” war die Immunreaktion der traditionellen Akteure gegen das Kommende.

Nur das ans breite Publikum gerichtete Sachbuch und die Literatur stehen scheinbar unangefochten da. Jahr für Jahr werden neue Romane veröffentlicht, unsterbliche Meisterwerke darunter wie Roberto Bolanos2666” oder David Foster Wallace’ “Unendlicher Spaß“. Nur wenige Schriftsteller scheinen sich für die neuen Formen von Text und Schreiben zu interessieren, die im Netz entstanden sind. Kaum einer führt ein Blog, wo er skizzieren und experimentieren und nebenbei auf neue Art mit seinem Publikum diskutieren könnte. Manche Autoren lassen sich mit ihrer Schreibmaschine filmen.

Aber auch der Roman ist nichts Ewiges. Er ist entstanden durch den Buchdruck und die Existenz eines breiteren Publikums, das lesen konnte. Damals galt er als das ganze Neue und Verdächtige. Seine Sprache war ungebunden – also lose. Anders als Versepen deklamierte man ihn nicht in Gesellschaft, sondern las ihn in seiner Kammer. Der Rahmen fehlte. Der Roman, das waren Bücher, die man “mit einer Hand” las. Pastoren und Professoren rieten besonders den Mädchen und Frauen ab. Das Autoerotische am Genre war zutiefst verdächtig, die entfesselte Imagination in einer Sprache, die sich durch ihren Prosacharakter selbst zum Verschwinden brachte. Wo ist der Halt, die Kontrolle? Der Roman zermanschte das Gehirn!

Hm, vielleicht sollte man das Genre mit den neuen Mitteln neu ausprobieren?

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Der Ruf nach der Entwicklung von neuen Formen “digitalen Schreibens” , wie es aus Chervels “Ententeich” erklingt , ist fraglos äusserst berechtigt . Nicht ganz legitim will uns das rhetorische Zusammenrühren ( und heimlich wieder Auseinandernehmen ) der Kategorien “Journalismus” , “avancierte Romankunst” , von “unpaid” ( Blogs , Wikis ) zu “paid content” ( Zukunftshoffnung der Zeitungen ) erscheinen . Für Jemanden , der nicht nur die Kurzreferaate sämtlicher Rezensionen der deutschen Qualitätspresse an den Online- Buchhändler libri.dev verkauft , sondern auch die gesamte “Feuilletonrundschau” an Spiegel Online verscherbelt , wird hier aus dem Glashaus ganz schön heftig mit Steinen geworfen . Belastbare Modelle des “digitalen Schreibens” finden sich “Im Ententeich” jedenfalls nicht .

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Update : Zum 10jährigen Bestehen des “Perlentauchers” befragt , definiert Chevrel  dessen zentrale Tätigkeitwie folgt :

Wie würden Sie den Perlentaucher beschreiben? Was machen Sie konkret?

Der moderne Begriff ist “händisch aggregieren”. Wir machen Presseschau. Wir verlinken und verweisen auf interessante Inhalte im Netz. Zum anderen sind wir publizistisch zunehmend zu einer eigenständigen Stimme geworden.

MEEDIA- Interview mit Chefredakteur Chervel : “Currywurst-Bude” Perlentaucher ( Meedia , 15. 3. 1010 )

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Kurztitel & Kontexte bis 2009-10-18

#lbn (08/09)

(über, live)

#Radio | Literatur | Empfehlung : Zsuzsanna Gahse liest „101 Stilleben“ – Ö1, 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/18NHAe

#Hörspiel | Kleinbürger | Empfehlung : Helmut Krausser – Dienstag – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/86LjI

Sprich nächstes mehr von dem, was du nicht weisst als vom Erreichten : Guardin gibt Nick Hornby Tipps anläassl. „Juliet, Naked“

RT @bourdieu: World Database of Happiness http://worlddatabaseofhappiness.eur.nl/

Herrliche U4s @ Book Cover Archive Blog #design | http://bit.ly/2okrZ

„Recht auf Dummheit“ ? – Siehe unter : „Recht auf Verdummung“ G. Seeßlen weiss mehr #wörter | http://bit.ly/9FrHN

„Die Vorleser“ (ZDF) , „lles.art“ (ORF) : Warum müssen Literatursendungen wie Friseure heissen ?

#Hörspiel | DDR | Zoo | Round Midnight : Marianne Weil – Wilde Tiere in Berlin – DLR, 00:05 #radiokunst | http://bit.ly/cUDfr

#Hörspiel | DDR | Empfehlung: Thomas Brussig – Helden wie wir ( R : W. Rindfleisch) – NDR Info, 21:05 #radiokunst | http://bit.ly/iheGW

#Hörspiel | e- mail Beziehung : Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind – WDR 5, 15:05 #radiokunst | http://bit.ly/3AN5Z

#Hörspiel | Kleinbürger | Empfehlung : Helmut Krausser – Dienstag – BR 2, 15 H #radiokunst | http://bit.ly/86LjI

#Hörspiel | DDR | Ursendung : Uta Ackermann – Leninu. der liebe Gott … – HR 2, 14:05 #radiokunst | http://bit.ly/19K22B

88 CONSTELLATIONS FOR WITTGENSTEIN http://88constellations.net/

„Einigkeit und Sex und Mitleid“ : Helmut Krausser nach ( Puccini- ) Eskapaden wieder im sardonischen Urzustand ? | http://bit.ly/E8C2Z

Papers der Konferenz „Prekäre Perspektiven – #soziale Lage von #Kreativen“ jetzt online ( österr. BMUKK ) | http://bit.ly/swsOd

#Hörspiel | Short Cuts | Empgehlung : LARK- Autor Hanno Millesi – Fabelhaft – RBB Kultur, 14:10 #radiokunst | http://bit.ly/136Qkk

#SchmückeDeinHeim : Literatugötter Joyce , Grass , Bernhard , Arno Schmidt u.a. IN ÖL dekorativ drapiert | http://bit.ly/Rr2Lw

Wolf Haas im Ö1- Interview : „Man du stirbst , muss man dein Maul extra erschlagen . Also plappert es weiter“ | http://bit.ly/2lAoWe

blogrezension des chronopaste: g&s als 2.0-denkmäler http://bit.ly/M6Isg

scheinheilig: die diskussion um http://tinyurl.com/bezahlverlage . wider die asymetrische arbeit am feindbild als eigen-pr …

RT @hackr: i can haz telegram http://www.telegramstop.com/Home.mvc.aspx

#AudioArt | Soundscape | Round Midnight : Marcus Gammel – Soundscape Forever – DLR, 00:05 #radiokunst | http://bit.ly/12YkDM

#Hörspiel | Literaturbearbeitung : Marlen Haushofer – Der Wassermann – BR 2, 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/EcnyE

Auch eine Art von #textetrouvé : „Das achtfache Kreuz der Verdienste“ ( + Damenversion @ hor.de ) | http://bit.ly/5bXJh

RT @etkbooks: 100 Tage http://www.unendlicherspass.de/

100 Tage http://www.unendlicherspass.de/

#Hörspiel | Short Cuts | Empfehlung : ( LARK – Autor ) Hanno Millesi – Fabelhaft – RBB Kultur, 14:10 #radiokunst | http://bit.ly/4pb6eF

#DigitalLit : „Literatur rechnen“ oder Aufstieg der Computerphilologie ( Gerhard Lauer , FAZ ) | http://bit.ly/cbaKT

korrektur #Hörspiel | DDR- Serien start DLR bereits 21:33 H #radiokunst

#Hörspiel | DDR | Empfehlung : Pension Spreewitz | Neumann, 2mal klingeln ( DDR Serien ) – DLR, 22 H #radiokunst | http://bit.ly/4b4ciQ

#Hörspiel | Angst | Tragikkomik : Lukas Holliger – Angst verboten – DRS 2, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/3OZ2Q6

RT @sprachsalz: hat zwar nichts mit sprachsalz zu tun, aber auch interessant: die sommeraktion #sydt von @inadaequat http://is.gd/2zo6r

#Hörspiel | Short Cuts | Empfehlung : ( LARK – Autor ) Hanno Millesi – Fabelhaft – RBB Kultur, 14:10 #radiokunst | http://bit.ly/CENXK

@dieneedie spread the word: WORKSHOPBEZAHLZEITSCHRIFT (WBZ) … #wörter

@dieneedie „workshopbezahlzeitschrift“ … ich glaube fast zu ahnen, was gemeint …

#Hörspiel | Single | Pop : Anna Annegret Pein – Potentielle Freunde – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/25p22g

#Hörspiel | Philosophie : Hans Magnus Enzensberger – Der tote Mann und der Philosoph – DLF, 20:10 #radiokunst | http://bit.ly/dq5CG

@Lotree …abr der schdandard meldete es DOCH ,-)

Metzler Lexikon Avantgarde eben erschienen : habe vor exakt 6 jahren artikel lektoriert – gut ding … #lexikon | http://bit.ly/3As1zN

@etkbooks das mit den Rätoromanischen Autoren war der Lotree nicht.

„Rätoromanische Autoren erhalten eigenen Buchverlag“ http://tinyurl.com/isschowiederweihnachten via @Lotree

#textetrouvé : Was an den Bewegungen, den Blicken, dem Lächeln Frauenart entsprochen hatte, war abgeschüttelt .. | http://bit.ly/1anYGk

jetzt müsste man mal den ton haben: Sibylle Berg: Der Mann schläft http://bit.ly/2m4vDQ

#TwitLlit : „The longest poem in the world“ ???! – 4000 verse > A truely #collaborative „work“ ?! | http://bit.ly/8JNLC

RT @swips_ch ausführliche Antwort auf den «Angriff im Boulevardstil» auf die Kulturförderung des Tages-Anzeigers: http://bit.ly/1agKKk

Oskar Panizzas Frühwerk „Die Menschenfabrik“ ( > Text http://bit.ly/p3x1Z ) als beachtliche Graphic Novel | http://bit.ly/nxMDG

@mauszfabrick @etkbooks : Lectio difficilior – Monty Python : „Decomposing Composers “ | http://bit.ly/OzWiO

#Hörspiel | Short Cuts | Empfehlung : ( LARK – Autor ) Hanno Millesi – Fabelhaft – RBB Kultur, 14:10 #radiokunst | http://bit.ly/tYRP4

@mauszfabrick ja. der text hat sich auch vorgenommen an begriffen zu feilen. fand die vorher aber auch nicht sehr viel unschärfer …

@mauszfabrick Steht aber „überarbeitet“ drauf . Vermutlich haben sich die Lektoren ebenso gefürchtet wie wir , the humble recipients !

@mauszfabrick Würden nicht leugnen , wenn’s so wäre : „Wie gehts Ihnen damit ?“ – ( Oh je , das war jetzt der Verfasser .. „grins“ )

@etkbooks Gruselige Formalübung : Keine Konkretion ,. Was Biblio & lLinks betrifft : Minus in „Usability“ . – Sind Sie denn „durch“ ?

@inadaequat bin auch unschlüssig. radikal konstruktivistischer ansatz. lit-ästhetisch aber doch kanon-selektiv, was die bsp. angeht

#Radio | Wissen : Radiokolleg – Alle Welt spielt #Performance – Ö1, Mo – Do 9:30 – 9:45, Wh. 22:40 #radiokunst | http://bit.ly/3jk4p

Verzweifeltes Fräsen durch Studie zur „Autorschaft im Netz“ : #GRAUSAM megaakademisch . Taktvolles Trapistentum hinsichtl. Titel

on scribd: Max Weber – The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism http://bit.ly/2586cq

#Feature | Round Midnight : A. Joeckle – Krakau mit Händen & Füßen ( R : R. Matejka ) – DLR, 00:05 #radiokunst | http://bit.ly/CKDpW

#AudioArt | Festival : REHEAT http://bit.ly/6lWOZ – Ö1, Kunstradio, 23:03 #rradiokunst | http://bit.ly/Icyq8

#Hörspiel | Huis Clos : M. Wittekindt – Die Seilbahn ( R : W. Rindfleisch ) – NDR Info, 21:05 #rradiokunst | http://bit.ly/103Z3z

kontrastive, empirisch-quantitative rezensionswissenschaft http://bit.ly/WgsVZ @umblaetterer

RT @bourdieu: „Lacan’s Medievalism“ by Erin Labbie http://bit.ly/3fgqRR. uberhaupt, theorietexte satt: http://a.aaaarg.org/

bitte! würde aufmerksam verfolgen RT @frescosecco hätte d. Neigung, „TR“ für „retweet & TRanslate“ als poetisches Verfahren einzusetzen

nzzs hürlimannputzete http://bit.ly/HD3QM

upps, der letzte Tweet gehört nicht zu #LBB sondern zu – auch wenn die API mal Geld einbringen kann

http://www.kompetenznachweiskultur.de/ via http://abgebr.antville.org/stories/1925147/

#AudioArt | Round Midnight | Kult : Sam Auinger – sechs uhr läuten – DLR, 00:05 #radiokunst | http://bit.ly/12kA3n

#Hörspiel | SF | Computerviren : Evrim Sen & Denis Moschitto POKE – WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/1qyBq

#Hörspiel | Radio Tatort 20 ( WDR ) : Peter Meisenberg – Offene Rechnung – SWR 2, 19:05 – BR 2, 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/Vvsry

Strafgefangener darf in Sütterlin schreiben, http://archiv.twoday.net/stories/5888024/,

Ahnungsarchitektur, Zentrum für Politische Schönheit, http://www.politicalbeauty.de/

RT @etkbooks : „ich mach was mit ∑“, kurz: #imwm∑ … behalten wir mal im auge … www.sigma.fm wär ja noch frei … – Cool ! #label

@inadaequat aha! „ich mach was mit ∑“, kurz: #imwm∑ … behalten wir mal im auge … www.sigma.fm wär ja noch frei …

RT @frescosecco: «Die abstrakte Vertaktung des Lebens» (ist notiert, )

@etkbooks : Damit zeichnete man sich wohl ausgezeichnet aus #label #praxis

@etkbooks : Und wir hier wären dann die „Ich mach was mit Lauten“ ?!

Info- Abend , Wien , 27. 8. : Semantisches Web: Nischenprogramm oder bevorstehende Revolution ? #semanticweb | http://bit.ly/Oo9jS

@inadaequat über mich würd ich ja schreiben: „ich mach was mit texten“ …

Leander Wattigs Aktion „Ich mach was mit Büchern“ : Kenn- Zeichen zum Einbinden in HP oder Blog #buchmacher | http://bit.ly/2OnuYx

Hugo Loetscher ist tot. http://bit.ly/175xE2

RT @verlagsreport RT @Lotree: RT @etkbooks: finally: lyrikzeitung mit feed http://lyrikzeitung.wordpress.com/

finally: lyrikzeitung mit feed http://lyrikzeitung.wordpress.com/

ntm: collegium generale unibe: jirgl, lewitscharoff, winkler u.a. http://trunc.it/1ek2y

#Hörspiel | Krimi : Andrea Camilleri – Die Stimme der Violine 2/2 ( R : L. Koppelmann ) – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/On94Z

#Radiotip | #Texte : Th. Brunnsteiner – Ein Landarzt. Reise z.um… nördlichsten Seelenheiler Europas – Ö1, 21:30 | http://bit.ly/dUsq9

#Hörspiel | Faction | Sabotage | Arbeitswelt : Hofmann & Lindholm – Faites vos jeux – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/2Wu05I

„Aporien der Freundschaft“ – Briefwechsel Adorno – Kracauer | BLK http://bit.ly/FRVak sowie PT http://bit.ly/2N4z0K #review

Lesenswerte & gut kontextualisierte Thesen zum #Postjournalismus ( Reimon , Bolz , Crouch @ Carta ) | http://bit.ly/KHyds

Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik 2 | 2009 : T. C. Boyle , Bob Dylan , Beat Furrer …. #AudioArt | http://bit.ly/n2Elk

#Hörspiel | News | Round Midnight | Empfehlung : Kathrin Röggla – recherchegespenst , DLR, 00:05 radiokunst | http://bit.ly/udUoj

#Audioart | Wasser | Kunstradio | Empfehlung – Amanda Stewart , Lucas Cejpek – WasserWien – Ö1, 23:03 radiokunst | http://bit.ly/7InNw

#Hörspiel | Pop | Usendung : Volker Präkelt – Der letzte Hippie ( R : U. Lampen ) – NDR Info, 21:05 radiokunst | http://bit.ly/pc9Z1

Auch in diesem Kirchenjahr sei mit massiver Überbetung zu rechnen #wörter

Kategorie „Echtleben , surreal“ : / 10 Playboy- Bunnies am Donaukanal #RL

#Hörspiel | Veit Heinichen – Tod auf der Warteliste 2/2 ( R : H. Krewer ) – NDR Info , 21:05 #radiokunst | http://bit.ly/cgtUS

#Hörspiel | Literaturbearbeitung – R. Schrott – Die Wüste Lop Nor ( B : Michael Farin ) – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/yVEw9

#Hörspiel | Herman Broch – Schlafwandler 2 – Esch o. d. Anarchie 2/2 ( R : K. Buhlert ) – DLF , 20:05 #radiokunst | http://bit.ly/odEZt

@zeitonline Sorry, das Wort „Quiz“ schmerzt heute mindestens so schlimm wie „Center“ …. #wörter

oller sommer : solo los

Twitter als Form der #Regelkommunikation ? #wörter

#Hörspiel | ORF-Grossproduktion – A. Schnitzler – Der Weg ins Freie 7/8 ( R : K. Gmeiner ) – Ö1, 14 H #radiokunst | http://bit.ly/flfKY

Winkler II : Polemik im „Standard“ : Frage , ob eine NICHT aufs Grelle bedachte Red. den Autor besser beriete | http://bit.ly/1DzTi6

Premiere von M. Pfeifenbergers absichtsvoll distanzarmen Josef- Winkler- Kinoportrait „Der Kinoleinwandgeher“ | http://bit.ly/hzJ1T

georg seesslen weblog : http://www.seesslen-blog.de/ (merci @goncourt)

#radiokunst : Ulrich Holbein & die Grausamkeit des „Proust- Fragebogens“ im sympathischen #Literaturfunk | http://bit.ly/2RQUkH

#GoogleBooks & Cloud-Computing : Eine riesige #Leihbibliothek ?! ( NZZ ) #netzliteratur #literaturnetz | http://bit.ly/X5wLt

Neues Feature : TwitterWeek als Blogpost jeden Samstag . Dieser Hinweis geht natürlich wiederum an #Twitter #loop | http://bit.ly/2mtre

„ich ist ein tweet “ – halbwertszeit : fünf minuten #pipeline

insbesonders inspirationen #wörter

was zu sagen war , wurde . was zu handeln , unterblieb . #wörter

#Radio | #Portrait – Menschenbilder : „Alles war Musik“ – Nuria Schönberg-Nono – Ö1 , 21:30 #radiokunst | http://bit.ly/mtBxH

#Hörspiel | #Dieter_Roth | #’Empfehlung : Michael Lentz – rot sehen – BR 2 , 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/172gdx

#netlit #digitalisierung : Comerius‘ „Orbis pictus“ als erfreulich freundliches Argument | http://bit.ly/4kmCI

Deutschschweizer Verlage rufen nach Buch- und Verlagsförderung http://bit.ly/CWKfW

RT @ebel: RT @michelreimon: RT Offenster Brief zum dümmsten Text über das Internet: http://tinyurl.com/rdyc86 #LOL

übrigens: die anschwellende rohrpost-diskussion zum thema entlohnung von praktika im kulturbetrieb. bsp: http://tinyurl.com/mjcnov

RT @jeanbaudrillard Everywhere one seeks to produce meaning, to make the world signify … We are not in danger of lacking meaning;

ironic loop on RTs @mashable: Twitter #Retweets – What You Need to Know [ Slideshow] – http://bit.ly/12nvGw #selfreference

#AudioArt | Round Midnight | Empfehlung – Klanggewitter & Wiegenlieder – DLR , 00:05 #radiokunst | http://bit.ly/3z4UE5

#NeueMusik | #Jazz – Zeitton – Ulrichsberger Kaleidophon 09 – Tanja Feichmair – Peter Evans – Ö1, 23:03 #AudioArt | http://bit.ly/DPLO7

#Hörspiel | Krimi : Brigitte Aubert – Im Dunkel der Wälder – Teil 2/2,- WDR Eins Live, 23 H #radiokunst | http://bit.ly/3WFCc

#Radio | Gespräch | Empfehlung – „20. Jhdt. : Zeitalter der Extreme“ – H. Maimann & Eric Hobsbawm – Ö1 , 21:01 | http://bit.ly/gYxjE

Raufschriften, Buhlen: http://bit.ly/1M4RJ7

gelobt seien +++ die postämer , die atlanten und die seekarten +++ der entstofflichten welt ! #blog #emfehlung | http://bit.ly/kZuAZ

Nachlese : Haftung für User Generated Content – Recht & dessen Praxis > Empfehlung #UGC | http://bit.ly/kO74k

#radiokunst | Lautpoesie | Podcast | Empfehlung : Valeri Scherstjanoi – Heimkehrreime – BR2 #radiokunst | http://bit.ly/nBTbR

#Hörspiel | Zoo | Cold War | Ursendung – Marianne Weil – Wilde Tiere in Berlin – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/lCAol

#Hörspiel | Cuba – USA | Krimi – Leonardo Padura – Meer der Illusionen – BR 2, 20:30 #radiokunst | http://bit.ly/guwKB

+++ Passwort , Fastwort , Copy- and Pastawort +++ #wörter

überhaupt: titel wie „Extrakte des Schweigens“ …

Noch immer nicht gewagt , den Feedreader zu öffnen #selbsthilfegruppe

Aknestäbchen & co.: voting „Jugendwort des Jahres 2009“ http://www.jugendwort.de/voting.cfm

„Gratis Blogcheck 15: P.-’s Veranda“ http://bit.ly/10qGll

: @doidata has created TwapperKeeper tweet archive-> http://twapperkeeper.com/lbn

ntm: Kabinett fürsentimentale Trivialliteraturhttp://www.trivialliteratur.ch/

#pipeline : IDIOME – Hefte für neue Prosa

+++ Mitnichten blickdichtes Dickicht im Dichterblick +++ #wörter

RT @bov: perlentaucher: ammann-verlag hört auf http://tr.im/w90v (wir machen weiter …)

Erst kommt das Fressen & dann die Moral : Wo zuerst gespart wird , wenn’s eng wird ( BBC ) #sparefroh | http://bit.ly/w6tDJ

hello @sprachsalz !

A Tweet is a Tweet is a Tweet is Tweet #wörter

#Hörspiel | Nahost , „bitter komisch“ ( ? ) : Mohamed Kacimi – Heiliges Land – NDR Info , 21:05 #radiokunst | http://bit.ly/OYtLU

#Hörspiel | Wahlverwandtschaften : Noël Coward – Quadrille – DLR, 18:30 #radiokunst | http://bit.ly/yTb6X

#Hörspiel | Literaturadaptierung : Knut Hamsun – Victoria – WDR 5, 15:05 Teil 1/2 #radiokunst | http://bit.ly/R9MUt

#Hörspiel | Un- himlich 2 : Stefan Finke – Familienalbum ( Prix Hörverlag 06 ) – BR 2, 15 H #radiokunst | http://bit.ly/PtN7U

#Hörspiel | Un- Heimlich : Gabriele Wohmann – Exit – Miw. R. Fendel , F. Lichtenhahn – HR 2, 14:05 #radiokunst | http://bit.ly/mAyg7

download via http://bit.ly/aYPBW: Walter Benjamin and the Architecture of Modernity http://trunc.it/18onf

+++ „Demokratie dominiert die Domänen ?!“ – „Denkste !“ +++ #dialog

litblogs.net – Prozesse » (07/09) http://bit.ly/T90cC

+++ Digitale Drohgebrde +++ #wörter

RT @litblogs_nettw: #Hörbuch at its best : H. C. Artmanns „dracula dracula“ ( Mandelbaum ) in der NZZ #rezensi.. http://bit.ly/icbl6

#Hörbuch : 2 Interpretationen v. Robert Walsers „Spaziergang“ (DG , HörbucHHamburg) im Vergleich , NZZ #rezension | http://bit.ly/1aquo

#Hörbuch at its best : H. C. Artmanns „dracula dracula“ ( Mandelbaum ) in der NZZ #rezension | http://bit.ly/NtEtr

Tremendous #Booktrailer for Thomas Pynchon’s rather psychedelic „INHERENT VICE“ ( Penguin Press , August 09 ) | http://bit.ly/qFWkl

+++ Verhältnismässig fällige Verhältnisse +++ #Sosein

#radiokunst | #feature | #Rimbaud : Kurt Kreiler – „Als ich hinabfuhr …“ – Rimbaud in Afrika – DLR, 20:10 | http://bit.ly/Rzp6k

#radiokunst | round midnight | Ursendung : Brandon LaBelle & Benny Nilsen – Configurations – DLR , 00:05 | http://bit.ly/2bDfjA

#Hörspiel | #Serienmord : Brigitte Aubert – Im Dunkel der Wälder – WDR 1Live, 23 H ( Teil 1/2 ) #radiokunst | http://bit.ly/6AZQd

+++ Suche Subskribenten für „Feedreader- Fear- Syndrome“- Selbsthilfegruppe +++ #rss

No Feed , no Fear . #rss

#Nachruf Adolf Endler : „Kommt Zeit, kommt Packeis.“ ( TS ) – Ein Jammer | http://bit.ly/E9IIm

Nee , wie sponti : Jugendwort 09 gesucht – erst war’s der Duden , nun buhlt Langenscheidt ums JUNGE Lexik #wörter | http://bit.ly/EoYaT

Pynchons Neuer : „Inherent Vice“ Buchtrailer http://bit.ly/nqkL2 & iKritik – Vill. Voice http://bit.ly/5C6T1 + FR http://bit.ly/X16M4

#radiokunst | round midnight | Ursendung – Brandon LaBelle & Benny Nilsen – Configurations – DLR Kultur, 00:05 | http://bit.ly/2bDfjA

#Hörspiel | #Tagebuch – Victor Klemperer – Zwischen allen Stühlen – Mitw.: Udo Samel – DLR, 21:33 #radiokunst | http://bit.ly/lAzff

#Hörspiel | #Lust | #Gewalt – Sabine Harbeke – lustgarten – DRS 2, 20 H #radiokunst | http://bit.ly/TusIR

Recycling alter Bücher via Anbringung von Handtuckhaken > pragmatische Nach-Nutzung ! ( Kapielski würde sagen : Mach ’n Griff dran )

#Blogcharts lassen #Technorati dort , wo es längst hingehört : Wäre schon vor 1 Jahr höchste Zeit gewesen | http://bit.ly/3viXb

@Turmsegler Die Cadaveristik sei im besten Sinne zu verstehen , s. v. p. ! ( als massage des mediums usw. )

New BP : OSTSEEROUTE , Übersicht : In|ad|ae|qu|at MITTEN DRIN – in der Marienäfer- Attacke ! #ostsee #offline | http://bit.ly/a1s7X

@mobilefriend manchmal, aber nur manchmal … #akaaki

#lbn (04/09)

(über, live)

etkbooks: nochn nachtrag: Jochums Tipp für die Verleger: “Lassen Sie Google abschalten.” http://www.perlentaucher.de/artikel/5419.html

inadaequat: Lohnt sich, ab & an das Blog hightatras zu konsultieren: “Die Entstehung der Arten 1” ist köstlich | http://tinyurl.com/hightatras

inadaequat: Widerspruchsfrist für das “Google Book Settlement” um vier Monate verlängert | http://tinyurl.com/galgenfrist #copyright #googlebooks

etkbooks: “Viele kleine Fehlgeburten” … Else Buschheuer will aufhören. http://tinyurl.com/von-Romanen-leben

etkbooks: causa google und OpenAccess … RT @meineverlag dazu auch nochmal die Sichtweise des Meine Verlages > http://ow.ly/3V5r

inadaequat: New Blogpost : Machen Sie sich Ihr BILD von der FAZ – Der Fall “medienlese” | http://tinyurl.com/FAZ-BILD #journaille

inadaequat: aber auch : Hörspiel: Edenklinik – Heisse Herzen unter weissen Kitteln, DRS 1, 14 H | http://tinyurl.com/heisse-herzen #radiokunst ,-)

inadaequat: Hörspiel: Hermann Broch Die Schlafwandler – Huguenau od.d.Sachlichkeit (2), BR 2, 20:30 H | http://tinyurl.com/huguenau-2 #radiokunst

inadaequat: “Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung”: CARTA : Modernisierungsversagen der Medien | http://tinyurl.com/gratis-is-nix #copyright

inadaequat: Und WIEDER fühlt auch Zypries Handlungsbedarf | http://tinyurl.com/Heidelberger-Zypries #copyright

inadaequat: Und WIEDER doppelt die FAZ kräftig nach | http://tinyurl.com/unter-piraten #copyright

inadaequat: Und WIEDER Roland Reuß : Unsere Kultur ist in Gefahr ! | http://tinyurl.com/abendland-untergang #copyright

etkbooks: hallo @SibylleBerg. if you shouldn’t know, why you’re here: don’t worry. we don’t know it either …

inadaequat: Hörspiel : H. C. Artmann “Tom Parker und der falsche Lord” – DRS 2, 21 H ( WDR 2007 ) | http://tinyurl.com/H-C-Artmann #radiokunst

inadaequat: Radio, kantisch: DIAGONAL – Thema “Philosophen. Die uns die Welt erklären” – ORF, 17:05 H | http://tinyurl.com/philosophen #radiokunst

inadaequat: Joachim Lottmann betreibt für das Cover seines neuen Romans Crowdsourcing – oder doch nur Reklame ? | http://tinyurl.com/Crowd-mann

etkbooks: “Bäh. Pfui. Unsinn. Blogs sind Tanzböden des Irrsinns.” http://tinyurl.com/Verrohung-und-Sinnverlust

inadaequat: Wenn 1 Celeb à la Ophrah Winfrey den Traffic innert 1 Woche verdoppelt . . wozu noch Bloggen ? | http://tinyurl.com/twigitt #pipeline

etkbooks: mitschneiden! «Tom Parker und der falsche Lord» von H. C. Artmann. 25.4.09, 21.00-22.00 Uhr, DRS 2 http://tinyurl.com/Lyford-Pemberton

inadaequat: N. Stemann – Regie @ Jelineks DIE KONTRAKTE DES KAUFMANNS – tritt ab 17:30 zum Chat @ JelinNetz an | http://tinyurl.com/stemann-chat

inadaequat: Im Mai bringt der Ch-Merian- Verlag das Jelinek-Hörspiel ÜBER TIERE als CD heraus | http://tinyurl.com/ber-tiere-cd #radiokunst

inadaequat: Peter Huemers legendärer Dialog mit Elfriede Jelinek über “Lust” : Real- Komödie – ORF1, 21 H http://tinyurl.com/lust-haft #radiokunst

inadaequat: Dan Brown “The Lost Symbol” droht am 15. 9. @ Doubleday, Startauflage 5 Mio. Das Cover- Design wird fraglos 555 Kollateralwerke prägen

inadaequat: @etkbooks Ich borgs auch gern her , quasi zum “benchmarking” : Sie würden dies wesentlich eleganter mit der linken Hammerzehe erledigen

etkbooks: problem quellenkritik: [rohrpost] Blog gesucht: Rainald Goetz Klage http://tinyurl.com/dylx5r

inadaequat: Welttheater Österreich : Unter “Faust” will es Menasses “Dr. Höchst” nicht geben … | http://tinyurl.com/Menasse-Faust

etkbooks: @inadaequat just dazu noch etwas hintergrund: http://tinyurl.com/dznmwn

etkbooks: @inadaequat zugegeben: etwas niederschwellige pr. glaube aber, dass es an gattungspromo immer noch not tut.

inadaequat: KULT: O. Wiener DIE VERBESSERUNG VON MITTELEUROPA… – Sound zeitblom, heute HR2, 21:30 | http://tinyurl.com/ossi-wiener #radiokunst

inadaequat: @litblogs_net na bumm- bumm- sti ! auf dass es zu keinen herzrhythmus- störungen komme …

inadaequat: Der nette Netmusic-Server archive.org will nun auch ins Googleboox- agreement rein, herje -| http://tinyurl.com/archive-org #copyright

inadaequat: Auch Österreich bläst mit Promis & Industrievertretern zum “Schutz geistigen Eigentums” | http://tinyurl.com/vs-googleboox #copyright

inadaequat: FAZ drillt weiter : “Heidelberger Appell“ goes Berlin | http://tinyurl.com/HeidelBerlin #copyright

inadaequat: Nachlese: FAZ hämt gegen den Content- Räuber “perlentaucher” zurück | http://tinyurl.com/FAZperle #copyright

inadaequat: Ausschreibung: Aufenthaltsstips Villa Aurora, L.A. für AutorInnen ( D ): Bewerbungen 2010: bis 31. 5. 09 | http://tinyurl.com/v-aurora

inadaequat: Ausschreibung:LCB Übersetzerwerkstatt Herbst 09 – Anträge bis 15. 6. 09 | http://tinyurl.com/translatio

inadaequat: Ausschreibung LCB: Autorenwerkstatt Prosa, Herbst 09 für jüngere AutorInnen: Einreichen bis 15. 6. 09 | http://tinyurl.com/LCB-prosa

inadaequat: Aufenthaltsstipendiaten am LCB 09 sind G. Geltinger, R. Kaiser-Mühlecker, U. A. Sandig & A. Stichmann, Gäste N. Gomringer & L. de Weck

inadaequat: The Reluctant Twitterer | http://tinyurl.com/opt-in-or-stay-out #pipeline

inadaequat: WER vermag derzeit mit Steigerungsraten von 400% zu glänzen ? – We’re all part of the game | http://tinyurl.com/400-up-twit #pipeline

etkbooks: der test: ob auch in @litblogs_net portiert wird … ohne endlosloops zu produzieren …

inadaequat: Jelineks “Über Tiere” – in Szene von Rudi Häussermann – Ursendung Ö1, heute, 20:30 H | http://tinyurl.com/Jelinek-Tiere #radiokunst

inadaequat: Wien: Jelinek-Forschungszentrum gibt 23. 4. bis 20. 5. fünf Debatten zum Stück “Rechnitz“| http://tinyurl.com/Rechnitz-Mord-als-Fest

etkbooks: ntm: Helmut Kraussers Radio-TATORT bis 27.4. … download: http://www.radiotatort.ard.de

inadaequat: Neue Kritik an Einigung im Rechtsstreit um Googles Buchsuche | http://tinyurl.com/gugl-buch-kritik #copyright #booksearch

inadaequat: Noch einmal der “Heidelberger Appell” vs. open acces : O Panik, o Schutz vor ihr ! | http://tinyurl.com/reuss-appell #copyright #reuss

inadaequat: World Digital Library startet heute: USA 133, O-Asien 81, EU 380 items, zB ein kriegstechn. Schaubild | http://tinyurl.com/w-digi-lib

inadaequat: Duden & sein Szenesprachenwiki ( sic ! ) | http://szenesprachenwiki.de

etkbooks: Sie wollen einen Roman schreiben? Literaturblogger gesucht von Writing Time http://tinyurl.com/Erfahrungen-mit-SEO-waeren-gut

inadaequat: J. G. Ballard 1930 – 2009 : Eben ist die deutsche Neuausgabe von “Liebe & Napalm” erschienen | http://tinyurl.com/love-napalm

inadaequat: Rarität : Ausstellung von Zeicnungen des Originalgenies Anselm Glück , Vernissage heute, 19 H | http://tinyurl.com/wien-KW-17 #termine

etkbooks: überhaupt: http://www.journalfuerkunstsexundmathematik.ch/

inadaequat: Nachlese : Wie man eine buchstäblich nichtssagende Kolumne in der FAZ über Google zustande bringt … | http://tinyurl.com/google-null

etkbooks: RT @meineverlag Geld verdienen in digitaler Buchbranche – ein Einwand aus Verlagssicht | Meine Verlag – BLOG http://ow.ly/3bi8

inadaequat: 3 Tage mit Urs Allemann im ORF- Kunstradio- Studio : derart fundierte Texte + umwerfende Sprechtechnik haben wir selten ! #radiokunst

etkbooks: RT @Buecher_Wiki_2: Über den literarischen Begriff Phantagon: http://tinyurl.com/dm9yyv

etkbooks: Mensch, Maschine, Algorithmus und Internet: free lutz! (Johannes Auer) http://freelutz1.netzliteratur.net/d/sprecher.html

etkbooks: “Twitter ist etwas für ältere und für schriftsprach-versierte. im kern ist es ein “literarisches” tool.” http://tinyurl.com/weg-vom-ich

inadaequat: Linz: TAGE DER POESIE, 15. bis 18. 4. mit Ann Cotten, Anja Utler, Jürg Laederach u. a. | http://tinyurl.com/poesiefestival #termin

inadaequat: Johannes Jansen http://tinyurl.com/Joh-Jansen wird – endlich – in der ZEIT gewürdigt | http://tinyurl.com/Jansen-ZEIT

etkbooks: ntm: Till Nikolaus von Heiseler: MEDIENTHEATER. Wissensproduktion als Inszenierung. http://www.formatlabor.net/ #pipeline

inadaequat: Experte Alfred Noll : “Will die Regierung den ORF vernichten ?” | http://tinyurl.com/sparzwang-to-hell #radiokunst

inadaequat: ORF- Hörfunk soll diesjahr 900.000.- einsparen . Bitte WO ? | http://tinyurl.com/ORF-radio-cut #radiokunst

inadaequat: dbp : Ausgerechnet Hubert Winkels, der kürzlich in einer österr. Jury grob den Launischen heraushängen liess, ist Jury-Sprecher . #dbp

inadaequat: dbp : 79 Verlage aus D , Ö , CH reichen 123 Romane ein & die Jury darf’s per E- Reader lesen | http://tinyurl.com/dbp-09-vorlage #dbp

inadaequat: “World Digital Library” soll am 21. 4. öffnen : Ähnlich wie die Europeana ? | http://tinyurl.com/world-digital-library

inadaequat: Neuer Sponsor ( ! ) & neue Moderatorin beim Bachmann- Preis . Ob’s hilft ? | http://tinyurl.com/TDDL-2009 #bachmannpreis #preis

inadaequat: Juli Zeh = eine der “aufregendsten Erzählerinnen dt. Sprache” ?! – De gustibus non est .. | http://tinyurl.com/Carl-Amery-Preis #preis

inadaequat: Kehlmann vor Sperrfrist im Spiegel : Das Magazin blitzt derzeit von gegen Rowohlt ab | http://tinyurl.com/sperrfrist-RUHM #verlag

inadaequat: Who watches the bird-watchers ? – Der New Yorker weiss Trost & Rat | http://tinyurl.com/birdwatch-watch

hedoniker: RT @etkbooks Kleinverlage – wertvoll, aber pleite. 15.4.2009, DRS 2, download: http://www.drs2.ch/www/de/d…

inadaequat: New Blogpost: Vierteljährliche Anthologie “Literarische Weblogs in deutscher Sprache” now out ! | http://tinyurl.com/Lesezeichen-1-09

etkbooks: Kleinverlage – wertvoll, aber pleite. 15.4.2009, DRS 2, download: http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/reflexe/2741.sh10077696.html

etkbooks: der autor als download. michel mettler über e-books http://tinyurl.com/dxzwk2

etkbooks: RT @volandquist: Joachim Leser vom Verlag Kein & Aber über Zwitscher-Erfahrungen und -Perspektiven: http://bit.ly/1A3pZh

inadaequat: Ausstellung “Zauberhafte Klangmaschinen” – nur noch bis Sonntag , 19. April ! | http://tinyurl.com/klangmaschinen #radiokunst

inadaequat: Zufallsbekanntschaften : David Sedaris “Guy Walks into a Bar Car” im neuen New Yorker | http://tinyurl.com/sedaris-bar

inadaequat: Wie vorausgesehen : Autoren- Urheberrecht korrodiert als Wert & als Sache | http://tinyurl.com/urheber-minus #urheberrecht

etkbooks: das litblogs.net-lesezeichen 01/2009 ist da! http://www.litblogs.net/inhalt-012009/

inadaequat: @etkbooks URHEBER sind sofort zu entrechten , da – wie die Vorsilbe “Ur-” – signalisiert – dass die Hebende Urhorde obsolet ist…
etkbooks: wer hat denn nun (urheber)recht? verwirrung im ententeich http://tinyurl.com/c33z9c

inadaequat: Jack Shafer : The Great Newspaper Crackup of 1918 – And what to learn from it | http://tinyurl.com/krise-1918 | Zur Debatte #verlag

inadaequat: Dazu ausgezeichneter Kommentar von Medienspiegel.ch | http://tinyurl.com/google-falle #urheberrecht

inadaequat: N. Carr (Google making us stupid ? http://tinyurl.com/google-stupid ), reitet wieder: mittendrin | http://tinyurl.com/zwischenhandel

inadaequat: … wenn Gumbrecht , Kittler , Lovink über deutsche Medientheorie debattieren :T. Röhles Sonderweg | http://tinyurl.com/medien-theorie

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer : Google kontert Kritik der PSs | http://tinyurl.com/google-no-evil #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren…: Casus “Hürlimann” erweist Priorität von VERLAGsinteressen | http://tinyurl.com/FAZ-op-non-cit #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer: Döpfner, Hegemann, FAZ : CARTA-artikel | http://tinyurl.com/CARTA-urheber #urheberrecht

inadaequat: Urheberrecht | Autoren – Verlage – Zitierer : PDs vs. Aggregatoren | Blogger | http://tinyurl.com/pds-vs-zitierer #urheberrecht

inadaequat: 11 rehe & 3 hasen : rares rasen am abend am rande des wilden ostens zwischen donau & march . vor jahr & tag deren 100e . schad ! –

inadaequat: Den Tod des Spracharbeiters Henri Meschonnic http://tinyurl.com/H-Meschonnic meldet zuerst ein Blog | http://tinyurl.com/meschonnic

inadaequat: Die Wiener Dichterin Elfriede Gerstl ist heute nacht im 76. Lebensjahr verstorben . | http://tinyurl.com/Elfriede-Gerstl-1932-2009

etkbooks: merke: lettre (84) – foucault über kyniker & röggla in recherchenöten http://www.lettre.de/aktuell.html

inadaequat: Friedhof der traurigen Gadgets | http://tinyurl.com/vanitas-vanitatum

inadaequat: Fossile Tastatur entdeckt ! Eine prähistorische Blog- Literaturgeschichte harrt ihrer Erforschung | http://tinyurl.com/fossil-keyboard

inadaequat: 140 Zeichen zuviel : Flutter reduziert auf 26 ( Ziffer des Alfabets ) – Shutter treibt’s noch weiter | http://tinyurl.com/nano-to-none

inadaequat: Oh Blogger , geht in Euch und tuet Busse ! | http://tinyurl.com/selbsthuldigung #rp09

etkbooks: bsp.: biblio. neuersch. @twitter: Ann Cotten, sie fällt, ed: http://www.zintzen.org/ #2008 #DDC830 http://dx.medra.org/10.3246/xa.1002

etkbooks: Den Dialekt als ausschliessliche Muttersprache haben nur die Analphabeten. http://tinyurl.com/nzz-vonmatt #ch
rittinergomez: 140 km/h – 140 sekunden lang – mit 140 gedanken im kopf – 140 dinge zu erledigen – 140 verdrägte gefühle – 140 puls – 140 baustelle

inadaequat: Cioran über Rumänien und Frankreich, erstmals übersetzt: LE FIGARO nicht ohne Finkielkraut | http://tinyurl.com/Cioran-honte

inadaequat: J. Franzen – http://tinyurl.com/einheitskultur : “Es gibt eine wichtige Parallele zwischen Biodiversität und kultureller Pluralität.”

inadaequat: Gedicht von A. S. Byatt im “New Yorker” : “Trench Names” | http://tinyurl.com/byatt-war-peace

inadaequat: Gedicht von by A. S. Byatt im “New Yorker” : “Trench Names” | http://tinyurl.com/byatt-war-peace

inadaequat: Unsere Seite ist sehr funkelnd, neu und atemberaubend ! – Ron Winkler on Spam | http://tinyurl.com/Winkler-spamspam

inadaequat: Tagung Medienrecht: “Google Book Settlement und D- Verlage“ – Literaturhaus München , 27. 4. | http://tinyurl.com/google-books-in-D

inadaequat: Pew- Studie , Typologie von PC- , Handy- & Netz- Usern : “Which side are you on ?” | http://tinyurl.com/digital-collab

inadaequat: Suhrkamp kündigt SÄMTLICHE 160 Mitarbeiter per 31. 3.: Neuverträge nur für Berlin | http://tinyurl.com/suhrkamp-tabula-rasa

inadaequat: Junge Medienarbeiter vs. ältere : Die Peiniger von heute sind die Gedemütigten von morgen | http://tinyurl.com/null-soli-der-schreibe

inadaequat: Günter Brus: Fliessen die Milliarden der öfftl. Hand durch das “Loch in meinem Sparstrumpf” ? | http://tinyurl.com/Brus-sparstrumpf

inadaequat: 100 Jahre und kein bisschen leise : VIVA IL FUTURISMO ! – sämtliche lärrrrrmenden akivitäten @ http://www.futurismus.kulturserver.de

inadaequat: Einig sein darüber , dass weniger der Wille zum Wissen uns hierher treibt als die Privatisierung des Prinzips “publish or perish” .

inadaequat: … und dem alten Homer fehlte einfach das Gadget, um eine SOLCHE Odyssee zu verfassen | http://tinyurl.com/odyssee-tweet #pipeline

inadaequat: Jetzt wird’s klassisch : Die protestant. Bibel soll in Form von 3.000 Tweets erscheinen … | http://tinyurl.com/bibel-tweet #pipeline

inadaequat: Leitfaden zur Verordnung über die Pflichtablieferung von Netzpublikationen veröffentlicht | http://tinyurl.com/blog-meldung-DNB

inadaequat: Deutsche Nationalbibliothek: Web- Kopien doch NICHT verpflichtend | http://tinyurl.com/webarchiv

inadaequat: Das US Postal Service jedenfalls weiss davon nichts : ein Aprilscherz ? | http://tinyurl.com/postal-stamp-simpsons01 #aprilscherz

inadaequat: Tte Simpsons als US- briefmarkenserie ? | http://tinyurl.com/postal-stamp-simpsons #aprilscherz

inadaequat: “ACH , ICH WILL” steht auf das pier des donaukanals gesprüht : als das wünschen noch geholfen hatte …

inadaequat: Peter Weibel- Schau @ Gritta Insam: zB 1 bewohnbarer Bibliotheksturm im Modell > pdf | http://tinyurl.com/Weibel-wohnen-in-bibliothek

inadaequat: Darnton über G-Books: Hätten die öfftl. Bibliotheken die Digitalisierung nicht verpennt .. .| http://tinyurl.com/Darnto-digital-wissen

etkbooks: ntm: http://www.gute-seiten.net/ – curated kiosk & magazine

etkbooks: diskurskorpus urheberrecht 2.0 http://die.hor.de/622/andere-schrieben-heidelberg/

inadaequat: ,,, und updates gar nicht mehr heraus … | http://tinyurl.com/google-twiter-deal02 #pipeline

inadaequat: Kauft Google Twitter ? – Techchrunch kommt aus den meldungen … | http://tinyurl.com/google-twiter-deal01 #pipeline

etkbooks: ntm: “Ich werde fleißig sein, gewissenhaft und sparsam sein. Nur grade heute nicht.” (Bachmann in einem Brief an Johnson1970.)

etkbooks: RT @szylla: Deutscher Literaturfond schreibt an Autoren in Sachen Heidelberger-Appell. http://is.gd/qGuo

etkbooks: Eine sehr kurze Geschichte der Motelliteratur … http://tinyurl.com/HIPF8-7

Inhalt 01/2009

Die Lesezeichen-Ausgabe 01/2009 erschien am 15. April 2009.

In dieser Ausgabe:


Büchermacher und Märkte, Fallbeispiele: Mörike, Münster, Lenz und Lafleur, Walle Sayer am Wegrand, Ehegespräche, Davos und Empirie, zwei Mädchen exakt gleichen Alters, ein Soundcheck der Stille, ungesühnte Taten, der Lotse Bernardo Arbitro, spätantikes Modulbauen, Mikromedien und Avatare, Bäume und ihre Bewohner, unendlicher Durst, Traum und Musik uvm.

INHALT:

Den kompletten Jahrgang 2008 der litblogs.net-Lesezeichen gibt es übrigens als download- und ausdruckbaren Archivband (Nurtext/PDF) im feedjournal-format.

Berliner Gazette : Umfrage „Autorschaft im Netz“

||| BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR “AUTORSCHAFT IM NETZ” | IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE | GÄSTE – AUTOREN – FORMATE | TEXT IM NETZ – COPYRIGHT – INTERNATIONALE REGISTRIERUNG | MÖGLICHMACHEN IM NETZ – NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT – “ICH” UND “AVATAR” | RELATED | KLANGAPPARAT

Berliner Gatette header

BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR “AUTORSCHAFT IM NETZ”

Für das Netz- FeuilletonBerliner Gazette” führt Herausgeberin Magdalena Taube langfristig eine Umfrage durch zum Thema “Autorschaft im Netz ” . Bisher äusserten sich :

À la longue entsteht auf diese Weise ein polyperspektivisches Kompendium zum dem , was man als spezifisch für das Publizieren im Netz auffassen mag .

Nun ist in|ad|ae|qu|at an der Reihe mit einer Selbstdefinition : Eine multimediale Anthologie – Was Sie schon immer über uns wissen wollten . Oder auch nicht .

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IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE

czz icon inadaequat 78 78Der Name “in|ad|ae|qu|at” rührt aus der ersten , etwa drei Monate währenden Beta- Phase des Experiments “Weblog” her : Am Anfang stand die Suche nach Titel resp. nach einem Domainnamen , welcher die österreichische Länderkennung “.at” produktiv integriert . Allerdings resultierten aus dem ursprünglichen Umlaut von “inadäqu.at” derartig verzerrte URL- Darstellungen , dass wir uns für die auch rhythmisch geeignetere “ae”- Form entschieden , welche überdies ermöglichte , die Trennstriche ( = als symbolisches Äquivalent von Bruchlinien ) einzufügen . Darüber hinaus lag uns die Umlagerung von der österreichisch- spezifischen Domain auf das neutralere “.org” insofern am Herzen , weil die Betreiberin des Weblogs zeit ihres Lebens nie in einem Staat gelebt hat , in welchem sie etwa auch wahlberechtigt gewesen wäre . Von daher begrüssen wir die Möglichkeit , per Domainkennung “.org” den “nationalen Stempel” einer Webpublikation zu umgehen .

Die Bezeichnung “in|ad|ae|qu|at” repräsentiert eine grundsätzlich skeptische Haltung gegenüber Mainstreams aller Art . Wie wohl seit dem 18. Lebensjahr parallel zum Studium in Print und Radio für “hochkulturelle” Medien arbeitend , liefen “gegenkulturelle” Projekte ( Fanzine , Off- Theater, Independent- Musikproduktion ) stets nebenher . Die Erfahrung , stets zwischen alle Stühle zu sitzen zu kommen , ist dem Projekt in|ad|ae|qu|at eingeschrieben : Das geringe symbolische Kapital , welches einem transdisziplinären Unterfangen jenseits der starren Kategorien von “Literatur” | “Popkultur” | “Netzmusik” | “Kunst” | “Fotografie” etc. konzediert wird , nehmen wir dabei bewusst in Kauf . Im Gegenteil unterlaufen wir solcherart bestehende Konkurrenzverhältnisse der einzelnen Sparten .

Wenn gleichwohl die “écriture” im Mittelpunkt des täglichen Publizierens steht , so wird das Blog in keiner Weise als persönliches Journal geführt , sondern orientiert sich “thematisch” an Literatur und deren “Betrieb” , an Medienbeobachtung und nicht zuletzt an den konkreten Texten anderer Autorinnen und Autoren . Demnach wäre in|ad|ae|qu|at eher als Literaturzeitschrift im Netz aufzufassen , mit dem Unterschied freilich , dass die Möglichkeiten des Zusammenführens verschiedener Medien ( Video , Audio , Fotografie und Grafik ) weit über den Horizont gedruckter Magazine hinausreichen .

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GÄSTE | AUTOREN | FORMATE

czz icon inadaequat 78 78Für den “Salon Littéraire” spreche ich gezielt AutorInnen oder bildende KünstlerInnen an , Werke auf in|ad|ae|qu|at zu publizieren . Auf diese Weise wächst Sonntag für Sonntag eine multimediale Anthologie heran . Da von Seiten einiger Künstler auch Interesse an essayistischen Formaten ventiliert wurde , entstand der “espace d’essays” , welcher Gastbeiträge und einige meiner eigenen kulturpublizistischen Arbeiten versammelt . Nicht zuletzt sei die in loser Folge gesendete Rubrik “tableau de texte” genannt , wo Neuerscheinungen in kommentierten Vorabdrucken präsentiert werden .

Wiewohl bei der “Anbahnung” von Gasttexten keine geringe redaktionelle Arbeit anfällt , versteht sich in|ad|ae|qu|at nicht als hierarchisch mit “Materialien” umspringende “Redaktion”, sondern geniesst das Privileg und die Lust des “Möglichmachens” . Alle drei Formate ergeben sich logisch aus den vitalen Kontakten , welche aus zehn Jahren experimenteller Radioarbeit mit Künstlern (ORF- Reihe “Literatur als Radiokunst” ) ebenso resultieren wie aus der vorangegangenen , tagtäglichen Zusammenarbeit mit Schriftstellerinnen und Schriftstellerin in einem Wiener Literaturhaus . Beides hat mich ( anders als die Literaturkritik traditioneller Ausrichtung für NZZ und LITERATUREN ) zu einer ergebnisorientierten Haltung hinsichtlich der Präsentation , Editierung und Inszenierung von literarischen Texten geführt . Dabei geht es mitnichten um eventuelle Befindlichkeiten und | oder Meinungen der Beihelfer , sondern alleine darum , das betreffende Werk | die betreffenden Schöpfer bestmöglich zur Wirkung zu bringen .

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TEXT IM NETZ | COPYRIGHT | INTERNATIONALE REGISTRIERUNG

czz icon inadaequat 78 78Da “Text im Netz” – sei dies nun ein recherchierter Artikel oder ein literarisches Werk – allgemein als frei verfügbares Material angesehen wird , werden spezifische Publikationsorte und -daten ebenso marginal wahrgenommen wie die Autorschaft selbst . Um einer solchen Perzeption entgegen zu wirken , ist es dem Projekt in|ad|ae|qu|at darum zu tun, die Persönlichkeiten der beitragenden Autorinnen und Autoren durch die Anlage individueller Autorenseiten zu hervorzuheben. Die Ratio dabei war zunächst , den betreffenden Künstlern statt eines pekuniären Honorars ( welches bei österreichischen Literaturzeitschriften eher unüblich ist ) quasi als konkrete “Gegenleistung” je eine eigene AutorInnenseite zu gestalten . Diese wird – abgesehen von einigen formalen Vorgaben – strikt nach den Angaben der Künstler gestaltet und laufend aufdatiert .

Damit sind für einige der in|ad|ae|qu|at- AutorInnen veritable Referenzseiten entstanden , auf welche diese gerne in anderen Kontexten verweisen . Die permanenten Updates hinsichtlich Publikationen , Ausstellungen etc. liefern teils die Literaturschaffenden selbst , werden teils von uns anhand der Verlagsvorschauen ergänzt . Grosso modo garantieren diese “lebendigen” Seiten auch einen über den Einzelbeitrag hinausgehenden vitalen und bleibenden Kontakt zu | mit den AutorInnen . An diesem Punkt lässt sich den weniger netz- affinen Schriftstellern vielleicht sogar eher kommunizieren , dass in|ad|ae|qu|at nicht einfach – wie es umgangssprachlich heisst – “nur Texte ins Netz stellt” , sondern diese pflegt und mit einer Reihe normierter Metadaten versieht .

Insgesamt wurden 34 solcher Autorenseiten erstellt und 77 Ausgaben des “Salon Littéraire” publiziert – zusammen mit den bio- bibliographischen Seiten schon so etwas wie ein Baustein zu einem kleinen Lexikon aktueller Literatur .

Meine Arbeit besteht in der täglichen Fortschrift des Weblogs , im Möglichmachen des Netz- Publizierens von Autorinnen und Autoren , in sorglicher Wartung der biographischen Seiten sowie der Dokumentationen . All dies wäre ohne ein konsequentes Indexieren hinfällig , da erst die Beschlagwortung ( Metadaten ) eine gute Auffindbarkeit der Materialien im Netz zu gewährleisten vermag .

Es gilt mithin , die einzelne Webpublikation ( etwa der Einzeltext eines “Salon Littéraire” ) nicht “nur” in Form einer URL auszuweisen , sondern für jeden einzelnen Text- Ton- Bild- Beitrag einen persistenten “Unique Identidfier” zu generieren . Dieser bleibt unabhängig vom momentanen Speicherort ( URL ) auf Dauer dem betreffenden Werk zugeordnet und ist Element einer internationalen Datenbank .

Vermittels Anmeldung bei der Stiftung International DOI- Foundation” ( pdf ) ist es möglich , jeden “Beitrag” mit einem ( der ISBN- Nummer im Buchwesen vergleichbaren ) dauerhaften Zifferncode ( DOI = “Digital Object Identiffier” ) international zu registrieren – ein Standard , auf welchen sich kürzlich der “Börsenverein des Deutschen Buchhandels” und die Europäischen Bibliotheken geeinigt haben . Das System der “Digital Objekt Identifier” wurde bislang nur von grossen Verlagskonzernen wie Springer oder massgeblichen wissenschaftlichen Periodika ( “nature” ) genutzt und bildet ein international anerkanntes Regelwerk für Zitatbezüge und Rechtevokabular .

Im praktischen Umgang mit den Datenfeldern und Nomenklaturen von DOI hat sich zunächst gezeigt , dass die Auslegung und Behandlung trotz offenem Basiskonzept gänzlich auf die Bedürfnisse von traditionellen Grossverlagen und deren gedruckten Publikationen zugeschnitten war . Das System DOI wurde zum Normieren von Firmendatenbanken und zur eventuellen Zweitverwertung als “Digitaler Download” erst nach der Druckstufe genutzt . Demgemäss stand auch kein Datenbank- Client für die individuelle Nutzung und keine praktikable Eingabemaske für die Standardvariablen aus den Metadaten-Wörterbüchern zu Verfügung .

in|ad|ae|qu|at konnte hier im direkten Dialog mit dem Registrar “mEDRA” wesentliche Klarstellungen herbeiführen , die nun auch anderen “Non- Profit”- Projekten sowie einzelnen Autorinnen und Autoren dienlich sein können :

  • Programmierung eines Datenbank-Client für das System DOI sowie kostenfreie Bereitstellung
  • Höhere Gewichtung des Namens von Autor und Autorin im Gegensatz zum Namen des “Verlags” bei der visuellen Repräsentation der DOI- Abfragen
  • Änderung der deutschen Übersetzung des englischen “Work” vom deutschen “Buch” in das deutsche Wort “Werk” in der offiziellen DOI- Nomenklatur im Sinne einer Öffnung in Richtung allgemeiner Web- Formate
  • Umdefinition bisher ausschliesslich für Druckwerke genutzter Begriffe auf die Blog- Semantik:
    Statische Beiträge werden als “Monographic Product” registriert , Blog- Beiträge und Autorenseiten als “Serial Article Version” , Autoren – Buchstaben als “Serial Issue Version” , Basis-Seiten als “Serial Title Version” .

Wesentlich für die semantische Vernetzung im Web und die Auffindbarkeit mittels Suchmaschinen sind auch die für jeden Artikel und jedes Werk einzeln zugefügten “tags” ( “Schlagwörter” ) . 6.858 unterschiedliche Begriffe sind über 19.048 Relationen mit den Artikeln und Werken verknüpft , diese mühevolle Kleinarbeit wird durch einen hohen Stellenwert bei den Google- Suchabfragen und einem respektablen “Pagerank” von 5 belohnt . Nur wenige werbefreie deutschsprachige Web- Projekte im Spezialbereich Kunst und Kultur erreichen diesen Status bei Google .

in|ad|ae|qu|at ist bislang das einzige deutschsprachige Mikromedium , welches sich der Indexierungsmethode und der Copyright- Registrierung per DOI bedient . in|ad|ae|qu|at versteht das Publizieren im Web nicht etwa als Sekundäres , Abgeleitetes , sondern als distinkte Kunstform und Wertschöpfung mit selbständigem Werkcharakter .

Hier gilt es noch viele Missverständnisse auszuräumen und Überzeugungsarbeit zu leisten . Dass Letztere nicht durch langwierige Theorie , sondern durch konkretes Ins- Werk- Setzen zu leisten ist , mögen die 700 Einzeleinträge , 285 statischen Seiten und 6.858 differenten Schlagwörtern belegen .

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MÖGLICHMACHEN IM NETZ | NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT | “ICH” UND “AVATAR”

czz icon inadaequat 78 78Aus dem Dargelegten geht hervor , dass in|ad|ae|qu|at “Publizieren im Netz” zunächst auf das Möglichmachen von Kunstwerken anderer Kunst- und Kulturschaffender versteht : Somit kann in|ad|ae|qu|at je nach Bedarf als Publikationsort , als Galerie oder auch als akustischer Aufführungsraum in Erscheinung treten . Wichtig ist mir , zu betonen , dass dieser (derzeit von etwa 20.000 Absolute Unique Visitors | Monat aufgesuchte ) Raum in gutem Kontakt zu den Institutionen , jedoch ausserhalb der Universitäten , Verlage und sonstiger Literaturinstitutionen agiert . “Publizieren im Netz” bedeutet demnach zunächst die Freiheit der Wahl , kurzfristig mit Verlagen , Literaturveranstaltern etc, zusammen zu arbeiten , dies doch stets nach Massgabe des praktisch Notwendigen .

Hinzu kommt die stetige Reflexion über “Literatur im Netz” und deren technische Möglichkeiten sowohl intern ( mit meinem Administrator Karl Petermichl verbinden mich lange Jahre der Radiokunst- Produktion sowie das auf Optimierung des Mediums “Weblog” zielende Interesse ) als auch extern durch die Einbindung in das Netzwerk “Literarische Weblogs” , litblogs.net . Da ich seit November 2008 zusammen mit Hartmut Abendschein litblogs.net herausgeben darf , haben sich Dialog und Diskussion auch in dieser Richtung äussert produktiv intensiviert .

Was mein eigenes Schreiben im Netz anbelangt , diente es zunächst als notwendige Form , sich aus den journalistischen Routinen und dem ständigen Imperativ der Zeilenkürzung ( Zeitung ) sowie des Minutensparens ( Radio ) “freizuschreiben” : Es galt , formal wieder zu spontanen Sätzen und melodischen Bögen zu finden , welche nicht den Formaten der institutionellen Medien entsprechen . Auch thematisch gestalte ich jene Themen und formuliere vor allem jene Skeptizismen aus , die von Auftraggebern üblicherweise nicht erwünscht sind . Gleichwohl , und das ist im Zusammenhang mit der Umfrage zur “Autorschaft” nicht zu unterschlagen , war ich zu keiner Zeit eine “literarische” Autorin im üblichen Sinn . Meine “Echtwelt”- Autorschaft hat sich bislang auf kulturwissenschaftliche Zusammenhänge sowie auf ( oft assoziative ) Essays zu ausgewählten KünstlerInnen erstreckt . Speziell im letztgenannten Zusammenhang hat sich wohl auch so etwas wie ein “Stil” herausgebildet , welcher – Frucht langwieriger Vorarbeiten – sich dem Gegenstand des jeweiligen Themas aufs äusserste anzuschmiegen sucht .

Die Frage , ins Imaginäre zu schreiben , stellt sich für mich insofern nicht , als ich – speziell im Zusammenhang mit meiner eigenen Fotografie – ein kaum auszuschöpfendes Themenreservoir vorfinde . Die Spur des Wahrgenommenen und dessen Reflexion benötigt weder eine Variante des “Tagebuchs” noch einer Fiktionalisierung . “Schreiben im Netz” wäre demnach ein Reflexionsraum , welcher ins Offene vorstösst , ohne deshalb “Geschichten erzählen” zu müssen oder das einzelne Wort auf die poetische Goldwaage zu legen .

Aus dieser Grundeinstellung und aus einem dialektischen Problembewusstsein geht hervor , dass (m)ein Schreiben stets nur ein versionäres , unvollendetes sein kann . Aus diesem Grund ist auch das “WER SPRICHT ?” von sekundärem Interesse . Zwar steht mein Klarname im Impressum und sind die Artikel mit “czz” gekennzeichnet , doch zielt mein Impetus eher darauf , die Person der Schreibenden möglichst hintan zu halten . Dass nach 20 Jahren institutionellen Publizierens der Eigenname möglicherweise eine Marke , längst jedoch nicht mehr “Identität” darstellt , mag nachvollziehbar sein . Weshalb dieser Name im Text eben so gut vermieden werden kann , wie er gleichzeitig der URL von in|ad|ae|qu|at ( www.zintzen.org ) unablösbar eingeschrieben ist .

Derartig befreit vom narzisstischen Ich des Autorennamens , zielen meine Texte nach Massgabe des Möglichen prinzipiell auf die Vermeidung des Wortes “ICH” . Ersetzt durch ein leicht diffuses “wir” , spricht der Text aus der Perspektive wechselnder imaginärer Gemeinschaften , dialogischer Kontinuen sowie unausgewiesener Wahlverwandtschaften . Da das “ICH” m. E. sowieso im Stil und in der Denkfigur aufgehoben ist , braucht es kein Text- “ICH” und keinen Autorennamen . Der Autor sei als Funktion der Schrift anzusehen und als Vollzugsinstanz sprachlichen Eigensinns .

Insofern bastle ich sehr wohl an einer Art Avatar , welcher allerdings “in|ad|ae|qu|at” heisst und sich als “WIR” formuliert . Bei Gelegenheit wird diskret an der Fiktion gearbeitet , in|ad|ae|qu|at sei ein nicht näher ausgewiesenes Kollektiv diverser Schreiber , Setzer und Maschinisten … Eine Linie , welche wohl von den wenigsten LeserInnen wahrgenommen wird , was – Stichwort “Versionalität” – nicht weiter von Belang ist .

P. S. Da eben im metaphorischen Sinn von “Avataren” die Rede war, komme ich nicht umhin , einen solchen im strikten Sinne des Wortes – als stellvertretende Materialisierung – vorzustellen . Die Schriftstellerin und Künstlerin Gundi Feyrer hat , inspiriert von den Eindrücken und Vorstellungen bei der Lektüre des Weblogs , einen veritablen figürlichen “in|ad|ae|qu|at- Avatar” geschaffen : Eine etwa 20 cm hohe Tonfigur , deren Bild ich diesem Text abschliessend beifüge .

Gundi_Feyrer_Avatar_inadaequat

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RELATED

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KLANGAPPARAT

Nach derartigen Deklarationen und so viel Theorie ist ein wohl ein bisschen Entspannung angesagt und wohl verdient . Wird neudeutsch auch gerne als “chill out” apostrophiert . Nicht nur vielversprechender czz-hoerempfehlung( und überdies zutreffend ) lautet da die Titelfindung “Chill Me Free” , welche den jüngsten Podcast ( = Mix ) aus dem riesigen Fundus von deepindub ziert . Lass’ es schwingen , lass’ es schweben , go with the flow : sanft schwappende achtzig Minuten lang . CLICK LINK TO LISTEN ( WMP ).

DNB : Pflichtablieferung von Netzpublikationen

  • Nationale Webarchivierung
  • Eine Erregung
  • Fragen und Antworten

NATIONALE WEBARCHIVIERUNG

2006 erteilte der Gesetzgeber der Deutschen Nationalbibliothek ( DNB ) den Auftrag , auch Publikationen im Internet zu sammeln . Ab 2008 sollen die ersten digitalen Pflichtexemplare eingehen : vor einem Jahr im Börsenblatt online erschienen , hätte man diese Meldung ja durchaus positiv interpretieren können : Die hoch offiziöse Registrierung von Portalen wie litblogs.net hätte einen fruchtbaren Dialog mit den Portalbetreibern , den „betroffenen“ Bloggern, Forschern und Archivaren von DILIMAG triggern können .

Was nun seitens des deutschen Gesetzgebers ertönt , lässt sich einigermassen bürokratisch an : „Verordnung zur Pflichtablieferung von Netzpublikationen tritt in Kraft“ titelt heise am 22. 10. und ventiliert die mit Wirkung des Folgetages implementierte Verordnung ( PDF ) über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek .

Kurz : Es geht darum , welche Netzpublikationen bei der DNB quasi als „Pflichtexemplar“ elektronisch eingereicht und für die Archivierung freigegeben werden müssen .

Laut dem DNBG sind neben Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und anderen physikalischen Medienträgern auch „unkörperliche“, in „öffentlichen Netzen dargestellte“ Medienwerke bei der Nationalbibliothek abzuliefern. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert nach einer Abmahnung eine Geldstrafe bis zu 10.000 Euro. Ziel der Verordnung ist es, die gesetzliche Regelung auf ein handhabbares Maß einzuschränken. Prinzipiell steht es der DNB demnach offen, auf die Zulieferung oder elektronische Abholung einzelner Netzpublikationen zu verzichten, wenn diese in unterschiedlichen technischen Ausführungen erscheinen. Anheim steht es ihr auch elektronische Medien auszuklammern, deren Sammlung oder Archivierung „nur mit beträchtlichem Aufwand“ möglich wäre.

Prinzipiell schließt die Verordnung etwa „lediglich privaten Zwecken dienende Websites“ aus. Was genau darunter fällt, ist unklar. Die DNB strebt nach eigenen Angaben an, die Archivierung auch auf „originär dem Web“ entsprungene Publikationsformen wie Blogs, Wikis oder Foren nach und nach auszudehnen. In einem Frage-Antwort-Verzeichnis listet die Einrichtung bislang aber nur pauschal „elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten, Digitalisate, Musikdateien oder auch Webseiten und dynamische Applikationen“ auf. Eine Definition öffentlicher oder privater Werke fehlt. Weiter ist nachzulesen, dass die Entwicklung geeigneter Verfahren für den Massenbetrieb der Sammlung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen „stufenweise“ erfolge. Solange diese noch nicht abschließend zur Verfügung stünden, würde die DNB „keine Ordnungswidrigkeitsverfahren anstrengen“.

Generell soll die Anlieferung möglichst per FTP und bevorzugt als PDF erfolgen. Bilder, andere Darstellungselemente sowie „Software und Werkzeuge, die in physischer oder in elektronischer Form erkennbar zu den ablieferungspflichtigen Netzpublikationen gehören“, sind aber ebenfalls betroffen. Dies gilt vor allem für „nicht marktübliche Hilfsmittel“, ohne die ein Lesen der digitalen Werke im Offline-Modus nicht möglich ist. ( … ) ( heise )

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EINE ERREGUNG

Prompt tobt ein Sturm im Wasserglas : Von „Schildbürgerstreich“ und „wahnwitziger“ Sammelwut geht die Rede ; juristisch ergeben sich Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen „öffentlichem Interesse“ ( Meldungspflicht ) vs. „privaten“ & „gewerblichen“ Zwecken ( keine Meldungspflicht ) , ganz zu schweigen von den technischen Schwierigkeiten sowohl für Seitenbetreiber als auch für Archivare :

Entweder haben bei den Entscheidungsträgern so einige das Medium Internet (bzw. WWW) in seiner Komplexität deutlich unterschätzt. Oder man hat einfach einen gewissen Definitionsbedarf übersehen. ( e-fee.d )

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FRAGEN UND ANTWORTEN

Mike Schnoor ( sichelputzer ) hat bei der DNB- Hotline ( 069 1525 1320 ) direkt angefragt und folgende Auskunft erhalten :

  • Publikationen wie Weblogs sind momentan für die Erfassung nicht relevant.
  • Private Inhalte auch außerhalb Weblogs, die mit Werbeanzeigen einen gewerblichen Charakter haben, sind für die Archivierung derzeit nicht relevant.
  • Technisch gesehen ist die Archivierung von sehr vielen Datenmengen, insbesondere individuelle Publikationen wie Weblogs, noch nicht ausgereift.
  • XML und RSS seien andenkbare Lösungen zur Aggregation der Inhalte, die jedoch noch in Planung sind.
  • Die Pflege der Daten bei Aktualisierungen der publizierten Texte ist derzeit noch nicht gelöst.
  • Digitale Bilder und Videos diverser Social Media Networks stellen die Nationalbibliothek vor eine Herausforderung, insbesondere die zu bereitstellende Speicherkapazität seitens der Nationalbibliothek für einen digitalen Film sind derzeit nicht abgedeckt.

Ich bezweifle daher sehr stark, dass hier ein Blogger mit strafrechtlicher Verfolgung zu rechnen hat, wenn insbesondere bei mehreren hunderten, gar tausenden Blogeinträgen jedes Mal ein PDF zu erstellen wäre. Den Zeitaufwand können Privatpersonen kaum betreiben. Ich selbst würde Wochen damit verbringen, jeden Blogeintrag als gute gemachtes PDF zu sichern. Was passiert da mit neuen Kommentaren? 🙂

Weitere Details in Benedikt Köhlers offenem „Brief an die Deutsche Nationalbibliothek“ sowie in deren Replik : „Auch Kommentare könnten gesammelt werden, Schutz von Urheberrechten unklar: Die Antwort der Deutschen Nationalbibliothek“ ( viralmythen ).

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czz / hab (7)

Am 25. August 2008 09:05 schrieb czz

lassen sie sich bitte zeit , werter hab , mit der ansicht der dvd , sie dauert ja doch 40 minuten und ist einigermassen streng angelegt : uns ist halt sehr um die archivalische korrektheit der nachweise von tondokumenten gegangen – weil es ja NICHT gleichgültig ist , ob eine person etwas 1984 oder 2004 sagt und in welchem kontext . bei auditiven materialien wird der historische marker ja meist übergangen oder wegkaschiert , es sei denn , man macht absichtlich auf „nostalgie“ .

jedenfalls haben wir ziemlich alles irgendwo in den österreichischen bandarchiven erstmals aufgespürt und wochenlang bänder ins digitale überspielt – nach 20 jahren war es schön , zu entdecken , dass man die alten handgriffe noch automatisch beherrscht , und speziell die akute arbeit mit bändern, spulen , schneiden , kleben , dem drehen der schweren teller , das einschnappen der riegel ist von hohem haptischem reiz – –

danke, dass Sie meine spärlichen bemerkungen zu DTMF so freundlich aufgenommen haben , ich gebe selbstverständlich gerne alles zur freien verfügung >>>> GLEICHES GILT , wie schon einmal angedeutet , für den STUDIO- dialog < <<<<<< – ich musste mir stark verbeissen , Ihnen ein buch zu schicken , welches mittlerweile vergriffen ist : andreas okopenkos traumberichte oder protokolle . er hat das in seiner sonderbaren kariertheit aus witz und humorlosigkeit ( beides im hahnentritt- muster sehr miteinander verzahnt ) jahreslang geübt und praktiziert , das WIRKLICHE traumnotieren – da man dafür ja auch eine eigene sprache entwickeln muss , sind im laufe der zeit ganz wunderbarte KLEINE FORMEN geworden .

ich kanns kaum glauben : SIE – als archivar – haben die bücher nach dem „zügeln“ im bric à brac belassen ? ! – es gibt natürlich da auch schöne archäologische ordnungen , wo man ganz genau weiss , wie tief man in die halden oder stapel hineingreifen muss , um das gewünschte zu finden .

es ist jetzt ein bissel eng mit schreibpflichten , organisieren , kunstradio ( juhu : wir dürfen ja offiziell nach donaueschingen ! ) und dergleichen , beim packen bin ich derzeit auch zwei wochen alleine , deshalb halte ich diese kleine rede quasi „in advance“ oder auch einfach im sinne eines abwehrzaubers , weil ich mich fürchte – –

was mir heute erstmals im feed aufgefallen ist , werter hab , beunruhigt mich ein bissel : die zeichencodes scheinen nicht ( mehr ? ) übereinzustimmen , sodass ein schrecklicher umlautsalat entsteht … komisch : beim dschungel isses nicht so ?
haben / hätten Sie eine idee ?

sehr herzlich, wie stets dia und logisch
czz

p. s. das bild zur WERKschau der taberna war SUPERB !

Am 25. August 2008 09:58 schrieb hab

ich sehe mich, als archivar, liebe czz, da eher im foucaultschen sinne. (nach dem studium habe ich ja als wiss. (medien)dokumentar beim wdr voluntiert). was die ordnung angeht: ich reduziere ja immer mehr meine privaten bestände (reduce to the max) und daraus ergibt sich langsam ein kern, der kernig und (gewohnheitsmässig) überschaubarer wird. also immer weniger alphabet oder signatur braucht. der weg ist das finden ist das ziel. was buchaufstellungen, aber auch das schreiben angeht. privaterseits. im professionellen umfeld siehts da natürlich etwas anders auch. (ich lebe da ein gewisses jekyll&hydeleben).

muss mich leider gerade kurz fassen, da der powernap der kleinen gleich zuende sein wird. überlege gerade, ob ich die dvd nicht nach sichtung auch meiner bibliothek „schenke“. denn dann wäre das werk auch schön verzeichnet und erschlossen. und wiss. recherchierbar & zugänglich. mal sehen … (ich könnts natürlich auch erwerben lassen. gut für ihren geldbeutel? haben sie da nen link?)

und merci für den okopenkohinweis. den text habe ich auch schon gefunden. und werde ihn mir zum konsum notieren. (wir müssen da also nicht die post reich machen. das sind übrigens die momente, wo ich meinen job sehr mag. dieses spektrum an unbeschwerter zugriffigkeit.)

ihr kunstradioprojekt ist freilich auch so eine adresse in die ich mich schon lange mal ausführlich reinknien wollte. ich verdräng das immer gerne, weil ich so was nicht gerne am computer höre. (dagegen höre ich immer gerne texte diverser formen auf meinem ipod. auf reisen. vor dem einschlafen usw. gibts da eigentlich einen geheimtipp da was runterzuladen als mp3?)

und nun zum feed. dass es bei (), (…) usw. öfter mal zu falschen zeichen, fehlcodierungen usw. kommt, ist mir auch schon aufgefallen. die herren sind informiert, scheints aber nicht weiter zu stören. und ich kann da nix machen. (da werden auch mal zeichen benutzt, die nicht verstanden werden.) warum allerdings gerade ihr feed heute, und zum 1. mal, wenn ichs recht sehe, nicht sauber gezogen wurde, ist mir sehr schleierhaft. da fällt mir gar nix dazu ein. ich schlage vor, wir warten auf den nächsten beitrag, und wenn der wiederum falsch abgebildet wird: vielleicht könnten sie sich vorstellen einen kleinen feedburnerfeed draus zu machen? die werden in der regel prima angenommen; und: kein mensch würde etwas merken … (das ist jetzt nur so ein 1. kleiner gedanke). so, nun kommt (…). ich verabschiede mich & grüsse herzlich
hab